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Landesliga 2

Havixbeck ist abverflixt


Von Andreas Teipel

(13.04.19) Oh, diese verflixten zweiten Jahre nach einem Aufstieg. Sie genießen wahrlich keinen guten Ruf. In Havixbeck seit gestern auch nicht mehr. Denn die zweite Saison nach dem Aufstieg, bedeutet für Schwarz-Weiß auch gleich wieder den Abstieg in die Bezirksliga. "Wirklich schade", bemerkt auch Spieler Frederick Leusmann, "man kann nicht mal sagen, woran es gelegen hat. Es waren viele kleine Faktoren, die da eine Rolle spielten. Entscheidend war aber sicher, dass wir die Spiele gegen Vreden, Gronau und Ibbenbüren nicht gewonnen haben. Da hätten wir punkten müssen." Beim TV Verl, dem Verbandsliga-Absteiger und Tabellendritten, wäre ein Sieg eher kein Planerfolg gewesen. Doch auch die 29:30 (13:18)-Niederlage war sinnbildlich für viele andere knappe Niederlagen der Havixbecker.

Allerdings spielte Verl schon recht stark auf und die Gäste aus dem Münsterland brauchten lange, um sich auf den Spielstil einzustellen. Dabei waren die 18 Gegentore in der ersten Hälfte für Leusmann gar nicht das eigentliche Problem. Die Havixbecker hatten vielmehr Schwierigkeiten mit der 3:3-Deckung von Verl, um selbst erfolgreich abzuschließen. Als dann Verls Alexander Wiese, Lars Jogereit und der starke Philipp Eliasmöller dreimal in Folge trafen, klaffte da schon nach gut 13 Minuten ein Vier-Tore-Rückstand, der bis zur Pause Bestand hatte.

In der Kabine aber sortierte Gäste-Trainer Tom Langhoff seine Abwehr um, stellte von einer 6:0-Deckung auf ein 5:1. Das sollte sich als wirksame Waffe gegen die flotten Verler erweisen. Und als dann Johannes Beumer (2) und Leusmann fünf Minuten nach Wiederanpfiff ihrerseits dreimal in Serie ohne Gegentreffer einschossen, war die Partie plötzlich wieder offen. Das Spielglück aber blieb nicht lange schwarz-weiß. Kreisläufer Moritz Albers riskierte beim Stand von 20:21 zu viel und wurde mit glatt Rot vom Platz gestellt. Er hatte bis dahin wertvolle Arbeit geleistet. Auch für Johannes Frieling, der mit zwölf Treffern bester Schütze der Partie war. Albers Aus war zugleich das Aus für die gesamt Mannschaft. Verl entfernte sich wieder durch Treffer von Wiese und Fredric Trapphoff auf 25:21. Und auch wenn sich Havixbeck am Ende nochmal auf auf einen Treffer heranarbeitete, spielte Verl die Uhr dann clever runter.



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