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Starke TSV-Abwehr puffert Werther ab


Von Andreas Teipel

(26.11.18) Die Findungsphase des TSV Ladbergen schreitet voran. Die Entwicklungsphase von Gegner TV Werther hingegen hat gerade erst begonnen. Am Sonntagabend unterstrich Ladbergen vor allem seine Qualitäten vor eigenem Publikum und holte mit dem 27:15 (12:8)-Sieg gegen den Aufsteiger den fünften Sieg im fünften Heimspiel. Das sah in der Vorsaison auch schon mal anders aus. "Es dauert immer so seine Zeit, ehe sich eine Mannschaft findet", meinte TSV-Trainer Holger Kaiser nach dem Spiel, "bei uns macht sich das allmählich auch bemerkbar." Sein Gegenüber, Niels Uhlig aus Werther, erklärte: "Wir haben gerade eine Phase, wo den Jungs das Selbstvertrauen fehlt. Es war klar, dass das irgendwann nach dem Aufstieg kommt."

Zwei Sichtweisen also auf ein und dasselbe Spiel, die sich allerdings auch nicht widersprechen. Dabei war der Ort des Hauptgeschehens der Ladbergener Kreis. Die Abwehr verteidigte sehr konzentriert und beharrlich. Die Abstände in der 6:0-Deckung stimmten. Im Innenblock sorgten Robin Dellbrügge, Thomas Cervenka, Jens Giesbert und im Wechsel auch Julian Schröer und Lucas Holdsch dafür, dass die Gäste aus Werther kaum in günstige Schussposition geriet. "Wir waren im ersten Durchgang gefühlt 21 Minuten am eigenen aktiv", glaubte Kaiser hierin auch den Grund zu finden, weshalb im Angriff die Schüsse häufig überhastet und ungenau abgefeuert wurden. Nicht jeder Wurf war auch ein Treffer. Aber noch weniger Schüsse aufs eigene Tore waren drin. Und so führte Ladbergen zur Pause komfortabel mit vier Tore mit 12:8.

Da lief es nach dem Seitenwechsel schon etwas geschmeidiger. Ladbergen gab die Suche nach dem flotten Treffer auf und spielte seine Angriffe nun mit mehr Muße. Werther hingegen spürte, dass im eigenen Spiel an diesem Tag nicht so wirklich viel rausholen würde ... und ließ zusehends die Flügel hängen. Auch die beiden etatmäßigen Werfer Fynn Huxohl und Jacob Schröder, der zu allem Übel auch noch zwei Siebener verwarf, blieben ihren Möglichkeiten. Und mit lediglich sieben Treffern in einer Hälfte, holt man nunmal keinen Vier-Tore-Rückstand auf. Ganz anders Ladbergens Paul Schedeit, der hatte endlich auch mal wieder eine zweistellige Trefferbilanz. Speziell im zweiten Durchgang langte er zu, machte hier acht seiner insgesamt elf Buden - fünf davon als Strafwürfe. 

"Unsere Abwehr hat heute ein nahezu perfektes 6:0 gespielt und ein gutes Gefühl für die Abstände zu den jeweiligen Nebenleuten gehabt", so Kaisers Fazit, "und das setzt voraus, dass man mitdenkt." Ein Lob also für den Intellekt seiner Spieler. Doch auch für Werther hatte er Lob übrig: "Werther hat einen tollen Job gemacht, einen fähigen Trainer und großes Potenzial im Kader." Der war allerdings auch nicht ganz komplett. Schmerzlich vermisst wurde nämlich der vorgezogene TVW-Abwehrspieler Nick Borgstädt, der zuletzt doch immer viel Sicherhaus ausgestrahlt hatte. Aber: "Aus Spielen wie diesen müssen wir nun auch lernen." 



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