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Landesliga 2 - Anschwitzen, Teil 1

Als Gast-Tipper hat sich Ladbergens Robin Dellbrügge kurzfristig zur Verfügung gestellt. Foto: Teipel

Dellbrügge, der Mann für einen Extra-Tipp


Von Andreas Teipel

(05.03.20) Münster, Werther und Ladbergen sind die Schauplätze für den zweiten Teil unseres Anschwitzens. Dabei geht es vor allem in Werther und Ladbergen weiter um die Wurst - für die Gäste. Denn während sich Münster 08 und Gronau nur um die besten Plätze im Ligamittelfeld balgen werden, kämpfen Kattenvenne (in Werther) und Neuenkirchen (in Ladbergen) hart um den Klassenverbleib. Wie schon in Teil 1 der dieswöchigen Vorschau, tippt Kevin Achterkamp auch die Sonntagspiel mit und gegen Heimspiel. Beim eigenen Spiel bekommt er aber noch einen Gegen-Tipp von einem Ladbergener Crack. Auf geht's!

Der 19. Spieltag, Teil 2

SC Münster 08 - Vorwärts Gronau (Sonntag, 17.00 Uhr)
Denken wir zurück an den 7. Spieltag dieser Saison. Vorwärts Gronau lag auf dem 13. Tabellenrang und hatte erst eine Woche zuvor in eigener Halle mit 25:30 gegen den SC Münster 08 verloren. Drei Wochen später begann Gronau jedoch das Feld von hinter aufzurollen, fand zu seiner Art, Handball zu spielen, zurück und ließ ab Ende November sechs Siege in Folge vom Stapel. Auch bei Nullacht hat sich seitdem einige verändert: Münster war nach dem Gronau-Spiel nämlich Tabellenzweiter, büßte seither allerdings einige Plätz ein, weil sich die personelle Fluktuation allmählich auswirkte. Heute trennen beide Seiten nur noch drei Punkte von einander, Nullacht ist Fünfter, Gronau Achter. Und die Vorzeichen deuten darauf hin, dass sich die Kräfteverhältnisse noch einmal zugunsten Gronaus verschieben könnten. Gronau könnte mit einem Sieg auf einen Punkt heranrücken und Kinderhaus und Telgte überholen. Na, wenn das mal keine Motivation ist.
Heimspiel-Tipp: Gronaus größtere Bank gewinnt am Ende knapp mit 31:29.
Kevin Achterkamp: Münster ist schon etwas länger in der Liga als Gronau. Aber Gronau ist kämpferisch deutlich engagierter. Trotz Kleber am Ball gewinnt die bessere Abwehr von Vorwärts - 26:24-Auswärtssieg.

TV Werther - TV Kattenvenne (Sonntag, 18.00 Uhr)
Zum letzten Mal hat der TV Kattenvenne die Ehre, den TV Werther als Werthers Echte zu besuchen. Ab der kommenden Spielzeit geht der Klub östlich von Halle in einer Handballspielgemeinschaft mit dem TuS Borgholzhausen (nordwestlich von Halle) auf und wird dann als HSG Werther/Burgholzhausen antreten. Für dieses Spiel hat dies freilich keine Bewandtnis. Interessant ist es trotzdem, oder? Okay, vielleicht nicht so sehr für die Gäste aus Lienen. Die haben schließlich andere Sorgen: den Ligaverbleib. Der ist nach vier Niederlagen in Folge immer fragiler. Vom Papier her wird wohl auch die fünfte folgen. Werther ist Tabellenzweiter, Kattenvenne Vorletzter. Vielleicht hilft den Ölberg-Jungs ja mal das Überraschungsmoment. Denn dass sie mit dem Herz in der Hand zu allen Schandtaten fähig sind, wisssen wir.
Heimspiel-Tipp: Werthers Herz pumpt dennoch kräftiger - 27:22-Sieg für die künftige HSG.
Kevin Achterkamp: In Werther sollten die Hausherren nichts anbrennen lassen. Ich denke, Kattenvenne ist nicht chancenlos, sofern die Abwehr gut steht. Schlussendlich ist Kattenvenne dann aber im Angriff nicht variabel genug, daher 28:23 für Werther.

TSV Ladbergen - SuS Neuenkirchen (Sonntag, 18.00 Uhr)
Kommen wir nun also zum Spiel, in dem Kevin Achterkamp selbst auflaufen wird. Bislang hat es für den SuS nicht so richtig Spaß gemacht, zu Auswärtsspielen zu fahren. Denn die Punktausbeute beträgt null-Komma-nix. Ladbergen hingegen hat zuhause nur gegen Tabellenführer Verl verloren, hat ansonsten aber eine blütenweiße Weste. "Aber wir sind in Ladbergen nicht ohne Chance", zeigt Achtkamp wahre Sportler-Mentalität, "dennoch wird es schwer, sich gegen die recht robuste Abwehr durchzusetzen." Hinzu kommt, dass in dieser Saison ohnehin die "Auswärtseritis" grassiert. Verl und Werther ausgenommen eroberten Gastmannschaften insgesamt während der kompletten Saison erst 56 Punkte. Dieselben Mannschaften holte in eigener Halle dagegen 121 Zähler. Soviel zum Thema "Statistiken, die die Welt nicht braucht". Aber einen letzten Tipp braucht es noch. Und da haben wir sogar auch einen Tipp aus Ladbergen dabei. Ebenfalls ein Halbrechter: Robin Dellbrügge.
Heimspiel-Tipp: Keine Erlösung für Neuenkirchen - Ladbergen gewinnt mit 32:28.
Kevin Achterkamp: Recht schwer, uns selbst zu tippen. Trotz des Spiels am ungewohnten Sonntag mit Harz holen wir aber einen Punkt: 26:26.
Robin Dellbrügge: Zuhause sind wir natürlich eine Macht, das Publikum steht hinter uns, und wir sind gut eingestellt. 27:22 für uns.

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