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Landesliga 2

Fynn Huxohl (v.) war Werthers Antriebsfeder, die Kattenvenne auch durch Manndeckung kaum ausleiern konnte. Foto: Teipel

Werther dängt Kattenvenne ab


Von Andreas Teipel

(04.11.19) Da war Feuer unterm Dach in Kattenvenne. Sprichwörtlich natürlich nur. Doch im Heimspiel gegen den TV Werther waren Punkte für die Hausherren förmlich riechbar. Gebraucht hätte es die Mannschaft von TVK-Trainer Florian Schulte allemal, denn obwohl Kattenvenne wieder mal viel Lob kassierten, "hat uns Werther heute den Schneid abgekauft." Und Punkte gibt es für Lob halt nicht. Zwei Tore Lob mehr muss man aber auch den Gästen machen, die vor allem in der zweiten Hälfte extrem widerstandsfähig waren, auf alle Aktionen eine Reaktion fanden und einfach bärenstark verteidigten.

Lange Zeit aber war Werther noch nicht so auf der Höhe. Vor allem im Torabschluss lief es nicht. Kattenvenne führte im ersten Durchgang folgerichtig schon mit 8:5 und 10:7, fing sich vor der Pause noch den Anschlusstreffer, auf den die Venner in anderthalb Minuten Restspielzeit keine Antwort fanden. Halb so wild, mag man sagen, und wahrscheinlich war dies nicht die Situation, in der der eine Treffer verloren ging. Vielmehr fing sich Werther nach dem Seitenwechsel wieder. Vor allem zwei Dinge führten die Wende herbei. Werther lenkte die gegnerischen Attaken - oft über Eins-zu-eins-Situationen - äußerst geschickt von der Wurfhand weg, sodass die Abschlüsse nur schwierig auszuführen waren. Zum anderen beantworte Werther stets Tor mit Tor. Viele waren es nicht, zugegeben. Doch es reichte.

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Aus einer 10:8-Führung zur Pause wurde schnell ein 10:13-Rückstand für die Gastgeber. Und wer je als kleiner Bruder von seinem größeren Bruder mit der Hand vor der Stirn auf Abstand gehalten wurde, damit man nicht zurückschlagen kann, der weiß, wie sich Kattenvenne gefühlt haben musste. Denn die Gäste zogen zwar nicht mehr weiter weg, ließen das Schulte-Team aber auch nicht wirklich wieder heran. Colin Hoffmann vom TVW setzte schließlich mit seinem Tor zum 22:20 zwei Sekunden vor dem Ende dem Treiben ein Ende. Ein Grund, die Köpfe jetzt hängen zu lassen, hatte Kattenvenne trotzdem nicht. Zumindest nicht übertreiben. Denn auch wenn es zum Verzweifeln war, genau das taten die Jungs eben nicht. Jeder kämpfte 60 Minuten und keiner verweigerte sich seiner Verantwortung. Und vor dem Derby nächste Woche in Ladbergen (Freitag, 19.45 Uhr) darf der Aufsteiger voller Mut nach vorne schauen. Soviel Chuzpe wird auch irgendwann wieder belohnt.



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