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Landesliga 2

Matze Baier (r.) bringt als neuer Trainer der TG Hörste gleich seinen eigenen Fanklub mit. Foto: Uhlig

Pep hat wieder Rote Hosen


Von Nils Uhlig

(01.09.20) Keine Sorge liebe Bayernfans, natürlich bleibt Hansi Flick nach dem gerade errungenen Triple auf der Trainerbank des FCB, und natürlich geht es auch nicht um den echten Pep Guardiola. Doch ein paar Parallelen gibt es dann doch bei den Handballern der TG Hörste und ihrem neuen Trainer Matze Baier.

Baier, der selbst über zehn Jahre die Geschicke der TG-Handballer als Spielmacher koordinierte, wechselte nach seiner aktiven Karriere auf die Trainerbank und übernahm vor acht Jahren die A-Jugend seines Heimatvereins. "Die beiden Bayernfans Max Schäper und Jasper Steinlechner haben mich "Pep" getauft, nachdem wir in meiner ersten Saison einige Turniere und den Kreispokal gewonnen hatten", erklärt Baier. Schäper und Steinlechner zog es zwar weiter zu Oberligist SF Loxten, doch der Spitzname blieb. Vermutlich auch, weil Baier, ebenso wie Guardiola, eine gewisse Akribie auszeichnet, wenn es um Trainingsinhalte und Spielvorbereitungen geht.

In seinen fünf Jahren als A-Jugendtrainer durchliefen fast alle Spieler des aktuellen Kader Baiers Schule. Lediglich die Routiniers Pascal Kaiser, Silvan Tarner und sein spielender Co-Trainer Heiko Schuster waren bisher nur in seiner kurzen Phase als Interimstrainer der ersten Herren unter seinen Fittichen. Mit ihnen spielte er allerdings selbst noch einige Jahre zusammen. Der Steinhagener Lennart Philipp und Neuzugang Jonathan Schröder sind somit die einzigen Spieler, die Baier neu kennenlernen musste. "Das macht mir die Arbeit jetzt natürlich leichter, weil ich die Spieler schon gut kenne, und weil ich auf und neben dem Platz weiß, wie die Jungs ticken", sieht der Ur-Hörster einen großen Vorteil seines neuen Jobs.

In der A-Jugend hörte Baier vor drei Jahren auf. Mehr Zeit für seine Frau und die drei Töchter stand auf dem Plan. "Die Familie hatte da einfach Vorrang. Das Angebot kam aber zum passenden Zeitpunkt. Meine Mädels kann ich jetzt auch schon mal mit in die Halle nehmen. Die sind schon die größten Fans meiner neuen Mannschaft", freut sich der Physiotherapeut über die Verknüpfung von Hobby und Familie.

Und was erwartet "Pep" für die kommenden Saison?

"Dass uns andere Mannschaften auf Grund der Vorjahres-Platzierungen als Favorit sehen, kann ich verstehen. Wir haben auch sicherlich auch eine gute Mannschaft, hatten mit Kapitän Marco Stutzki und Arne Grabowski aber auch gravierende Abgänge", erläutert Baier. Zudem könne in einer wilden Liga in der Corona-Saison alles passieren. "Bei nur elf Mannschaften und vier Absteigern muss man vorsichtig sein. Wer bei einer zweiten Mannschaft wie Loxten oder Altenhagen dann wirklich am Ende aufläuft, ist oft ungewiss", will der Hörster Trainer erstmal abwarten. Doch Baiers Spitzname wäre nicht "Pep", wenn er sich nicht akribisch auf alle Eventualitäten vorbereiten würde.



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