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Landesliga 2

Warendorfer SU


Vorbereitung: Diese Vorbereitung war anders als andere. Warendorf hatte aus gegebenem Anlass früh angefangen. Schon Mitte Juni ging es los, statt erst Mitte Juli. Die Spiele scharrten mit den Hufen - "und sobald Lauftreffs möglich waren, haben wir das auch getan", ließ WSU-Trainer Stefan Hamsen die Pferdchen natürlich laufen. So fit war wohl auch der erfahrene Coach noch nie in die Vorbereitung gestartet. "Ja, die waren alle schon auffällig fit." Als klar wurde, dass keine weiterer Lockdown folgen würde, hatte Hamsen trotzdem eine zweiwöchige Pause eingelegt, um mögliche Trainingskoller zu vermeiden. Hamsen ist also zufrieden, "aber Ekstase ist trotzdem anders, da sich alles etwas in den Länge gezogen hat".

Spielsystem: "Flach spielen, hoch gewinnen - oder hoch und weit bringt Sicherheit!" Manchmal muss es halt einfach mal raus. Auch bei Hamsen. Inhaltlich gibt's für die Heimspiel-Leser aber auch noch was auf die Gabel: "Vergangene Saison hatten wir wegen des schmaleren Kaders häufiger mal 3-2-1 probiert. Diese Variante ist jetzt fest mit im Gepäck, sodass zwischen offensiv und 6:0 alles möglich ist. Hamsen: "Nach vorne arbeiten wir schon sehr lange daran, dass wir noch einen Tacken mehr Handlungsschnelligkeit gewinnen. Mit Lichtgeschwindigkeit bewegen wir uns im Angriff sicher noch nicht." Die drei Neuen aus der A-Jugend bringen jetzt aber auch neue Qualität mit, weil sie seit der C-Jugend immer Oberliga gespielt haben. 

Harz ja/nein: Nicht in Warendorf. "Mir ist es aber mal ein Anliegen, eine Lanze für uns Nicht-Harzer zu brechen: Meine Jungs würden auch lieber mit Harz spielen", sagt Hamsen. Ein taktischen Kniff, um handballerische Nachteile auszugleichen, sei das aber nirgendwo. Auch nicht in Warendorf. "Das wird einem ja manchmal so unterschwellig unterstellt." Es seien die Städte und Kommunen, die Harz strikt verbieten. "Außerdem ist für uns auch eine Umstellung, wenn wir auswärts MIT Harz spielen mit", so Hamsen.

Auftaktprogramm: TSV Schloß Neuhaus (H), SpVg. Hesselteich (A), SC Everswinkel (H)

Schlüsselspieler: "DIE MANNSCHAFT!", ruft Hamsen, wissend, dass Heimspiel gerade diese politisch korrekte Antwort nicht hören will. Namen sind schließlich Nachrichten. "Nein, fest steht", wird der WSU-Coach dann doch konkreter, "dass auch bei uns so drei vier Säulen im Team stehen." Beim Aufsteiger WSU ist man sich aber im Klaren, dass man nur über das Kollektiv eine Chance in der neuen Liga hat. "Wir haben keinen dabei, der einem zehn Tore pro Spiel garantiert. Aber Kevin Wiedeler ist im Rückraum und in der Deckung schon mein verlängerter Arm und weiß, was ich von den Spielern will. Wenn aber die andern im Team nicht voll mitziehen, wird es nicht einmal mehr knapp für uns."

Saisonziel: Hamsen: "Unser Ziel ist unabhängig vom Tabellenplatz. Natürlich ist Platz 7 interessant. Aber ich will mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Auch wenn wir Achter werden, haben wir vielleicht eine super Saison gespielt. Unser Ziel ist weiterhin, uns spielerisch zu entwickeln."

Meisterschaftsfavoriten: "Die Stärke Hillentrups kenne ich nur vom Hören-Sagen, daher nenne ich Hörste, weil ich WEISS, dass die sehr gut sind. Da wird mir schon ein bisschen schwindelig, wenn ich alleine sehen, wie oft die pro Woche trainieren." Hamsen hat also sein Kreuz gemacht.

Trainer: Stefan Hamsen (5. Saison)

Zugänge:
Philipp Schleicher (2. Mannschaft)
Luke Nettelnstroth (eig. A-Jugend)
Moritz Grothues (eig. A-Jugend)
Henry Brümmer (eig. A-Jugend)

Abgänge:
Steffen Ahlke (tritt kürzer)



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