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Landesliga 2

Geht nun schon bereits in sein siebtes Jahr, im Sommer folgt dann auch seine siebte Saison in Warendorf: Stefan Hamsen steht für Kontinuität. Foto: Teipel

Die Sieben im Blick - Hamsen macht weiter


(29.12.21) Vor fast genau sechs Jahren im Winter begann die Geschichte von Stefan Hamsen bei der Warendorfer SU - die auch nach dieser Saison kein Ende nehmen wird. Hamsen wird dann nämlich in seine siebte Spielzeit bei der WSU gehen. Nach der mehr als kurzen vergangenen Saison, die nach zwei Niederlagen für die Warendorfer aus bekannten Pandemie-Gründen unterbrochen wurde, läuft es derzeit in der Landesliga 2 mehr als prächtig für den "Neuling". Aber nicht nur deswegen fiel Hamsen die Entscheidung, zu verlängern, nicht allzu schwer.

"Wir suchen kurz vor Weihnachten immer das Gespräch mit dem Trainer und holen dafür auch die Mannschaft ins Boot", erklärt Abteilungsleiter Jan Kolodzei, der zudem auch bei der ersten Mannschaft im Kasten steht. "Stefan fühlt sich wohl, die Mannschaft fühlt sich mit ihm wohl - und sportlich gesehen befinden wir uns auch auf dem richtigen Pfad." Viel zu meckern gibt es bei der WSU zurzeit also nicht. Nach einer kurzen Bedenkzeit über die Feiertage gab dann Hamsen schließlich seine Zusage. 

Ein unerwartet guter Start

Eine solch wichtige Entscheidung treffe man schließlich nicht mal eben aus dem Bauch heraus, hält Hamsen fest. "Die ganze Sache nimmt ja viel Zeit in Anspruch und man muss gucken, ob es noch Spaß macht. Aber ich finde es gut, dass die Mannschaft auch befragt wird", berichtet der Coach. "Irgendwann kommt man als Trainer nämlich schon an den Punkt, an dem man froh ist, zu hören, dass die Jungs noch hinter einem stehen. Das habe ich selbst als Spieler auch ganz anders erlebt." Zudem machte die sportliche Situation eine Verlängerung auch wesentlich einfacher, das will Hamsen gar nicht verschweigen. Mit einem Punkteverhältnis von 9:5 überwintert der Landesligist gerade auf Platz sieben. Und hat mit sieben bisher gespielten Partien noch deutlich weniger Begegnungen hinter sich gebracht als die Konkurrenz.

"Wir haben zusammen mit der Mannschaft entschieden, dass wir wegen Corona früher in die Winterpause gehen", so Hamsen. "Punktetechnisch sieht es bei uns aber tatsächlich besser aus, als wir vorher zu hoffen gewagt haben. Wir sind in der Hinrunde irgendwann auf einer richtigen Welle geritten und haben auch einige starke Heimspiele abgeliefert, die wir teilweise ziemlich deutlich gewonnen haben." 34:24 hieß es da beispielsweise gegen den TSV Schloß Neuhaus. Ebenso wurde der TSV Hillentrup mit 38:29 nach Hause geschickt.

"Der Klassenerhalt bleibt ein Höllenfahrtskommando"

"Der Klassenerhalt bleibt in der Liga trotzdem ein Höllenfahrtskommando, weil du auf Platz sieben landen musste, um nicht abzusteigen", warnt Hamsen. "Trotzdem befinden wir uns auf einem guten Weg. Aber sollte es nach der Pause ganz normal weitergehen, erwartet uns schon mit den ganzen Nachholspielen ein ungewohntes Pensum. Da muss man sich drauf einstellen und aufpassen, sonst könnte das ganz schnell brandgefährlich werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das wuppen."

Und nicht nur der Trainer vertritt diese Meinung. "Wir haben gesehen, dass wir die in die Liga gehen und jeden schlagen können", meint Kolodzei stellvertretend für die Mannschaft. "Natürlich: Das oberste Ziel bleibt der Nichtabstieg. Aber wir sind so selbstbewusst, dass wir in viele Spiele auch als der Favorit reingehen."

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