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Landesliga 3

Spitzenposition behauptet


Von Nils Uhlig

(29.03.22) Nach der deutlichen Niederlage im Tospiel gegen Ladbergen blieb dem HC Ibbenbüren nicht viel Zeit um sich zu schütteln, denn bereits drei Tage später war DJK Hiltrup zu Gast. Der HCI startete direkt mit viel Elan und siegte letzlich souverän mit 32:23 (17:13), auch wenn zwei Schwächephasen die lauernden Hiltruper rankommen ließ.

"Wo wir Fehler machen, nutzt Hiltrup das sehr gut aus und macht einige Gegenstoßtore", lobte Christian Guhe den Kontrahenten. Nach Fehlern war dem HCI zu Beginn aber nicht zu Mute, schließlich wollten sie beweisen, dass nur 14 geworfene Tore nicht den Anspruch an die eigene Offensivstärke wiederspiegeln. So blieb Hiltrup in der Anfangsphase fast nur die Rolle des Zuschauers, während Ibbenbüren Tor um Tor erzielte. Nach zwölf Minuten stand es so bereits 10:2 für die Gastgeber durch Linksaußen Daniel Albers. Dann aber folgte die angesprochene erste Schwächephase. Hiltrup, die bekanntlich immer in Lauerstellung befinden, nutzten zahlreiche Fehler des HCI aus und waren nun ihrerseits mit Gegenstößen erfolgreich. Nach 24 Minuten traf Tim Rickling sogar zum 14:11-Anschluss für die DjK, die damit ihren Rückstand mehr als halbierte. 

Ibbenbüren wähnt sich zu früh im Ziel

Sebastian Elbert hatte aber keine Lust auf Spannung und traf zunächst zum 15:11 und wenig später zur 17:12-Führung für die Blaugelben. Rickling verkürzte dann nochmal zum 17:13-Halbzeitstand, da beide Teams in den letzten zwei Minuten gute Chancen ausließen. "Wir sind hier hingefahren und hatten uns, auch auf Grund der Besetzung mit nur drei Rückraumspielern, nicht viel ausgerechnet. Trotzdem bin ich dann nochmal ein bisschen sauer geworden", zeigte sich Marcel Graefer nicht ganz zufrieden mit seinen Schützlingen.

Doch wie kam es dazu? Im zweiten Durchgang legte Ibbenbüren erstmal wieder los und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 45 Minuten traf Mathis Windoffer zum 27:18 und das Spiel schien in eine klare Richtung zu gehen. Doch wir kennen ja wie gesagt die Hiltruper und die warteten geduldig auf ihre Chance und spielten ihr Ding einfach weiter, unabhängig vom Spielstand. Der HCI hingegen wurde mit dem Gedanken des sicheren Sieges erneut nachlässig und so robbte sich Hiltrup wieder näher ran.

Graefer sauer über vergebene Gegenstöße

Mit einem 5:1-Lauf verkürzten die Gäste viereinhalb Minuten vor Schluss auf 28:23 durch Linksaußen Steffen Röhr. "Dann verwerfen wir aber zwei Gegenstöße. Ich hätte gerne gesehen was passiert, wenn wir die treffen und drei Minuten vor Schluss auf drei Tore verkürzen", sagte Graefer, der genau wegen dieser Nachlässigkeit im Abschluss angefressen war. So kam es anders und Lucas Heinze verwandelte dreieinhalb Minuten vor Schluss einen Siebenmeter zum entscheidenden 29:23.

Zudem sah Tim Rickling für das vorherige Foul eine Zweiminutenstrafe. "Die neun Tore sehen am Ende sehr deutlich aus, es hätte aber auch ganz anders ausgehen können. Deswegen trotzdem Respekt an meine Jungs", zeigte sich Graefer versöhnlich mit der Gesamtleistung. "Es war wichtig, dass wir das Ladbergen-Spiel schnell abschütteln. Mit nur 23 Gegentoren können wir auch zufrieden sein. Jetzt schauen wir von Spiel zu Spiel und gucken, ob wir oben bleiben können", sagte ein zufriedener Christian Guhe.

Tore für Ibbenbüren: Daniel Albers (6), Sebastian Elbert (6), Timo Menger (4), Luca Heinze (4/2), Mathis Windoffer (3), Johannes Basenau (2), Christopher Berghaus (2), Jonas Müller (2), Maik Menger (1), Till Dorn (1), Patrick Möllenkamp (1/1).

Tore für Hiltrup: Daniel Brocks (6/1), Tim Rickling (4), Dominik Knudsen (4), Martin Dahlhaus (3), Sebastian Niekamp (2), Leon Schmidthuis (2), Steffen Röhr (1), Philipp Alfing (1).



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