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Münsterlandliga

Momentan müssen wir noch auf ein Archiv-Bild aus seiner Zeit als Spieler bei Ascheberg zurückgreifen: Sparta-Coach Alexander Kramm (l.) wird's verschmerzen können.

Sparta hält das Pensum hoch


Von Malte Greshake

(10.08.22) "Wir wollen oder müssen in der neuen Liga wieder vermehrt auf die eigene Jugend bauen", erklärt Raphael Anstötz, Abteilungsleiter bei Sparta Münster, am Ende der abgelaufenen Spielzeit. "Und dafür ist Alexander der geeignete Mann." Damit ist natürlich Alexander Kramm gemeint, der seit dem Juni beim Landesliga-Absteiger Chefcoach ist. Wir haben mit ihm über seine ersten Wochen bei Sparta Münster gesprochen.

Mit unserer Redaktion sei Kramm sowieso schon vertraut. Seit knapp 30 Jahre spielte er für den TuS Ascherberg und im Anschluss auch für den Fusionsverein HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Zudem trainierte er sämtliche Jugendmannschaften seines Heimatvereins. Mit Beginn der Saison 2020/21 schloss sich Kramm dann dem Bezirksligisten Eintracht Heessen aus Hamm als Spieler an. Bei den Spartanern aus Münster hat Kramm nun seine erste Trainerstation bei den Senioren angetreten.

Seit Juni wurde geackert

Über den Verlauf der Vorbereitung hat der Übungsleiter bisher nur Positives zu berichten. "Es läuft sehr gut, die Mannschaft richtig mitgezogen", erklärt Kramm. Seit dem Juni ackert er mit seinem Jungs schon. Erst ging's um die Grundlagenausdauer, mittlerweile werden Angriffs-Konzepte eingeübt. "Wir sind extra so früh angefangen, damit ich die Jungs besser kennenlernen kann", erklärt er. "In der letzten Saison hatte ich nämlich nicht die Möglichkeit, Spiele von ihnen zu sehen." Zwei Testspiele gegen den TV Beckum und Eintracht Heessen konnte die Münsteraner schon gewinnen. Ende Juli folgte dann eine knappe 28:30-Niederlage gegen Landesliga-Aufsteiger Eintracht Coesfeld.

Im Anschluss nahm Kramm mit seinem Team an der Kennedy-Trophy der SGH Steinfurt teil und verlor von fünf Begegnungen nur die eine gegen den Ausrichter (27:36). "Bei der Niederlage haben wir am Tag vorher noch gegen Coesfeld gespielt", berichtet Kramm. "Trotz des kleinen Kaders haben wir es über den Turnierverlauf aber richtig gut gemacht." Das Pensum ist also schon hoch bei den Spartaner. Bei den Partien gegen den SC Nordwalde und auch Kramms Ex-Club Ascheberg/Drensteinfurt konnten sich die Münsteraner dann auch schon mal mit den neuen Ligakonkurrenten in der Münsterlandliga vertraut machen. Für den August hat Kramm zudem noch vier weitere Testspiele geplant. Uff...

So schnell wie möglich den Abstieg sichern

Kadertechnisch hat sich an der Sentruper Höhe nicht viel verändert: Mit Simon Raffenberg (Kreisläufer) und Stenger (Kreis/Rückraum) hat Kramm zwei neue Alternativen zur Auswahl. Mit Joshua Grumbach rückte ein A-Jugendlicher in die erste Mannschaft auf. Benedikt Müller befindet sich nach seinem Meniskusriss in der vergangenen Saison noch im Aufbautraining. Rund 18 Spieler stehen Kramm für die bevorstehende Spielzeit zu Verfügung - das langt dem dem Trainer. 

Und die neue Spielzeit in der Münsterlandliga ist auch das richtige Stichwort: Kramm erwartet eine schwierige Saison. "Durch die ganzen Absteiger aus der Landesliga wird das eine starke Liga", wagt er eine Einschätzung. Mannschaften wie der ASV Senden II oder TV Friesen Telgte II hat er ebenfalls auf dem Zettel. "Wir wollen einfach sehen, dass wir so schnell wie möglich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben", so Kramm. "Ein Platz im oberen Mittelfeld wäre dann schon in Ordnung."



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