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Münsterlandliga

Das bekannte Problem


Von Nils Uhlig

(17.01.23) Eintracht Hiltrup kommt einfach nicht aus dem Keller. Bei arg ersatzgeschwächten Sendenhorstern erzielte die Stork-Sieben nur 19 eigene Treffer. Damit holt man auswärts einfach keine Punkte. Die SG hingegen setzte in Abwesenheit ihres halben Rückraums erfolgreich auf eine stabile Defensive und gewann mit 25:19.

Mit Moritz Schittek, Lucca Antoni und Michael Dreskornfeld fehlten der SG ihre besten Offensivkräfte und auch Kreisläufer Specht war nicht an Bord. Was also tun? Na klar, die Deckung stabilisieren. Und das klappte zunächst ganz hervorragend, auch weil Keeper Funke einen guten Tag erwischt hatte. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 6:6-Ausgleich von Hiltrups Daniel Brocks nach 17 Minuten, legten die Hausherren vor guter Kulisse sogar noch einen 3:0-Lauf zum 9:6 hin.

Hiltrup kann auch Deckung

Doch auch Hiltrup kann Deckung und das zeigten sie in den folgenden neuneinhalb Minuten bis zur Pause. Nur ein Tor der SG ließen sie zu und drehten so die Partie zu ihren Gunsten. Brocks traf nach 28 Minuten zum 10:11 und wäre SG-Schlussmann Funke nicht gewesen, die Eintracht wäre wohl zur Pause deutlicher in Front gelegen.

Wie das immer so ist: Was du vorne nicht nutzt, kassierst du hinten! Und so traf Kreisläufer Martin Kleikamp nach 39 Minuten zur Sendenhorster 15:12-Führung, da Hiltrup weiter Chancen en masse liegen ließ. Näher als auf ein Tor kamen die Gäste denn auch nicht mehr ran und nach dem 21:19 von Leon Schmidthuis klappte in den letzten fünf Minuten nichts mehr, sodass sich Sendenhorst zum 25:19-Endstand absetzte.

"Es hätte am Ende auch enger sein können."

"Mehr als 20 Fehlwürfe waren es diesmal. Mit der Deckung bin ich zufrieden, allerdings schaffen wir es trotz offensiver Deckung noch nicht Ballgewinne zu erzielen, um einfache Tore zu machen. Uns fehlten die Alternativen im Rückraum, daher haben wir irgendwann nicht mehr so klar gespielt. Am Ende hat uns der körperlich starke Kreisläufer den Zahn gezogen", hatte Hiltrups Deckung laut Stork kein Mittel mehr gegen den reaktivierten Martin Kleikamp.

"Die Abwehreihen waren richtig gut. Johannes Funke hat uns in der ersten Halbzeit mit einigen Paraden im Spiel gehalten. Mitte der zweiten Halbzeit haben wir dann auf zwei Kreisläufer umgestellt. Es hätte am Ende auch enger sein können. Aber letztendlch verdient", freute sich Uwe Landau über den Sieg.

Tore für Sendenhorst: Lenanrt Timmes (6/1), Egzon Demiri (4), Justus Ossenbrink (4), Moritz Schertl (4), Martin Kleikamp (3), Robin Königsmann (2), Yascha Feldmann (1), Janis Westmeier (1).
Tore für Hiltrup: Dominik Knudsen (6), Daniel Brocks (6/1), Christoph Dieckmann (3), Martin Dahlhaus (1), Elias Schoettke (1), Sebastian Rickert (1), Leon Schmidthuis (1).



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