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Münsterlandliga - Anschwitzen, der 4. Spieltag

Auch wenn er lieber den Assist gibt, Sendenhorst Yascha Feldmann kann auch aus dem Rückraum abdrücken. Foto: Teipel.

Einfach verletzungsfrei bleiben


Von Nils Uhlig

(22.09.22) Diesen Wunsch hat Yascha Feldmann von der SG Sendenhorst. Nachdem er erneut sieben Monate ausfiel, feierte der Rückraumspieler am vergangenen Wochenende sein Comeback. Im Anschwitzen auf den 4. Spieltag der Münsterlandliga brachten wir den Seniorenwart der SG auf einen nicht ganz ernst gemeinten Gedanken.

"Feldmann feuert seinen Trainer!" So könnte eine HEIMSPIEL-Schlagzeile lauten, denn Yascha Feldmann ist nicht nur Spieler der ersten Herrenmannschaft, sondern seit diesem Sommer auch Seniorenwart bei den Frauen und den Männern der SG-Handballer. Aufgepasst Uwe Landau! Wenn die Einsatzzeiten vom 31-Jährigen nicht stimmen, dann wackelt der Trainerstuhl! Aber Spaß beseite, denn Feldmann ist froh einen handballverrückten Trainer wie Landau im Verein zu wissen. "Mit Uwe kann man einfach stundenlang über Handball quatschen", setzte sich Feldmann nach Antritt seiner neuen Aufgaben natürlich auch mit Landau zusammen. Über unseren Vorschlag mehr Spielzeit mit dem neuen Druckmittel zu fordern, hat er aber natürlich noch nicht nachgedacht und selbstverständlich will er ausschließlich mit Leistung überzeugen.

Im ersten Auftritt nach seiner langen Verletzungspause lief es allerdings gar nicht gut. Bei Friesen Telgte gab es ordentlich auf die Mütze. Feldmann sieht mehrere Faktoren, die dafür verantwortlich waren. "Zuerst war Telgte definitiv die bessere Mannschaft. Was wir im Stande zu leisten sind, konnten wir leider nur am Anfang der zweiten Halbzeit zeigen, als wir auf vier Tore rankamen", sagt der Integrationshelfer. Und natürlich fehlen der SG aktuell zahlreiche Spieler, darunter Leistungsträger wie Moritz Schertl oder Michael Dreskornfeld. Feldmann jedenfalls freut sich bereits jetzt auf das Rückspiel gegen Telgte.

Erstmal geht es am Wochenende aber gegen Preußen/Borussia und damit gegen die nächste hoch eingeschätzte Mannschaft. "In Sendenhorst ist es aber für jede Mannschaft schwer und personell sieht es zumindest ein kleines bisschen besser aus", hat der Rückraummann Hoffnung auf Besserung. Er selbst will seinen Beitrag als Teamplayer leisten, denn ein Assist ist ihm lieber als ein eigenes Tor. Doch zu allererst geht es nach zahlreichen Rückschlägen erst einmal darum, sich nicht erneut zu verletzen. Wir drücken natürlich die Daumen und hoffen, dass ein fitter Yascha Feldmann seinen Trainer ohne Druckmittel überzeugen kann.


Anschwitzen, der 4. Spieltag

HSG Kattenvenne/Lengerich II - DjK Everswinkel (Samstag, 15.30 Uhr)
Die HSG steht nach drei Spielen noch ohne Punkte da. Nachdem es zunächst handballerisch gut aussah, stimmte am vergangenen Wochenende wenig. Gegen Everswinkel ist die Zweitvertretung der Fusionierten klarer Außenseiter, doch irgendwann muss Kattenvenne/Lengerich anfangen zu punkten, um nicht im Keller festzuhängen. Everswinkel hat am vergangenen Wochenende ebenfalls nicht seine beste Leistung gezeigt. Mit 5:1-Punkten steht die Schwartz-Sieben dennoch sehr gut da. Wenn das Tempospiel wieder funktioniert fallen auch über 30 Tore.
Feldmann-Tipp: 30:34. "In Kattenvenne brennt die Halle selbst wenn die C-Jugend spielt, da ist es immer schwer. Ich weiß gar nicht, ob ich das als Sendenhorster sagen darf, aber ich mag die Everswinkler Truppe. Da sind gute Zocker und Charaktere drin. Ich sehe sie auch etwas stärker", tippt der 31-Jährige auf die Gäste.
HEIMSPIEL-Tipp: 25:35. Everswinkel ist trotz des Punktverlusts gegen Sparta ein absolutes Topteam und wird gegen die HSG deutlich vorne liegen.

HF Reckenfeld - ASV Senden II (Samstag, 18 Uhr)
Zwei mal spielten die Handballfreunde gut mit. Für Punkte hat es aber noch nicht gereicht. Das soll im Heimspiel gegen Senden nachgeholt werden. Doch aufgepasst! Der ASV zeigte sich vergangenen Woche deutlich formverbessert und scheint langsam in der Saison anzukommen. Reckenfeld muss vor allem seine Defensive stabilisieren, um für Punkte in Frage zu kommen. Der ASV hat gezeigt, wie es geht und sich dadurch viele Gegenstoßchancen erarbeitet.
Feldmann-Tipp: 28:27. "Reckenfeld nutzt den Heimvorteil knapp", sagt der Rückraumspieler.
HEIMSPIEL-Tipp: 30:30. Beide Teams zeigen eine engagierte Partie und trennen sich am Ende unentschieden, da sich niemand wirklich absetzen kann.

SC Nordwalde - SGH Ibbenbüren II (Sonntag, 17.15 Uhr)
Zwei ungeschlagene Mannschaften treffen in Nordwalde aufeinander. Allerdings hatte der SC auch erst ein Spiel. Das wurde souverän gewonnen, allerdings auch gegen deutlich geschwächte Havixbecker. Ob die Brügge-Sieben in die obere Tabellenhälfte gehört, oder erstmal Punkte gegen den Abstieg sammeln muss, könnte sich gegen Ibbenbüren zeigen. Die Verbandsliga-Reserve steht mit 6:0-Punkten perfekt da, durfte sich zuletzt aber auch bei Aushilfe Dominik Schnetgöke bedanken, der das Spiel gegen Reckenfeld mit seinen Paraden drehte.
Feldmann-Tipp: 28:30. "Ibbenbüren Tabellenführer mit viel Selbstvertrauen und hat eine gute Mannschaft zusammen", setzt Feldmann auf die SGH-Reserve
HEIMSPIEL-Tipp: 30:33. Da schließen wir uns an. Nordwalde muss nach der langen Spielpause erst in den Rhythmus kommen, während Ibbenbüren seine Routine ausspielt.

SG Sendenhorst - Preußen/Borussia (Sonntag, 17.15 Uhr)
Die SG um Anschwitzer Yascha Feldmann steht mit 4:2-Punkten ordentlich da, vor allem wenn man die Personalmisere sieht. In Moritz Schertl und Michael Dreskornfeld fehlen wichtige Stützen. Umso wichtiger war der gute Start. Gegen Telgte fehlten dann aber auch die Alternativen, um das hohe Tempo über 60 Minuten mitgehen zu können. Preußen/Borussia spielte auch erst einmal und brauchte dort seine Zeit, um in der Saison anzukommen. Nach der erneuten dreiwöchigen Pause muss die Sowada-Sieben in Sendenhorst aber sofort da sein. Verschläft man dort den Start wird es mit den Fans im Rücken der SG schwer.
Feldmann-Tipp: 30:28. "Wir gewinnen knapp in einem Spiel, dass bis zur letzten Minute spannend sein wird. Unsere Halle macht den Unterschied", tippt der Sendenhorster natürlich auf einen Heimsieg.
HEIMSPIEL-Tipp: 28:30. Wir drehen das Ergebnis um. Preußen/Borussia hat den breiteren Kader und entscheidet deswegen das Spiel für sich.

HSG Ascheberg/Drensteinfurt - SW Havixbeck (Sonntag, 18 Uhr)
Das Duell der Fehlstarter und Gebeutelten wird extrem interessant. Beide Teams stehen mit 0:6-Punkten am Tabellenende und brauchen dringend Punkte. Beide haben personell arge Probleme und können selten über 60 Minuten mithalten. Ascheberg hielt zuletzt die Partie in Emsdetten eine Halbzeit komplett offen, aber auch Havixbeck hielt oft 40 Minuten gut mit. Ein Angriffsfeuerwerk wird nicht zu erwarten sein und deswegen gewinnt die Mannschaft, die es schafft ihre gute Abwehrarbeit in einfache Tore umzumünzen.
Feldmann-Tipp: 24:22. "Beide Mannschaften sind arg gebeutelt, was ich gerade für Havixbeck schade finde. Die hatten über Jahre eine starke Truppe und auch Top Fans. Ich glaube aber, dass Ascheberg konditionell etwas stärker ist", setzt der Integrationshelfer auf die Hausherren.
HEIMSPIEL-Tipp: 18:20. Eine torarme Partie in der sich beide Teams aufs Verteidigen konzentrieren. Die Erfahrung spricht für Havixbeck.

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