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Münsterlandliga

Everswinkels Christopher Kleibolt erzielte ein Dutzend Tore. Foto: Teipel.

Zur Halbzeit wird's laut


Von Nils Uhlig

(26.09.22) Überhaupt nicht einverstanden war Andreas Schwartz mit seinem DjK Everswinkel. Seine Kabinenansprache war auch vor der Halle gut zu verstehen. Aber warum wurde es überhaupt so laut? Anspruch und Wirklichkeit klafften bei den Gästen gegen die HSG Kattenvenne/Lengerich weit auseinander. Die 30:35-Niederlage gibt den Hausherren aber Mut für zukünftige Aufgaben.

"Wenn du vorm Spiel schon der Meinung bist, du wirst das Spiel mit halber Kraft nach Hause schaukeln, hast du ein Kopfproblem", sah Andreas Schwartz die Leistung der Gäste in der ersten Halbzeit nicht grade mit wohlwollen. Gegen das punktlose Schlusslicht tat sich besonders die Everswinkler Abwehr schwer und so glich der treffsichere Timo Fahrenhorst nach knapp zwölf Minuten zum 6:6 aus.

4:0-Lauf stellt die Weichen auf Sieg

Auch in der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Immer wenn man dachte, dass Everswinkel jetzt doch wegzieht, wie beim 12:14 von Linksaußen Malte Sieling, sah man sich getäuscht. Denn die HSG wusste spielerisch durchaus zu gefallen und die Gäste schienen davon überrascht. Und so hatte Max Gamradt beim 14:14 zwei Minuten vor der Pause erneut den Ausgleich hergestellt.

In der Pause wurde Schwartz dann sehr deutlich und sehr laut und wusch seinen Spielern ordentlich den Kopf. Das zeigte Wirkung, zumindest kurzzeitig und Everswinkel nach dem 16:16 mit einem 4:0-Lauf auf 16:20 durch Shooter Thorben Loick-Feidieker ab. "Da hatten wir fünf schwache Minuten", sah Gerrit Haverkamp, wie die Gäste davon zogen. Und auch wenn die HSG danach wieder auf Augenhöhe agierte, verkürzen konnte sie den Rückstand nicht mehr entscheidend. Dafür waren auf Seiten der DjK besondern Loick-Feidieker und der zwölffache Torschütze Christopher Kleibolt zu treffsicher.

"Wenn wir das wöchentlich abrufen, werden Punkte kommen."

"Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die erste Halbzeit war das Beste, was wir bisher diese  Saison gezeigt haben. Wenn wir das wöchentlich abrufen, werden sehr bald Punkte kommen. Dem Rückstand sind wir in der zweiten Halbzeit vergeblich hinterher gelaufen. Die haben das dann schon gut runtergespielt und sind schon stark", zollte Haverkamp dem Kontrahenten Respekt.

"In der ersten Halbzeit waren einige gar nicht bereit dieses Spiel anzunehmen. Ich war in der Pause sehr deutlich, was nach der Pause passieren muss. Wenn man so in Spiele reingeht, muss man nicht über höhere Ziele sprechen. Nach der Halbzeit war der Wille erkennbar. Letzlich haben wir es dann verwaltet. Da müssen wir dran arbeiten, dass die Jungs vorm Spiel mehr da sind. Die HSG hat das aber auch gut gemacht und hatte eine gute Spielanlage, waren uns körperlich aber deutlich unterlegen", war DjK-Coach Schwartz auch nach dem Sieg nicht restlos zufrieden.

Tore für Kattenvenne/Lengerich: Timo Fahrenhorst (11/3), Ole Krimphoff (4), Peer Krimphoff (3), Raphael Krause (3/1), Max Gamradt (3/2), Florenz Krumme (2/2), Leonard Krumme (1), Kim Osterbrink (1), Finn Hörnschemeyer (1), Philipp Plagemann (1).
Tore für Everswinkel: Christopher Kleibolt (12/4), Thorben Loick-Feidieker (8), Phil Kruse (4), Malte Sieling (3), Lukas Lüchtefeld (2), Moritz Mense (1), Silas Klumpe (1), Tim Homann (1), Aaron Loick-Feidieker (1), Marvin Sand (1), Dennis Mosebach (1).



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