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Münsterlandliga

Durchgesetzt! Joscha Koenen und Kinderhaus siegten gegen Preußen/Borussia. Foto: Uhlig.

Manndeckung kommt zu spät


Von Nils Uhlig

(19.02.24) Der Eine sah eine ganz schwache Partie, der andere die beste Heimleistung der letzten Wochen! So unterschiedlich kann die Wahrnehmung manchmal unter den Trainern sein. Kinderhaus hielt den Angriff der HSG Preußen/Borussia lange Zeit gut in Schach. Erst als die Gäste in der Schlussphase in die Manndeckung gingen, verloren die Hausherren ihren Fokus. Am Ende stand dennoch ein 26:24-Sieg der Westfalia auf der Anzeige.

"Die Halbzeitführung war ein bisschen zu eng. Da haben wir ein, zwei Dinger zuviel weggeworfen", hatte Kinderhaus-Coach Marcel Graefer mal wieder an der Chancenverwertung zu knapsen. Denn nachdem sein Team zu Beginn mit 7:2 durch Johnny Hollenbeck in Führung ging, wurde die Chance verpasst das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

6:0-Lauf reicht nicht mehr

Die Preußen hatten vor allem offensiv deutliche Probleme, kamen nach einer Viertelstunde aber besser in die Partie und verkürzten zum 8:6 durch Tilman Höhn. Lennart Dörtelmann netzte nach 22 Minuten sogar zum 11:10-Anschluss. Doch bis zur Pause zogen die Gastgeber wenigstens wieder auf drei Tore zum 15:12 davon.

Auch nach dem Wechsel hatte Kinderhaus mehr vom Spiel. Nach 41 Minuten nahm Preußen-Coach Dominik Sowada beim 21:15 seine Auszeit. Näher heran kam seine Mannschaft dennoch erstmal nicht und so hatte Max Proch nach knapp 55 Minuten mit dem 26:18 eigentlich alles klar gemacht. Doch die HSG öffnete die Abwehr und kam so zu schnellen Ballgewinnen. So schaffte Christoph Dahlhaus noch den 26:24-Endstand. Für mehr fehlte dann aber die Zeit.

55 Minuten beste Heimleistung der letzten Wochen

"Wir verlieren ein echt schlechtes Handballspiel. Es war nicht gut und wir waren schlechter. Wir sind immer mal dran, machen dann aber einfachste Fehler und laden Kinderhaus zum Gegenstoß ein. Bei der Manndeckung am Ende ist Kinderhaus ins Schwimmen geraten, aber auch da machen wir dann wieder zu viele Fehler", sprach Dominik Sowada von einem blutleeren Auftritt seines Teams.

"Ich habe von meiner Mannschaft über 55 Minuten das beste harzfreie Spiel zuhause gesehen. Wir standen in der Deckung sehr stabil. Nach der Pause war es ein sehr gutes Spiel von uns. Da haben wir gutes Tempo gemacht und hatten auch eine gute Trefferquote. Die letzten fünf Minuten waren halt krauselig. Da machen wir kein Tor mehr. Das trübt am Ende den Jubel ein wenig, mehr aber auch nicht", freute sich Graefer trotz der schwachen Schlussphase über den ansonsten gelungenen Auftritt.

Tore für Kinderhaus: Finn Teske (5), Jonathan Hollenbeck (3), Hagen Müller (3), Max Proch (3), Brian Witt (3), Jonas Pakullat (3/3), Manuel Honerkamp (2), Joscha Koenen (2), Felix Lohoff (1), Michel Schulz (1).
Tore für Preußen: Christoph Dahlhaus (5), Lennart Dörtelmann (5/1), Felix Müller (4), Tilman Höhn (3), Nick Strothmann (2), Lukas Günnigmann (2), Lukas Kempken (1), Lukas Büchsenschütz (1), Jonas Rottstegge (1).



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