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Münsterlandliga

Reckenfeld zieht sich achtbar aus der Affäre


Von Nils Uhlig

(26.02.24) Aufwärtstrend erkennbar! Schlusslicht HF Reckenfeld zeigte nach einigen herben Klatschen, dass sie es besser können. Gegen Westfalia Kinderhaus war zwar nichts Zählbares zu holen, doch das Ergebnis zeigt, was möglich ist. Die Westfalia findet defensiv nicht die gewohnte Stärke, trifft dafür aber endlich das Tor und siegt verdient mit 33:37.

Die Handballfreunde hatten die Werbetrommel für das Spiel gerührt. "Wir wollen zeigen, dass wir es besser können", stand auf dem Spieltagspost. Und das taten sie dann auch. Anders als in den vorangegangenen Spielen war das Tempospiel deutlich erfolgreicher und so führten die Hausherren nach zehn Minuten mit 7:5. Doch auch die Westfalia hat noch immer Verbesserungsbedarf, gerade im Angriff und das wollten sie in Reckenfeld angehen.

Westfalia verpasst es sich abzusetzen

Das Spiel war schnell wieder ausgeglichen und die spielerische Klasse der Gäste setzte sich langsam durch. Reckenfelds bester Schütze Mattis Dömer glich noch zum 9:9 aus, ehe die Gäste durch Hagen Müller zum 10:13 wegzogen. Doch davon ließen sich die Handballfreunde nicht wie zuletzt aus dem Konzept bringen und lagen vier Minuten vor der Pause selbst wieder mit 17:16 in Front. Ein 3:0-Lauf der Westfalia sorgte aber für deren 17:19-Pausenführung.

Diese gaben die Gäste nach der Pause nicht mehr her. Immer wieder führte Kinderhaus mit bis zu fünf Toren, verpasste es aber sich entscheidend abzusetzen und hielt die Hausherren so im Spiel. So kam Reckenfeld zwei Minuten vor Ende nochmal gefährlich nah auf 32:34 heran. Doch Hagen Müller und nach einer Auszeit Felix Kölling machten endgültig den Deckel drauf.

"Da können wir drauf aufbauen."

"Wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt. Wir haben als Team verteidigt und sind dann mit Tempo nach vorne und haben uns immer wieder ran gekämpft. Leider haben wir zu viele Siebenmeter verworfen. Da können wir aber drauf aufbauen. Die Inhalte aus dem Training werden immer besser umgesetzt", freute sich Reckenfelds Maik Ruck.

"Reckenfeld ist schwer einzuschätzen und spielt unangenehm. Die gehen mit sechs Leuten in die zweite Welle und suchen nach zehn Sekunden den Abschluss. Das haben wir nicht verteidigt bekommen. Damit bin ich gar nicht zufrieden. Wir haben einen ganz ordentlichen Ball gespielt, aber hatten Phasen in denen wir immernoch zuviel verwerfen", hatte Marcel Graefer noch einige Punkte die verbessert werden sollen.

Tore für Reckenfeld: Mattis Dömer (11/1), Nick Stromberger (5), Marcel Peters (5), Dennis Plagemann (5/2), Jan-Malte Minnerup (3), Maik Ruck (2), Marc Schulze Temming Hanhoff (2).
Tore für Kinderhaus: Finn Teske (9), Max Proch (7), Jonas Pakullat (5/3), Hagen Müller (4), Alex Waschke (3), Jonathan Hollenbeck (2), Joscha Koenen (2), Jasper Herbst (2), Michel Schulz (2), Felix Kölling (1).



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