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Münsterlandliga

HSG zieht unaufhaltsam seine Kreise


Von Nils Uhlig

(27.02.24) Wer soll Kattenvennerich stoppen? Der SC Nordwalde, der zuletzt fünf von sieben Spielen gewann, hatte mal so gar keine Chance gegen den Spitzenreiter. Die HSG setzte sich nach der Pause mit einem bärenstarken Christian Köhnsen im Tor unaufhaltsam ab. Die 35:20-Klatsche fällt unerwartet hoch aus.

"In der ersten Halbzeit tun wir uns vorne ziemlich schwer", sah Gerrit Haverkamp lange Zeit keine gute Angriffsleistung des Spitzenreiters.  Nordwalde hielt gut mit und ging nach elf Minuten durch Marius Cohausz mit 3:4 in Führung. Nach einer Viertelstunde drehte der treffsichere Rechtsaußen Timo Fahrenhorst Partie mit einem seiner sieben Tore zum 7:5.

Nach der Pause spielt nur noch ein Team

Bis zum 11:6 setzten sich die Hausherren nach 20 Minuten ab. Dann hatte Tommy Brügge genug gesehen und legte die grüne Karte. Mit zwei Treffern von Fin Ratert und Tom Eilers kam sein Team in der Folge zum 11:8. Dann netzten die Krumme-Brüder jeweils einmal und stellten den alten Abstand beim 13:8 wieder her. Vor der Pause netzte dann nur noch SCN-Spielmacher Peter Averbeck.

Nach dem Wechsel kamen beide Teams wie ausgewechselt aus der Kabine. Die HSG spielte plötzlich mit viel mehr Tempo und nutzte seine Chancen nun eiskalt. Bei den Gästen hingegen ging nicht mehr viel. So setzte sich der Spitzenreiter bis zum 23:11 nach 44 Minuten ab und hatte das Spiel damit frühzeitig entschieden. Doch vom Gas ging das Team deswegen nicht und so schraubten sie das Ergebnis bis zum 35:20-Endstand in die Höhe.

"Wir hatten 20 gute Minuten, der Rest war grottenschlecht."

"Auch in der Höhe geht das Ergebnis völlig in Ordnung. Wir hatten 20 gute Minuten, der Rest war grottenschlecht. Mich ärgert, dass wir uns nicht gewehrt haben. Das war einfach viel zu wenig. Man kann hier verlieren, aber nicht in der Art und Weise", war Tommy Brügge bedient.

"Wir kommen super aus der Halbzeit und drücken stark auf's Tempo und verwerten auch unsere Chancen. Hüter Christian Köhnsen spielt ne gute zweite Halbzeit, so dass es bereits beim 23:11 durch ist. Wir haben es trotzdem konzentriert zu Ende gespielt und ich denke so geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung", lobte Gerrit Haverkamp seine Kattenvennericher.

Tore für Kattenvennerich: Leonard Krumme (8), Frederik Grune (7), Timo Fahrenhorst (7), Florenz Krumme (5), Kilian Sensen (3), Peer Krimphoff (2), Mario Postert (1), Ole Krimphoff (1), Daniel Segger (1).
Tore für Nordwalde: Nils Flothkötter (5/2), Fin Ratert (4), Tom Eilers (3/1), Sven Hülskötter (2), Marius Cohausz (2), Hendrik Elshoff (2), Peter Averbeck (1), Max Altenburger (1).



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