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Münsterlandliga

Preußen-Kreisläufer Tilman Höhn steuerte sechs Treffer zum Sieg gegen Senden bei. Foto: Greshake.

Kaderbreite ausschlaggebend


Von Nils Uhlig

(25.02.24) Es hätte enger werden können! Doch dem ASV Senden II gingen bei der HSG Preußen/Borussia die Spieler aus. Die Hausherren hingegen konnten nahezu aus dem Vollen schöpfen. Schon die Torschützen zeigen, warum das Spiel am Ende mit 36:28 an die Preußen ging. Denn die hatten elf Spieler die sich dort eintrugen, Senden nur derer fünf.

"Wir kommen gut ins Spiel rein und können uns auch etwas absetzen", war Preußen-Coach Dominik Sowada mit dem 4:1-Start gut zufrieden. Sendens bester Torschütze Matthias Hernzel verkürzte nach knapp sieben Minuten allerdings schon wieder zum 6:5. Doch die Preußen schüttelten sich und waren beim 12:8 nach einer Viertelstunde wieder etwas deutlicher in Front.

Am Ende geht Senden die Luft aus

Mit dem 16:10 von Kreisläufer Tilman Höhn setzten sich die Hausherren nach gut 22 Minuten ab. Doch statt schon frühzeitig den Deckel drauf zu machen, verkürzte Senden II durch zwei Hernzel-Treffer nach dem 19:13 zu 19:15-Pausenstand.

Auch die ersten beiden Treffer nach dem Wechsel gehörten den Gästen und so war der ASV mit dem 19:17 von Ole Bannick wieder im Spiel. Bis zur 47. Minute blieben die Gäste in Schlagdistanz, doch nach dem 29:26 von Hernzel schwanden der Seitz-Sieben merklich die Kräfte. Die HSG nutzte das eiskalt aus und mit einem Doppelpack sorgte Lukas Günnigmann fünf Minuten vor Ende für die 34:26-Entscheidung.

Sowada will den Spitzenreiter stürzen

"Das Problem liegt im Moment nicht unbedingt auf dem Spielfeld. Auf Grund von diversen Abwesenheiten ist es schwierig schlagkräftig in die Spiele zu gehen. Ich hatte heute nur drei Rückraumspieler zur Verfügung und auch auf anderen Positionen muss ich personell jonglieren. Trotzdem haben alle die auf dem Platz waren alles gegeben. Das Spiel zeigt aber auch, was geht, wenn alle an Bord wären", hofft Alex Seitz bald wieder auf mehr Spieler zurückgreifen zu können.

"Wir hatten unter der Woche sehr gut trainiert und die Sachen angesprochen, die zuletzt nicht gut waren. Das Spiel lief eigentlich die ganze Zeit für uns. Mich hat aber geärgert, wie wir uns um die Pause angestellt haben. Dann haben wir uns aber eingegroovt und klare Situationen rausgespielt. Am Ende spielen wir es sehr gut runter. Wenn Senden mit dem vollen Kader da gewesen wäre, hätte uns die Schwächephase Punkte kosten können. Jetzt wollen wir nächste Woche Kattenvenne in die Suppe spucken", bläst Sowada zur Attacke auf den Spitzenreiter.

Tore für Preußen: Lukas Günnigmann (9/1), Lennart Dörtelmann (6), Tilman Höhn (6), Christoph Dahlhaus (4), Max Plettenberg (3), Lukas Kempken (2), Nick Strothmann (2), Jonas Degener (2), Martin Dahlhaus (1), Felix Müller (1).
Tore für Senden: Matthias Hernzel (12/2), Nils Reichow (8/4), Jan Speckmann (5), Ole Bannick (2), Matthias Walkenhorst (1).



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