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Münsterlandliga - Anschwitzen, der 18. Spieltag

Kann sich Daniel Segger mit Kattenvennerich auch bei den Preußen durchsetzen? Foto: Uhlig.

Wer lässt noch Federn?


Von Nils Uhlig

(29.02.24) Letzte Woche hat es die Warendorfer SU erwischt. Aus zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze wurden vier. Trifft es in dieser Woche das nächste Topteam? Die HSG Preußen/Borussia hat sich zumindest vorgenommen den Lauf von Primus Kattenvennerich ein Ende zu setzen.

"Wir wollen Kattenvenne in die Suppe spucken. Es wird Zeit, dass gegen die mal wieder einer gewinnt", ist Preußen-Coach Dominik Sowada bereits im Angriffsmodus. Kein Wunder, die letzte Niederlage des Tabellenführers gabs am 22. Oktober. Seit dem Trainerwechsel im Anschluss an dieses Spiel läuft es rund bei der HSG und die Zeichen stehen auf Aufstieg. Doch vielleicht gibt es ja an diesem Wochenende einen Rückschlag und dadurch noch mehr Spannung im Aufstiegskampf, als ohnehin schon.

Ochtrup und Telgte werden gefordert

Auch die beiden HSG-Verfolger Telgte und Ochtrup stehen keineswegs vor einfachen Heim-Aufgaben. Denn auch wenn Nordwalde in Kattenvennerich unterging, insgesamt zeigt die Formkurve der Brügge-Crew deutlich nach oben. Die Friesen empfangen Verfolger TV Emsdetten II. Wenn die Drittliga-Reserve noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen will, ist ein Sieg in Telgte fast schon Pflicht, denn sonst steigt der Rückstand auf sieben Punkte an.


Anschwitzen, der 18. Spieltag

Arminia Ochtrup - SC Nordwalde (Freitag, 19.30 Uhr)
Gegen den SC Hörstel benötigte Arminia Ochtrup eine Spitzenleistung von Spielmacher Tom Noori, der ungewohnt als Topscorer in Erscheinung trat. Da seine Nebenleute einige Male das Zeilwasser vermissen ließen, netzte Noori selbst 13 Mal. So einen torgefährlichen Mittelmann hat der SCN auch. Nils Flothkötter spielt eine super Saison und ist der torgefährlichste Angreifer der Nordwalder. Die sind nach der Klatsche in Kattenvenenrich auf Wiedergutmachung aus.
HEIMSPIEL-Tipp: 39:36. Nordwalde zeigt sich deutlich verbessert, doch Ochtrup hat mehr Alternativen und gewinnt.

Westfalia Kinderhaus - Sparta Münster (Samstag, 17 Uhr)
Drei Siege in Folge hat die Westfalia zuletzt eingefahren. Nach der Negativserie zuvor ist das Balsam für die Seele. Zuletzt lief es sogar wieder deutlich besser mit dem Torewerfen, der größten Schwachstelle der Graefer-Truppe. Dafür wurde aber auch die sonst so gute Defensive vernachlässigt. Dass darf gegen Sparta nicht passieren. Denn die Sterz-Sieben bezwang zuletzt Spitzenteam Warendorf und ist gut drauf.
HEIMSPIEL-Tipp: 28:28. Ein umkämpftes Unentschieden bei dem es richtig zur Sache geht.

Friesen Telgte - TV Emsdetten II (Samstag, 18.30 Uhr)
Was nicht jeder auf dem Schirm hat, nach Minuspunkten ist eigentlich Telgte Tabellenführer. Das Punktekonto weißt noch immer das abgebrochene Hinspiel gegen Preußen/Borussia als Niederlage aus. Deswegen hat die Seitz-Crew aktuell eigentlich die beste Ausgangslage im Aufstiegsrennen. Um diese zu behalten muss Verfolger TV Emsdetten II bezwungen werden. Die Dettener standen lange ganz oben mit dabei, mussten aber um den Jahreswechsel etwas abreißen lassen.
HEIMSPIEL-Tipp: 33:29. Zuhause sind die Friesen einfach zu stark für den TVE.

SG Sendenhorst - SC Hörstel (Samstag, 19.15 Uhr)
Im letzten Heimspiel gab Sendenhorst endlich die rote Laterne ab. Gegen den SCH kann das nächste Team im Falle eines Sieges überholt werden. Ob die Aufholjagd zum Klassenerhalt reicht, steht in den Sternen. Klar ist aber, dass die SG vor allem auf Grund der Harzerlaubnis klarer Favorit gegen das Team von Dirk Ewering ist. Die Gäste kommen damit nämlich überhaupt noch nicht zurecht. 
HEIMSPIEL-Tipp: 32:28. Die SG profitiert von den Fehlern der Gäste und gewinnt.

Warendorfer SU - SGH Steinfurt (Sonntag, 17 Uhr)
Das war bitter! Die Warendorfer SU verlor in der Vorwoche bei Sparta Münster und fühlte sich durch zahlreiche Entscheidungen benachteiligt. Das ist aber nicht mehr zu ändern. So heißt es Mund abputzen und nach vorne gucken. Mit Steinfurt kommt ein Gegner aus dem Keller, der geschlagen werden muss, will man weiter auf Platz zwei schielen.
HEIMSPIEL-Tipp: 34:29. Die WSU hat mehr individuelle Qualität und wird diese gewinnbringend ausspielen.

ASV Senden II - HF Reckenfeld (Sonntag, 17 Uhr)
Wer schafft den Turnaround? Sowohl ASV Senden II, als auch HF Reckenfeld haben in den letzten Spielen nichts geholt. Bei beiden ist ein Grund der Negativspirale die unstete Kadersituation. Von der Qualität müsste die ASV-Reserve eigentlich im oberen Drittel mitspielen können, ist aber bedenklich abgerutscht. Gegen Schlusslicht Reckenfeld muss daher ein Zweier her. Doch die Handballfreunde zeigten sich gegen Kinderhaus zuletzt deutlich verbessert.
HEIMSPIEL-Tipp: 34:31. Senden gewinnt zuhause und schließt zum Mittelfeld auf.

HSG Preußen/Borussia - HSG Kattenvennerich (Sonntag, 17 Uhr)
Dominik Sowada hat genug von der Siegesserie der Kattenvennericher. Die soll am Sonntag enden. Das würde auch seinem Team guttun, um sich weiter von den Abstiegsrängen fernzuhalten. Wenn der Kader der Hausherren komplett ist, sollten sie durchaus Paroli bieten können. Doch ob das gegen das riesige Selbstvertrauen des Spitzenreiters reicht?
HEIMSPIEL-Tipp: 29:29. Gibt es den ersten Punktverlust des Spitzenreiters seit dem Trainerwechsel. Wir glauben schon.



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