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Münsterlandliga

Ochtrups Spielmacher Tom Noori kommt immer besser in Fahrt. Foto: Uhlig.

"Kollege, jetzt lass mich wieder rein!"


Von Nils Uhlig

(27.11.23) So mögen wir das! In der Münsterlandliga ist die Spitzengruppe wieder richtig eng zusammen. Arminia Ochtrup brachte sich selbst wieder ins Geschäft und die Warendorfer SU näher an die Konkurrenz im Aufstiegskampf. Durch den 35:33-Sieg der Arminen hat die WSU nur noch zwei Punkte Vorsprung. Der Rückraum um Max Oelerich war von Warendorf einfach nicht zu kontrollieren.

"Am Anfang sind wir gar nicht in die Abwehr reingekommen. Wenn du Wiedeler nicht richtig annimmst, dann hast du keine Chance", sah Christian Woltering zu Beginn einige Probleme seines Teams. Besonders Innenblocker Thorben Mieling kam nicht gut ins Spiel. So führten die Gäste aus Warendorf nach zehn Minuten mit 4:8 nach einem Treffer von Kreisläufer Philipp Schleicher und der Arminia-Coach nahm seine Auszeit.

Beide Teams schenken sich nichts

Die wirkte direkt und seine Mannen verkürzten sofort zum 7:8. Bis Minute 20 blieben die Gäste dennoch in Front. Doch dann drehte Ochtrup einen 10:12-Rückstand in eine 14:12-Führung. Nun nahm auch WSU-Coach Cajus Hippler sein Time-Out und auch das zeigte Wirkung. Denn nach dem 16:13 für Ochtrup zogen seine Mannen Zeitstrafen und drehten die Partie in Überzahl bis zur Pause erneut - 16:17.

Nach Wiederbeginn legten die Gäste weiter vor und setzten sich nach 40 Minuten zum 21:25 ab. Doch die Arminia steckte nicht auf und verkürzte zum 27:28. Nach einem weiteren WSU-Durchbruch und Siebenmeter zum 27:29 hatte Thorben Mieling genug. "Kollege, jetzt lass mich wieder rein", forderte er Woltering auf und kam dann auch aufs Feld. Und Mieling lieferte! Erst netzte er zum 27:28, dann stand er in der Deckung seinen Mann und drehte mit seinem Team die Partie. Max und zweimal Lars Oelerich trafen zur 33:31-Führung, die Ochtrup sich nicht mehr nehmen ließ.

WSU gehen die Alternativen aus

"Es war ein sehr offenes Spiel, in dem beide Mannschaften hätten gewinnen können. Wir hatten in der Abwehr recht viele Probleme mit dem massiven Rückraum der Ochtruper. In der zweiten Halbzeit führen wir lange, spielen dann aber eine Überzahl nicht aus und Ochtrup kommt wieder ran. Uns ist am Ende ein bisschen die Puste ausgegangen bzw. wir hatten nicht mehr die Alternativen", sagte WSU-Coach Cajus Hippler.

"Warendorf konnte nicht so viel wechseln und wir haben deswegen viel Dampf gemacht. Am Ende haben wir in der Deckung mehr Halt gefunden. Unser Keeper hat viele Dinger weggeholt und wir haben am Ende besser getroffen. Warendorf hatte fast immer eine Lösung. Aber auch meine Jungs hatten immer eine Antwort", freute sich Woltering.

Tore für Ochtrup: Max Oelerich (10), Lars Oelerich (6), Justus Wösting (4), Lennart Engels (3), Tom Noori (3), Jannes Engels (2), Adrian Ultee (2), Thorben Mieling (2), Cornelius Breulmann (1), Timo Wiggenhorn (1), Luca van der Wei (1).
Tore für Warendorf: Kevin Wiedeler (8), Philipp Schleicher (7), Jan Linnenbank (7/3), Pascal Nitsche (6), Nils Hagemeyer (2), Marius Hippler (2), Jannik Weber (1).



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