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2. Bundesliga

Der Spitznereiter vom HSV Hamburg hatte den TV Emsdetten und Johannes Wasielewski die komplette Partie am Schlafittchen. Foto: Steinigeweg

Anzahl der Gegentor runterschrauben


Von Jan Steinigeweg

(14.05.21) Drei Mannschaften marschieren in der 2. Handball-Bundesliga vorne weg. Der HSV Hamburg, gegen den der TV Emsdetten im Heimspiel am Mittwoch mit 27:34 unterlag, der TuS N-Lübbecke und der VfL Gummersbach. Die beiden Aufsteiger werden diese Teams wohl unter sich ausmachen. Danach geht es eng zu in der Tabelle. Und der morgige Gegner der Dettener, der TSV Bayer Dormagen, ist eine der Mannschaften, die sich aktuell in der Tabelle hinter diesem Spitzentrio einordnen. Mit 31 Pluspunkten steht der TSV aktuell auf Platz 6.

Während der TV Emsdetten, gerade seitdem Peter Portengen als Coach am Ruder ist, viel über das Tempo geht und dadurch in den vergangenen Partien mit Beteiligung des TVE massig Tore auf beiden Seiten fielen, tritt der TSV hier eher auf die Bremse. Dass mal die 30 auf der Anzeigetafel steht, ist eher eine Seltenheit, wenn Dormagen mit von der Partie ist. Im Schnitt kassiert die aggressive und gut organisierte 6:0-Deckung nur etwa 25 Treffer pro Spiel. Im Hinspiel verloren die Dettener mit 22:28 und erwischten dabei alles andere als einen guten Tag.

Nur Schnelle Mitte reicht nicht

Um nun im Auswärtsspiel in Dormagen auch wieder wirklich vom Tempospiel profitieren zu können, muss die Deckung besser stehen als in den vergangenen Partien und auch die Zusammenarbeit mit dem Keeper hinhauen. In den vergangenen fünf Spielen kassierte die TVE-Defensive viermal deutlich über 30 Gegentore. Dann noch zu gewinnen ist schwer. Klar ist die Schnelle Mitte immer eine gute Waffe, aber um wirklich zum Erfolg zu kommen, können die Dettener nicht nur nach Gegentreffern kontern, sondern müssen selbst in der Defensive Bälle herausspielen. Ein besonderes Augenmerk gilt es dabei gegen Dormagen auf Mittelmann Ian Hüter und Rückraumrechts Andre Meuser zu richten.

Von diesen beiden Akteuren geht die größte Torgefahr aus. Und gerade der 2,07 Meter lange Meuser muss früh attackiert werden, da das Blocken in dieser luftigen Höhe ein schwieriges Unterfangen ist. Die Auswärtsbilanz der Dettener macht nicht unbedingt Mut für dieses Spiel, denn nach 13 Auftritten in fremder Halle stehen zwölf Niederlagen und nur ein einziger Sieg zu Buche. Aber jeder Auswärtspunkt ist für den TVE im Abstiegskampf Gold wert. Und bei dem straffen Programm wäre es auch generell wichtig, wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. "Wir habe sieben Spiele in 22 Tagen", merkt Coach Peter Portengen an. Da werden die Beine und Köpfe schon mal schwer. Und nach einer Niederlage tun die Knochen gleich doppelt weh.



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