Verbandsliga 2
Keine Griffigkeit bei WSU-Pleite
Von Nils Uhlig
(17.02.26) Viel zu viele Gegentore! Die Warendorfer SU kassiert in der Verbandsliga Staffel 1 die meisten Gegentore. Mit fast 34 Treffern ins eigene Tor rückt der Klassenerhalt in immer weitere Ferne. Gegen EGB Bielefeld setzte es soagr 42 Buden. So reichte auch eine ordentliche Angriffsleistung beim 35:42 lange nicht zum Sieg.
"Wenn du 42 Gegentore bekommst, hast du das Problem, dass du in der Abwehr nicht griffig genug warst. Aber zeitgleich haben die Torhüter auch wenig bis gar keine Hand an den Ball bekommen", ging Cajus Hippler mit seiner gesamten Defensive hart ins Gericht. Und das zeichnete sich bereits zu Beginn ab, als die Gäste nach sieben Minuten mit 2:6 in Front lagen.
Nach der Pause wird's noch deutlicher
Zwar schaffte der treffsichere Phil Kruse nach 13 Minuten das 6:8, doch die Bielefelder konterten direkt zum 6:10. Gleiches Bild nach 21 Minuten: Die WSU verkürzt zum 10:12, ehe EGB per 3:0-Lauf zum 10:15 wegzieht. So stand zur Pause ein 13:18 auf der Anzeige.
Nach dem Wechsel wurde es noch deutlicher. Die Gastgeber konnten zumeist nur noch auf vier Tore Abstand verkürzen, wie beim 18:22 von Kruse, danach wurde es aber noch deutlicher. Zehn Minuten vor Schluss netzte der zwölffache Torschütze Moritz Grothues zum 27:33. Doch die löchrige Deckung stoppte Bielefeld zu keiner Zeit und so war mit dem 31:37 fünf Minuten vor Schluss bereits die endgültige Entscheidung gefallen.
Warendorf schafft "es nie wirklich EGB unter Druck zu setzen"
"EGB bekam jedes Mal den Ball zum freien Wurf. Wenn du im Angriff 35 Tore wirfst, ist das durchaus in Ordnung. Aber 42 Gegentore sind bei Weitem zu viel und das natürlich auch noch in eigener Halle. Ehrlicherweise laufen wir vom Start hinterher und schaffen es nie wirklich EGB unter Druck zu setzen und so ist es eine verdiente Niederlage", konstatierte ein enttäuschter WSU-Coach Hippler.
Tore für Warendorf: Moritz Grothues (12), Phil Kruse (9), Pascal Nitsche (4), Philipp Schleicher (3), Kevin Wiedeler (2), Jan Linnenbank (2), Marius Hippler (2), Jannik Weber (1).





































