Verbandsliga 2
SuS ist vor der Pause nicht voll da
Von Nils Uhlig
(17.02.26) Einstellung und Motivation waren nicht ganz vorhanden! SuS Neuenkirchen zeigte nach der starken Partie gegen Spitzenreiter Westerholt nun sein schwächeres Gesicht. Bei Eintracht Dolberg fehlte vor allem im ersten Durchgang der unbedingte Wille. Die Quittung war eine verdiente 27:24-Niederlage gegen das vorherige Schlusslicht.
"Die erste Halbzeit war nicht gut. Keine Einstellung, keine Motivation", haderte SuS-Coach Nieters. Das spiegelte sich bereits direkt nach Anpfiff wider, als der Ex-Ahlener Henry Muer nach zweieinhalb Minuten das 3:0 für Dolberg erzielte. Einzig Thomas Niehage hielt im Angriff dagegen und hatte mit dem 6:4 nach neun Minuten bereits seinen dritten Treffer erzielt.
Kurz vor Ende schafft Neuenkirchen doch noch den Anschluss
Direkt darauf setzten sich die Gastgeber allerdings per 3:0-Lauf zum 9:4 ab. Nach 21 Minuten führten die Hausherren bereits mit 13:7 und Neuenkirchen kam einfach nicht in die Puschen. Das 15:9 verkürzten Niehage und Jannik Miethe immerhin noch zum 15:11-Pausenstand, der wenigstens etwas Hoffnung ließ.
Nach 40 Minuten waren die Gäste beim 18:16 von Kevin Achterkamp auch wieder dran, doch nur acht Minuten später schien die Partie mit dem 24:18 der Eintracht komplett zu entgleiten. Mit einer kämpferischen Steigerung schaffte Jan Auschner dreieinhalb Minuten vor Schluss den nicht mehr für möglich gehaltenen 25:24-Anschluss. Doch dann wurde zu hastig abgeschlossen und Dolberg brachte den Sieg mit zwei weiteren Toren in trockene Tücher.
"Wir hatten einen schlechten Tag und müssen das jetzt aufarbeiten."
"Wir konnten nicht die Leistung aus der Vorwoche abrufen. Zweite Halbzeit ging es ein bisschen besser, aber da sind wir dann dem Rückstand aus der ersten Halbzeit hinterher gelaufen. Dolberg war mit Sicherheit nicht besser, aber wir hatten einen schlechten Tag und müssen das jetzt aufarbeiten", will Holger Nieters die spielfreie Woche nutzen.
Tore für Neuenkirchen: Thomas Niehage (9), Fritz Schnabel (4), Alex Sperling (3), Jan Auschner (2), Ben Schultes (2), Felix Boolke (1), Mathis Boolke (1), Jannik Miethe (1), Kevin Achterkamp (1).





































