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Verbandsliga - Anschwitzen, der 20. Spieltag

Kampfspiel! Die SuSler Alex Sperling und Fritz Schnabel suchen die Lücke in der HSG-Deckung. Foto: Uhlig.

Der SuS muss, die HSG will


Von Nils Uhlig

(12.03.26) Am siebtletzten Spieltag könnte eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga fallen. Und die HEIMSPIEL-Teams sind mittendrin, statt nur dabei. Im direkten Duell muss SuS Neuenkirchen zuhause punkten, um sich unten abzusetzen. Kattenvennerich will die Punkte aber auch holen um sich auch rechnerisch zu sichern.

Zehn Punkte holte die Nieters-Sieben in 17 Partien. Viel zu wenig, um die Liga sicher zu halten. Zuletzt zeigten Thomas Niehage und Co. zwar starke Leistungen, brachen aber im zweiten Durchgang ein. Das darf gegen kämpferische Kattenvennericher, die nie aufgeben, auf keinen Fall passieren. Für die breiter besetzten Gäste dürfte die Marschroute hingegen klar sein: 60 Minuten aufs Tempo drücken und die SuSler defensiv in kräftezehrende Zweikämpfe zwingen. Eigentlich hat die HSG den Klassenerhalt zwar sicher, doch Veit Kämper will nichts dem Zufall überlassen: "Wenn wir da gewinnen, können wir von einer Vorentscheidung reden, vorher nicht!"

Auch Nullacht und Gronau können helfen

Auf der anderen Seite können zwei weitere HEIMSPIEL-Teams die Situation weiter entspannen. Der SC Münster 08 tritt bei Schlusslicht Westfalia Herne II an und ist nach starken Wochen klarer Favorit. Sollte die Formkurve der Kipp-Sieben nicht auf unerklärliche Art und Weise einbrechen, dann wandern die Zähler aufs Konto der Cannelo-Boyz. Der Vorletzte, der SVT Bochum-Riemke, hat ebenfalls keine leichte Aufgabe vor der Brust. Die Bochumer müssen nach Gronau reisen und sich ohne Harz gegen die heimstarke Fischer-Sieben behaupten. Die konnten trotzt der Niederlage in Ibbenbüren ordentlich Selbstvertrauen sammeln, schließlich sprach Adam Fischer vom "besten Spiel der Saison".

Anschwitzen, der 20. Spieltag

Staffel 2:

Westfalia Herne II - SC Münster 08 (Samstag, 16.15 Uhr)
Gegen das Schlusslicht ist Nullacht klarer Favorit. Nach den starken letzten Wochen ist das Selbstvertauen der Kipp-Sieben enorm gestiegen. Mit dem Abstiegskampf hat man lange nichts mehr zu tun. Stattdessen kann man mit einem starken Endspurt vielleicht sogar in die Top5 vorstoßen, ein Ziel, was Coach Kipp eigentlich erst in den nächsten zwei Jahren angreifen wollte.
HEIMSPIEL-Tipp: 24:31. Mit solider Defensive lässt Münster dem Schlusslicht keine Chance.

Vorwärts Gronau - SVT Bochum-Riemke (Samstag, 17.30 Uhr)
Nach dem "besten Spiel der Saison", in dem Gronau Topteam Ibbenbüren trotz zahlreicher Ausfälle am Rand einer Niederlage hatte, kommt nun die Pflicht. Gegen den Vorletzten muss Gronau zuhause gewinnen, um zum Ende der Saison wenigstens nochmal in die Nähe eines ausgeglichenen Punktekontos zu kommen. Das sollte das Minimalziel sein.
HEIMSPIEL-Tipp: 34:29. Mit der Einstellung der letzten Woche sollte einem Vorwärts-Sieg nichts im Weg stehen.

ATV Dorstfeld - SGH Ibbenbüren (Samstag, 18 Uhr)
Achtung Rutschgefahr! Die SGH Ibbenbüren darf sich im Aufstiegskampf keinen Ausrutscher erlauben. Gegen Gronau war die SGH bereits kurz davor zu fallen. In der rutschigen Dorstfelder Halle ist ein Sieg alles andere als Formsache. Dort muss die König-Sieben wieder an ihr Leistungslimit kommen. Ein starker Magnus Aust allein wird nicht reichen.
HEIMSPIEL-Tipp: 34:34. Die SGH verliert einen Punkt, verhindert aber gerade so eine Niederlage.

SuS Neuenkirchen - HSG Kattenvennerich (Samstag, 19.15 Uhr)
Die einen müssen, die anderen wollen! SuS Neuenkirchen kann mit einem Sieg seinen Abstand auf die Abstiegszone auf fünf Punkte ausbauen. Das muss das Ziel der Nieters-Sieben sein, will man nicht bis zum letzten Spieltag zittern. Die HSG könnte die Partie nach dem Sieg in der Vorwoche und sieben Punkten Vorsprung eigentlich locker angehen, doch Veit Kämper will mit einem Sieg auch rechnerisch sicher sein.
HEIMSPIEL-Tipp: 32:32. Eine umkämpfte Partie endet Unentschieden.

TV Vreden - VfL Gladbeck II (Samstag, 19.45 Uhr)
Die Saison des TVV lief durchwachsen! Immer wieder versagten der Steinkamp-Sieben in der Schlussphase die Nerven. Fehlende Coolness oder ein ausgewachsenes Kopfproblem? Mit 16:18-Punkten steckt man weiter hinter den eigenen Erwartungen im Mittelfeld fest, kann jetzt aber befreit aufspielen und neue Dinge und Spieler testen.
HEIMSPIEL-Tipp: 32:30. Gegen die jungen Gladbecker hat Vreden noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen.

Staffel 1:

Warendorfer SU - HSG Spradow (Sonntag, 17 Uhr)
Aufschwung oder Abstieg? Die WSU steht mit dem Rücken zur Wand und nun ist auch noch die Mannschaft der Stunde zu Gast. Die HSG gewann die letzten sechs Partien allesamt. Da muss die Sportunion schon am absoluten Limit spielen, um für Zählbares in Frage zu kommen.
HEIMSPIEL-Tipp: 28:33. Spradow ist gut drauf und nimmt die Punkte mit.



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