Verbandsliga 2
Müller findet immer was zu meckern
Von Nils Uhlig
(03.11.25) Wirklich zufrieden, ist Axel Müller wohl nie! Auch nach dem deutlichen 33:15-Erfolg des SC Münster 08 gegen Westfalia Herne II fand der Coach der Gastgeber kleine Kritikpunkte. Diese bezogen sich aber in erster Linie auf die Schwäche des Gegners.
"Es gibt immer was, wo man noch besser werden kann. Für mich ist Herne aber erster Absteiger. Ich weiß nicht, wie die bisher drei Punkte geholt haben", ging Müller mit der Westfalia hart ins Gericht. So hielten die Gäste auch nur bis zum 3:3 nach sieben Minuten Schritt. Dann setzte sich Nullacht per 4:0-Lauf zum 7:3 nach 13 Minuten ab.
Nach dem Wechsel überrollt Nullacht den Gast
Mit dem 10:4 von Cilian Krenz nach gut 19 Minuten war dann auch relativ klar wohin die Reise gehen sollte. Doch in den letzten zehn Minuten vor der Pause agierten die Jungs vom Kanal nicht mehr ganz so kaltschnäuzig und so blieb der Abstand bis zum 16:10-Pausenstand konstant bei sechs Treffern.
Nach dem Wechsel überrollte der SC seine Gäste dann aber. Hinten ließen die Müller-Jungs gar nichts zu und vorne nutzten sie ihre Chancen. So stand es nach 41 Minuten 25:10. In den 19 Minuten bis zum Schlusspfiff ließen die Hausherren auch nur fünf Tore zu und hielten die Gäste so bei 15 Toren im gesamten Spiel. Dass Müller aber an den 33 geworfenen Treffern Kritikpunkte findet, überrascht nicht wirklich.
"Wir hätten locker zehn Tore mehr werfen müssen."
"Die waren echt mies und dementsprechend haben wir die auch vernünftig dominiert. Es hat gut gepasst. Alle haben ihre Spielanteile gekriegt und es gab auch keinen Leistungsabfall, wenn wer neues reinkam. Das Einzige, wo ich zu meckern hatte, war unsere Chancenauswertung. Wir hätten locker zehn Tore mehr werfen müssen", fand Müller dann doch noch Kritik am eigenen Team.
Tore für Münster: Cilian Krenz (6), Nico Wagner (5), Max Kattmann (4), Marvin Hornig (3), Nils Schmidt (3), Justus Blanke (3), Lars Gadow (2), Benito Geisert (2), Hagen Müller (2), Jan Kober (1), Carlos Nieweler (1), Valentin Conrads (1).


































