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Verbandsliga 2

Entschlossen! Timo Tenostendarp hielt bei seiner Rückkehr Vredens Deckung zusammen. Foto: Uhlig.

20 Abbing-Minuten sind genug


Von Nils Uhlig

(10.11.25) Ohne Olli geht's nicht! Vredens Spielmacher Olli Abbing sollte geschont werden, doch nach 40 Minuten musste der Goalgetter der Gastgeber gegen die HSG Kattenvennerich doch auf die Platte. Er zeigte seine Klasse, netzte noch sechs Mal und führte sein Team zum 29:26-Heimsieg.

"Olli hat sich letzte Woche eine Gehirnerschütterung geholt und ich wollte ihn eigentlich gar nicht bringen", erklärte Vredens Frank Steinkamp warum sein bester Mann 40 Minuten auf der Bank saß. Doch auch ohne ihren Go-to-Guy führten die Hausherren nach acht Minuten mit 3:1. Nach 13 Minuten hatte HSG-Rechtsaußen Mikel Hart aber zum 5:5 ausgeglichen.

Mit Abbing-Einwechslung setzt sich Vreden ab

Doch die Gastgeber legten erneut vor und Timo Tanostendarp netzte nach 21 Minuten zum 9:6 für den TVV. Kattenvennerich aber ließ nicht locker, glich erneut aus und ging eine Minute vor der Pause selbst mit 11:12 in Führung. Linksaußen Florenz Krumme hatte sich nämlich inzwischen in einen wahren Rausch gespielt und kurze Zeit später auch das 11:13 erzielt. Sein Gegenüber Jonas Iking schwächte noch zum 12:13-Pausenstand ab.

Nach dem 16:16 von Daniel Segger nach gut 38 Minuten kam Olli Abbing dann in der folgenden Überzahl das erste Mal aufs Feld. Der Topscorer zeigte sofort seine Klasse und schloss per Kempa zum 17:16 ab. Auch das 18:16 und das 20:17 gingen auf sein Konto. Bis auf 25:20 setzten sich die Hausherren ab, ehe Kämper acht Minuten vor dem Ende die Auszeit nahm und offensiv decken ließ. So schaffte der elffache Torschütze Florenz Krumme immerhin noch das 28:26, doch mehr war für die Gäste nicht drin. 

"Er hat das Spiel direkt in die Hand genommen."

"Es war das erwartet schwere Spiel. Unsere Deckung stand insgesamt ganz gut, wir haben aber unser Positionsspiel im Angriff nicht auf die Platte gebracht. Unser Rückraum hat mit insgesamt nur sechs Toren eine Niete gezogen. Ab der 40. bekommen wir die Kombi Abbing/Wagener nicht in den Griff. Vreden war in der zweiten Halbzeit einfach besser", erkannte HSG-Coach Veit Kämper neidlos an.

"Es war ein offener Schlagabtausch. Mit der Verletzung von Johannes Frintrop musste Olli dann rein. Er hat das Spiel direkt in die Hand genommen und in den letzten 20 Minuten 6 Tore gemacht. Die Abwehr war nach der Rückkehr von Timo Tenostendarp viel besser als zuletzt. Nur den Außen haben wir nicht in den Griff gekriegt", analysierte ein insgesamt zufriedener TVV-Coach Steinkamp.

Tore für Gronau: Oliver Abbing (6), Maxi Wagener (6), Alex Gehling (4), Jonas Iking (4), Jannis Röring (2), Timo Tenostendarp (2), Ullrich Holtmeier (2), Johannes Frintrop (2), Henri Verweyen (1).
Tore für Kattenvennerich: Florenz Krumme (11), Mikel Hart (4), Ole Krimphoff (2), Mario Postert (1), Leonard Krumme (1), Marek Peters (1), Max Intfeld (1), Jannik Arenbeck (1), Daniel Segger (1), Jannis Aldrup (1), Timo Fahrenhorst (1), Peer Krimphoff (1).



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