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Kim-Nicklas Rama besorgte seiner Eintracht mit dem 3:1 am Ende die endgültige Entscheidung. Foto: Greshake

Stadtlohn entscheidet's kurz vor Schluss


Von Jakob Hehn

(18.02.24) Eine Bezeichnung, die vollkommen auf dieses Spiel zutraf: Sechs-Punkte-Spiel. Vor der Partie trennte beide Abstiegskandidaten nur einen Punkt. Mit dem 3:1 (1:0)-Heimsieg entschied die Eintracht aus Stadtlohn die wichtige Begegnung gegen die Zwote von Eintracht Ahaus für sich. Mit etwas Glück ging das Duell also an den davor noch Tabellenletzten. Denn erst ganz spät lenkten die Stadtlohner das Spiel in ihre Richtung und profitierten vorher vom Chancenwucher der Ahauser.

"Es war genau das Abstiegskampfspiel, was man vor der Partie erwartet hat", meint Tiago Fernandes, Spielertrainer der Hausherren. Viel Kampf auf schwierigen Platzverhältnisse bekamen die Zuschauer im Wessendorf-Stadion zu sehen. Bereits ganz früh sorgte Fernandes für die Führung. Aus gut 35 Metern erkannte er, dass der Keeper zu weit vor seinem Tor stand und hebelte die Kugel ins Netz (3.). Was 'ne Hütte! "Danach war es aber ein Spiel auf ein Tor, nur treffen wir das Tor nicht", haderte Ahaus' Coach Dennis Schmidt auf der anderen Seite.

Jan Honekamp traf nur den Pfosten und auch den zweiten Ball schoss Christopher Behrendt an den bereits geschlagenen Schnapper Tim Wensing. Wenig später scheiterte Bastian Brocks auch per Kopf am heute überragenden Keeper der Stadtlohner. Wensing holte kurz danach noch einen wahnsinnig gut getretenen Freistoß aus dem Knick. "Die haben schon ordentlich Druck gemacht. Gerade bei Standards wurde es richtig gefährlich", so Fernandes.

Ahaus gleicht aus

Nach der Pause erhöhte sich der Druck der Gäste. Jannes Brüning köpfte dann auch zum Ausgleich ein (59.). "Danach war es ein sehr hektisches Spiel, aber wir hatten auch weiterhin unsere Chancen", so Schmidt. Die Partie schien zu kippen. "Die haben versucht das Spiel an sich zu reißen, aber wir haben immer wieder gefährlich gekontert", berichtete Fernandes. Über Kim-Nicklas Rama und Patrick Dahlhaus ging es oftmals schnell nach vorne.

Die Ahauser hatten durch den Lattentreffer von Robin Litmeier sehr viel Pech und mussten sich am Ende über einen haarsträubenden individuellen Fehler ärgern. Ein langer Ball titschte über Schlussmann Michel Clemens, sodass Felix Stähle problemlos mit dem Ball über die Torlinie lief (89.). "Das ist natürlich sehr bitter. So ein Spiel darfst du einfach nicht verlieren", sagte Schmidt. Seine Jungs machten natürlich auf und ließen dann noch einen Konter zu. Clemens legte Rama im Sechzehner, der selbst antrat und sicher verwandelte (90.). "Wir wissen ja, was wir können. Wir hoffen, dass wir jetzt eine Serie starten können", meint Fernandes abschließend.

Eintracht Stadtlohn - Eintracht Ahaus II 3:1 (1:0)
1:0 Fernandes (3.), 1:1 Brüning (59.)
2:1 Stähle (89.), 3:1 Rama (FE/90.)



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