Kreisliga A2
Legden brauchte den Wachmacher
Von Hannah Opitz
(03.11.25) Ja, manchmal braucht man eben den ultimativen Wachmacher, um dann doch noch ins Spiel zu finden. Beim SuS Legden gegen GW Hausdülmen war es das 0:1, das bei Legden so richtig schepperte. Dann blühten die Gastgeber voll auf und verteidigten den ersten Tabellenplatz mit dem 4:1-Sieg.
"Wir waren in den ersten 25 Minuten nicht wirklich gut drin, auch wenn wir über Marcel Böckmann und Glenn Hoffmann zwei gute Möglichkeiten hatten in der Anfangsphase. Es haben uns aber einfach die nötigen fünf Prozent gefehlt. Da diente das Tor quasi als Wachmacher", sagte Legden-Coach Jan Sundermann. Denn in dieser Anfangsphase zeigten sich die Gastgeber unsauber, es fehlte die nötige Spannung in den Zweikämpfen und der Bewegung, wodurch Hausdülmen im Zentrum zu viel Platz bekam. "Und da hatten die echt ein, zwei gute Zocker, das haben die mit zu viel Platz echt gut ausgespielt", fügte Sundermann hinzu. Das 0:1 fiel dann nach einer Aktion, die Legden eigentlich längst geklärt hatte. Der Klärungsversuch landete aber noch im eigenen Sechzehner bei Max Schlerkmann, der beim Abschluss eiskalt blieb und zum 1:0 traf.
Legden dreht nochmal auf
"Da kommen wir natürlich mit dem Doppelschlag zur Pause noch sehr gut weg, weil wir da enorm effektiv sind", sagte Sundermann. Der Rückstand hielt nämlich nicht lange an: Nach einer Einzelleistung samt Zidane-Drehung stellte Glenn Hoffmann auf 1:1. Nur drei Minuten später verwandelte Julius Effkemann nach einem Halbfeldfreistoß per Kopf zur 2:1-Pausenführung. In der zweiten Hälfte hatten die Gastgeber ihre Gegner dann voll im Griff, zeigten Spielkontrolle, ein sauberes Passspiel und kombinierten sich so wiederholend nach vorne. "Da haben wir die Basics eigentlich wieder besser abgerufen und die Spannung war wieder voll da. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg dann auch verdient, auch wenn er vielleicht ein Tor zu hoch ausfällt", freute sich Sundermann. Das 3:1 fiel dann nach einem Ballgewinn. Effkemann schaltete am schnellsten, bekam den tiefen Ball und legte auf Leon Kottentiedt quer, der nur noch einschob. Nach einem Einwurf an der gegnerischen Eckfahne, einem Klatschball und der Flanke, erwartete Simon Schmeddes den Ball am zweiten Pfosten und beförderte ihn gegen die Laufrichtung des Schnappers zum 4:1 Endstand in die Maschen.
SuS Legden - GW Hausdülmen 4:1 (2:1)
0:1 Schlerkmann (27.), 1:1 Hoffmann (36.),
2:1 Effkemann (39.), 3:1 Kockentiedt (49.),
4:1 Schmeddes (63.)








































