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Kreisliga A2 - Anschwitzen

Auf Florian Fricke und die DJK Rödder wartet ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Foto: Greshake

Für Rödder ein kleines Finale


Von Malte Greshake

(28.11.25) Zwei Spiele sind es noch bis zur Winterpause. Und überall geht es natürlich darum, noch einmal die letzten Körner rauszuquetschen, damit die Stimmung auf den anstehenden Weihnachtsfeier nicht komplett im Keller ist. Gleichwohl: Nach zwei, drei Gläser Bier sieht die Welt selbstverständlich wieder ein bisschen anderes aus. Wobei wir an dieser Stelle nicht das Trinken von Alkohol promoten wollen. Finger weg von den Drogen. Ist ja klar.

Auch die DJK Rödder ist auf der Suche nach einem wohligen Gefühl. Mit erst 13 Punkten hängt die Mannschaft von Florian Fricke den eigenen Ansprüchen ein Stück hinterher. Ganz unten stecken die Rödderaner noch nicht drin, richtig gemütlich ist Tabellenplatz 13 aber auch nicht wirklich. Ja, und jetzt wartet mit Arminia Appelhülsen ein Gegner, der eine ähnliche Baustelle hat.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung der Rödderaner auf die Arminia (Rang 15). Fricke hatte das bereits vor knapp zwei Wochen im Gespräch mit uns auf den Punkt gebracht: "Für uns ist das schon ein kleines Finale gegen die Appelhülsener, der Abstand in der Tabelle zu ihnen soll so bleiben." Denn es ist klar: Wer hier patzt, der muss sich weiter mit dem Abstiegsschlamassel.

Gerne hätte der Coach in den letzten Spielen etwas mehr Ruhe reinbekommen - aber Fricke weiß auch, wie der Laden läuft: "Im besten Fall holen wir sechs Punkte, um dann angenehme Weihnachtstage zu haben, um dann im nächsten Jahr wieder anzugreifen." Klingt simpel, ist es aber natürlich nicht.

Anschwitzen, 16. Spieltag

GW Nottuln II - Adler Buldern (Sonntag, 13 Uhr)
Nottuln II hat sich in den vergangenen Wochen wieder richtig stabilisiert. Sechsmal in Folge ist die Mannschaft von Christoph Klaas ungeschlagen. Die Ausbeute: Fünf Siege, ein Unentschieden. Dass nun gegen die Adler in einem Heimspiel der nächste Dreier eingeheimst werden soll, versteht sich von selbst. Zumal die GW-Reserve das Hinspiel mit 2:4 verloren hat. Das wird den Nottulnern noch einmal eine Extraportion Motivation verleihen. 
Heimspiel-Tipp: Das spielfreie Wochenende hat Nottuln gut getan: 3:1.

SG Coesfeld II - Eintracht Ahaus II (Sonntag, 13.15 Uhr)
Beide Reserven sind nach der nun abgeschlossenen Hinrunde in ruhigen Fahrwassern unterwegs. Die Ahauser belegen mit 23 Zählern den siebten Rang, die Coesfelder dahinter mit 20 Punkten Platz zehn. Favorit wird am kommenden Sonntag also keiner der beiden Teams sein. Und auch das Hinspiel war schon richtig knapp ausgegangen: Mit 2:1 hatten die Coesfelder Ende August gewonnen. Alle drei Tore dieser Partie waren da übrigens in der Anfangsviertelstunde gefallen. Schon kurios.
Heimspiel-Tipp: Diesmal zieht es Ahaus: 1:2.

DJK Dülmen - GW Hausdülmen (Sonntag, 14.30 Uhr)
Derbyzeit in Dülmen - und zwar eine, bei der beide Seiten ziemlich gut wissen, dass’s aktuell nicht ganz rund läuft. Die Sportfreunde haben sich zuletzt mit einem 2:0 gegen Ahaus II etwas Luft verschafft, hängen mit zwölf Punkten aber weiter im Tabellenkeller. Grün-Weiß hat’s zuletzt  dagegen wieder erwischt: Niederlage Nummer sechs, und damit ein kleiner Dämpfer für den Neunten der Liga. Das Hinspiel? Ein 0:0, das so ziemlich alles geboten hat. Außer Tore. Diesmal dürfte es gern ein bisschen turbulenter werden. Vor allem, weil die SF-Defensive bislang doch recht großzügig unterwegs war und schon 38 Mal hinter sich greifen durfte. Unterm Strich trifft hier also ein Team, das dringend Punkte braucht, auf eins, das wieder in die Spur finden muss. Ein klares Favoritenschild kann sich keiner ans Klubheim nageln - aber Derby ist Derby, da geht’s ohnehin um ganz andere Dinge.
Heimspiel-Tipp: Die Gäste stibitzen die Punkte: 1:2.

Borussia Darup - Vorwärts Lette (Sonntag, 14.30 Uhr)
Vorwärts Lette steht vor einer dieser Aufgaben, die man im Fußball-Jargon gern "herausfordernd" nennt. Oder wie man in Lette sagt: Puh. Die Borussia kommt nach dem 3:2-Sieg gegen Buldern gut gelaunt daher, steht mit 31 Punkten im oberen Regal der Tabelle - und hat das Hinspiel in Lette schon mal mit einem glasklaren 3:0 eingesackt. Darups große Stärke ist schnell erzählt: vorne scheppert’s. 46 Tore, das ist Ligabestwert. Die Ahlers-Elf ist in Form, zwölf Punkte aus den letzten fünf Partien sprechen da eine deutliche Sprache. Bei Vorwärts sieht das Ganze etwas anders aus. 14 Tore in 15 Spiele. Und insgesamt: Ein Sieg, drei Remis, elf Niederlagen: Das Schlusslicht steckt im natürlich weiter Abstiegskampfmodus. Die Konstellation ist also klar: oben gegen ganz unten, Torfabrik gegen Ladehemmung. Und trotzdem: ein Fußballspiel muss erst mal gespielt werden. Vorwärts-Trainer Niklas Pieper wird mit Kollege Dennis Krampe jedenfalls einen robusten Plan brauchen, damit das nicht übel ausgeht.
Heimspiel-Tipp: Peter Stüve ist gnadenlos: 4:0.

SuS Legden - SV Gescher II (Sonntag, 14.30 Uhr)
Formstark, selbstbewusst, Tabellenführer: Der SuS Legden läuft aktuell mit ziemlich breiter Brust über den Acker. Acht Siege am Stück, nur neun Gegentore in der ganzen Saison - da musst du erst mal vorbeikommen. Genau diese Aufgabe wartet nun auf die Gescher-Reserve. Die Frage: Ist das Team von Marcel Peiler und Tim Püttmann auf diese Überflieger vorbereitet? Die 0:1-Pleite gegen Nottuln II zuletzt war jedenfalls kein Boost fürs Selbstvertrauen. Und auch das Hinspiel ging knapp verloren. Aber: Gescher ist mit 26 Punkten auch richtig gut dabei, das gehört auch zur Wahrheit. Für die Gäste wird es es dennoch eine dieser Aufgaben, die man wohl als "hohe Hürde" beschreiben kann. Aber vielleicht ist ja genau das der Reiz: Den Spitzenreiter will doch jeder gerne ärgern.
Heimspiel-Tipp: Legden bleibt im Flow: 3:1.

Arminia Appelhülsen - DJK Rödder (Sonntag, 15 Uhr)
Für Arminia Appelhülsen war es kein schöner November: Für das Team von Philipp Reicks setzte drei Niederlagen am Stück, zuletzt ein 1:4 gegen Turo Darfeld. Und mit der DJK Rödder kommt nun ein Gegner, der ebenfalls unten im Tableau feststeckt. Nur 13 Punkte, zehn Niederlagen, ein einziges Erfolgserlebnis aus den letzten fünf Partien. Okay: Immerhin war das ein 2:1-Sieg über die SG Coesfeld. Das ist schon bemerkenswert. Jedenfalls, das Hinspiel war ein wilder 3:2-Sieg für die Arminia. Unterm Strich riecht das Ganze also nach einem Duell zweier Teams, die gerade nicht so genau wissen, ob’s nach oben oder unten geht. Und die deshalb vermutlich alles reinwerfen werden. Wird es Ausgeglichen? Ja. Wird es berechenbar? Auf keinen Fall.
Heimspiel-Tipp: Appelhülsen stoppt den Negativtrend: 2:1.

Fortuna Seppenrade - Turo Darfeld (Sonntag, 15 Uhr)
Fortuna Seppenrade hat gerade einen ordentlich Lauf: drei Siege am Stück waren es, zuletzt ein ziemlich klarer 5:0-Nachmiitag gegen Hausdülmen. Platz fünf, 28 Punkte - das sieht ordentlich aus. Und wenn man aufs Hinspiel schaut (6:0!), dürfte Turo Darfeld den Sonntagsausflug nur bedingt euphorisch antreten. Immerhin: Turo kommt mit einem 4:1 über Appelhülsen im Gepäck. Aber das war auch der einzige Sieg aus den letzten fünf Spielen. Derzeit heißt das Tabellenplatz zwölf. Nicht nur für Coach Niklas Voss keine schöne Momentaufnahme. Apropos Voß: Der Coach hat seinen Vertrag unter der Woche um ein weiteres Jahr verlängert. Ein gutes Zeichen für Kontinuität, aber sportlich dürfte dieser Sonntag trotzdem eher ein Brett werden. Alles in allem: Form, Tabelle, Hinspiel - vieles spricht für die Fortuna. Aber wer weiß: Vielleicht spielt Darfeld ja genau dieses unbequeme Spiel, das dem Favoriten so gar nicht schmeckt.
Heimspiel-Tipp: Es braucht an diesem Spieltag auch eine Überraschung: 1:2.

SG Coesfeld - SuS Olfen (Sonntag, 15.30 Uhr)
Die SG Coesfeld pflügt derzeit ziemlich zuverlässig durch die Liga. 4:1 gegen Lette zuletzt, 35 Punkte insgesamt, Platz zwei: Das liest sich nach einer Mannschaft, die nur schwer zu stoppen ist. Und das Hinspiel? 5:1 für Coesfeld. Deutlicher ging’s kaum. Olfen dagegen reist immerhin auch mit frischem Rückenwind an: Zwei Siege am Stück, zuletzt ein deutliches 6:0 gegen die Coesfeld-Reserve. Auch in den vergangenen fünf Partien hat der SuS ordentlich gepunktet (acht Zähler). Der leichte Aufwärtstrend ist also real. Und nötig ist er auch, denn mit 18 Punkten steht die SuS weiterhin im unteren Drittel der Tabelle. Das Problem dabei: Coesfeld trifft. Und zwar regelmäßig. Über zwei Tore pro Spiel - das ganze Paket sieht maximal stabil aus. Olfen muss also einen sehr guten Tag erwischen, wenn man den Favoriten zum Schwanken bringen will. Aber: Die SuS hat zuletzt gezeigt, dass er unangenehm sein kann. Und solche Spiele, in denen die Rollen klar verteilt scheinen, haben schon öfter mal eine eigene Dynamik bekommen.
Heimspiel-Tipp: Coesfeld bleibt oben dran: 3:1.



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    Cher. Laggenbeck 16    58:20 44  
2    Legden 17    43:10 43  
3    TuS Laer 16    55:14 42  
4    Kinderhaus II 16    54:11 40  
5    SV Bösensell 16    43:23 40  

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