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Van der Sanden dreht die richtigen Schrauben


von Luca Adolph

(01.03.20) Doping, Wettbewerbsverzerrung?! – wollen wir die Kirche mal im beschaulichen Sassenberg lassen. Es ist aber durchaus geschickt, was sich VfL-Coach Patrick van der Sanden da mit seinem Trainerstab ausgedacht hat. Für jedes Zu-Null-Spiel lässt dieser eine Kiste Gerstensaft für die beiden Mannschaftsfahrten springen. Das zeigt Wirkung: Sechsmal hatte der Ligadritte seinen Kasten bereits sauber gehalten. Der siebte Streich gelang nun ausgerechnet beim 3:0-Erfolg über die Warendorfer SU.

Über die gesamte Spielzeit hatte der Ligadritte den direkten Konkurrenten aus Warendorf im Sack. Mit einem 5-4-1-System hatte sich dieser in die eigene Hälfte verkrümelt. Allerdings nicht grundlos: Trainer Lukas Krumpietz war gezwungen, sich bei der zweiten Garde und der A-Jugend zu bedienen. Bloß zwei Akteure aus der Startformation vom 2:0-Hinspiel-Erfolg schickte er ins Rennen. "Wir wussten schon unter Woche, was auf uns zukommen wird. Das war das erste Mal, dass wir ohne eine taktische Marschroute aufgelaufen sind. Wenn Du keine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen bekommst, wird das gegen so einen Gegner unfassbar schwierig", sagte Krumpietz.

"Wir haben quasi einen Bus geparkt"

Dennoch hatte Sassenberg seine Probleme, die beiden Ketten der Hausherren zu überspielen. Ein Foulelfmeter brachte den VfL dann aber auf Kurs. Im Duell Stümer gegen Stürmer zog Jonas Allmich Sassenbers Johannes Vogelsang ungeschickt zu Boden. In der Folge verlud Nick Ostlinning WSU-Schlussmann Patrick Lippermann (48.). "Wir reden von Mut und Leidenschaft. Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, dass Nick als junger Spieler diesen Mut auch hat", sagte van der Sanden.

Die Führung sorgte dafür, dass Sassenberg der Ball nun wesentlich geschmeidiger vom Fuß ging. Jan Kassel brach von der rechten Bahn in den Strafraum und übergab an Vogelsang. Problemlos stellte der massige Knipser auf 2:0 (58.). "Ich habe ihn mir vor dem Spiel gepackt und gesagt, dass das sein letztes Derby sein wird. Er soll allen zeigen, dass er es noch immer kann", drückte van der Sanden bei seinem Schützling genau den richtigen Knopf.

Bei einer Butze wollte es Vogelsang in seinem finalen Schlagabtausch mit der WSU nicht belassen. Also nutzte er ein Missverständnis der Warendorfer Hintermannschaft schamlos aus und besorgte damit den verdienten 3:0-Endstand (64.). Die Gastgeber hatten sich zuvor schwergetan, selber Chancen zu kreieren. Aus den wenigen, die sie bekamen, machten sie schlichtweg zu wenig. Nachdem Niklas Steinkamp geblockt worden war, rollte das Spielgerät zu Allmich. Wunderbar legte der WSU-Akteur den Ball quer auf Maik Lauhoff, der denkbar knapp daran vorbeischlitterte. "Neun von zehn Schiris geben den Elfer nicht. Damit ist das Spiel gekippt. Trotzdem geht die Niederlage in Ordnung, das war unsere einzig richtige Chance", gab Krumpietz zu.

Warendorfer SU – VfL Sassenberg     0:3 (0:0)
0:1 Ostlinning (48.), 0:2 Vogelsang (58.),
0:3 Vogelsang (64.)

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