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Luis Völkel (schwarzes Jersey) rang mit seinen Nullachtern die Warendorfer SU um Fabian Schütte gnadelos nieder.

Der Bulldozer der A1


von Luca Adolph

(15.09.19) Nachdem die Reserve des SC Münster 08 die Titelaspiranten aus Kinderhaus und Sassenberg bereits eindrucksvoll aus dem Weg geräumt hatte, fegte sie nun auch noch über das Spitzenteam der Warendorfer SU drüber. Beim 5:1-Heimsieg entledigte sich Nullacht allerdings seiner weißen Weste und kassierte damit den ersten Gegentreffer nach 330 A-Liga-Minuten.

"Die waren für mich jetzt hier zu keinem Zeitpunkt in der Lage, uns gefährlich zu werden. Kurz nach der Halbzeit haben wir nicht mehr die nötige Ernsthaftigkeit an den Tag gelegt, ansonsten war das aber schon ein klares Statement", sagte Nullacht-Coach Julian Wiedenhöft. Dennoch hatte es eine Weile gedauert, ehe die Gastgeber zum ersten Mal an den Strafraum der Gäste anklopften. Julian Peric bediente Fabian Stiller im Zentrum, der von links auf den Kasten hielt. Schnapper Thomas Wilmer brachte seine Pranke unsauber an die Kirsche, weshalb diese vom Pfosten ins Tor trudelte (15.).

Wenn einmal der Wurm drin ist

Die Warendorfer fanden derweil überhaupt keinen Zugriff. Nach dem Gegentreffer entschieden sie nur noch wenig Zweikämpfe für sich, Torraumszenen ließen sie ebenfalls vermissen. Nach zwei Fouls von Loris Theres hatte die WSU auch noch Glück, dass Schiri Jonas Grütter es bei einer Gelben Karte beließ (20.). Nullacht blühte hingegen so richtig auf. Ein 20-Meter-Strahl von Dennis Hamsen ließ Wilmer diesmal keine Chance (35.). Kurz vor der Pause luchste Stiller das Spielergerät von Theres ab, bediente Hamsen und durfte dabei zusehen, wie dieser grazil am Keeper vorbeischob (45.+1). "Da war der Deckel eigentlich schon drauf. Wir kamen zu keinem Zeitpunkt für einen Sieg in Frage. Unser Spiel war von individuellen Fehlern geprägt", sagte WSU-Coach Lukas Krumpietz.

Wenn es eine Phase gab, die die Gastgeber nicht dominierten, dann auf jeden Fall die Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit. Gian-Luc Klemckow wuselte sich in den Sechzehner und testete Heim-Torwart Johannes Kohn einfach mal an (49.) – kein Problem für den Schlussmann. Die Gäste blieben weiter dran und marschierten mit Toni Mayer über links. Der übergab das Spielgerät an Pascal Debowiak, welcher wiederum Maik Lauhoff anvisierte. Letzterer hielt auf das Tor und hatte diesmal Erfolg (60.).

Nur zwei Minuten später hatte Debowiak die dicke Möglichkeit zum Anschlusstreffer auf dem Kopf (62.). Die Eckballhereingabe hatte Kohn schon überwunden, doch Warendorfs Offensivkraft setzte die schwierig zu kontrollierende Kugel weit drüber. Das wär’s gewesen! Die Quittung dafür ließ nicht lange auf sich warten. Der frisch eingewechselte Gunnar Weber stocherte das Leder im Gegenzug in die Maschen (64.). Nullachts Luis Völkel brachte zehn Minuten später Alexander Otto noch einmal Position, der mit einem satten Schuss zum 5:1-Endstand (75.) einschoss. Die Niederlage wehrte auch WSU-Coach Krumpietz nicht mehr ab, der sich selber noch mal das Jersey übergeworfen hatte und über die linke Außenbahn geprescht war. "Von der ersten Sekunde hatte ich nicht das Gefühl, dass die hergekommen sind, um uns zu besiegen. Ich hatte ein bisschen mehr Gegenwehr erwartet", sagte Wiedenhöft.

SC Münster 08 II – Warendorfer SU     5:1 (3:0)
1:0 Stiller (15.), 2:0 Hamsen (35.),
3:0 Hamsen (45.+1), 3:1 Lauhoff (60.),
4:1 Weber (64.), 5:1 Otto (75.)

Nullacht: Kohn - Ricken, Völkel, Walica - Kevin Hamsen, Stiller, Hömann (Schupp, 65.), Majkrowitz (Hülsenbeck, 74.) - Dennis Hamsen, Schwarz (Weber, 60.), Peric (Otto, 56.)
WSU:
Wilmer - Mayer, Fromme (Steinkamp, 55.), Lennart Burchardt, Theres (Krumpietz, 75.) - Lauhoff, Lasse Burchardt, Schütte, Schwienhorst - Debowiak, Klemckow (Sechelmann, 59.)

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1    SC Münster 08 II 19    65:11 55  
2    TGK Tecklenburg 20    81:24 51  
3    SV Bösensell 19    49:10 49  
4    Neuenkirchen II 20    71:25 46  
5    Arm. Ibbenbüren 19    63:31 45  

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