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Für Thorsten Schürmann (links im Kopfballduell) und GW Gelmer setzte es die zweite November-Pleite.

Gelmer legt sich lang


von Luca Adolph

(27.11.19) Mit dem Glauben hat Slawa Bodnar, Trainer des SC Hoetmar, nun wahrlich nichts an der Brause. Auf die Frage, ob er gläubig sei, erwiderte er bloß verdutzt: "Eigentlich nicht?!" Doch spätestens nachdem Moritz Höne mit seinen zwei Buden beim 2:0-Erfolg über GW Gelmer in die Rolle des Erlösers schlüpfte, sollte er das vielleicht noch mal überdenken. Ausgerechnet gegen den Ligazweiten fuhr Hoetmar endlich mal aus seiner Haut und verließ mit dem insgesamt erst dritten Dreier dieser Spielzeit die Abstiegsränge.

Dabei hatte zunächst alles danach ausgesehen, als würde Gelmer den Vorsprung auf Rang drei mal eben auf satte sechs Punkte ausbauen. Bei einer Freistoßsituation kümmerte sich Hoetmars Schnapper Yunus Saltabas noch um die Mauer, als Oliver Ritz aus circa 25 Metern einfach draufhämmerte. Aber nicht mit Saltabas, der Keeper war hellwach und bereitete direkt den Gegenschlag vor. Maxi Surmann bediente Mario Spina, der wiederum Moritz Höne mit einem Diagonalball auf den Kasten zulaufen ließ. Im Eins-Gegen-Eins hatte Gäste-Torwart Henrik Peine keine Schnitte – 1:0 für den Außenseiter (6.). "Das war einfach nur top von unserer Seite. Wir wollten die Hinrunde offiziell über dem Strich abschließen und haben es geschafft", zeigte sich Bodnar stolz.

Keine Gefahr für das Schlusslicht

Mit Ausnahme eines Distanzschusses von GW-Stürmer Niklaas Houghton war von den Gästen nicht viel zu sehen. Hoetmar hatte den Zweitplatzierten voll im Griff, lauerte jetzt sogar auf den zweiten Treffer. Doch Peine war gleich zweimal zur Stelle, als Eugen Migov versucht hatte, seine beiden Freistoßmöglichkeiten im Tor unterzubringen. "Der Wille war da, wir sind bloß ein paar Meter zu wenig marschiert. Ich werde nie wieder ein Spiel verschieben", scherzte GW-Coach Hendrik Arenskötter hinten raus.

Im zweiten Durchgang waren die Gäste auf einmal wieder da. Mit einer scharfen Flanke von Stephan Freitag biss sich Gelmer in den Sechzehner. Am zweiten Pfosten lauernd feuerte Houghton das Geschoss auf das Gehäuse. Dieses prallte jedoch vom Innenpfosten ab und landete sicher in den Armen von Saltabas. "Der Torwart macht das da richtig ordentlich", fand Arenskötter lobende Worte.

Kurz darauf tauchten die Gäste erneut gefährlich vor dem SC-Tor auf. Doch hinter einen Flankenball brachte Luca Lause nicht genügend Power. Saltabas keschte das Rund unten links aus der Ecke. Hoetmar entschied sich nun, die angreifenden Gelmeraner früh zu attackieren. Mit Erfolg! Höne setzte einen Verteidiger unter Druck. Hoetmars Louis Kortenjann lenkte den Befreiungsschlag in den Strafraum. Dort setzte Surmann seinen Mitspieler Höne erneut in Szene, der mit seinem Treffer zum 2:0 (73.) Hoetmar erstmals seit Mitte September wieder jubeln ließ. "Wir präsentieren uns wieder vernünftig und finden langsam zu alter Stärke zurück", sagte Bodnar abschließend.

SC Hoetmar – GW Gelmer     2:0 (1:0)
1:0 Höne (6.), 2:0 Höne (73.)

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2    TGK Tecklenburg 18    68:20 45  
3    SV Bösensell 17    45:10 43  
4    Neuenkirchen II 18    66:24 40  
5    GW Gelmer 17    47:25 38  

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