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Kreisliga A1

Julian Gösling (li.) beendete seine Flaute vor dem Tor und traf gegen Sassenberg artistisch zum 2:0. Foto: Teipel

Warendorf legt vor


Von Luca Adolph

(24.11.22) Die Warendorfer SU ist bereit dafür, das Spiel um die Tabellenspitze weiter mitzuspielen. Im einzig wahren Derby mit dem VfL Sassenberg holten sich die Warendorfer die Führung zurück und warten nun gespannt darauf, was es am Samstag in Mauritz gibt. 3:0 (0:0) spielte die WSU gegen den VfL und gewann damit das Prestigeduell. Für die Hinrunde hat sie damit ihre Arbeit verrichtet, war aber noch mal gefordert worden, weil bissige Sassenberger nicht brav Spalier stehen wollten.

Hinten raus war es deutlich. Bis es dazu kam durchaus knackig. Der erste Durchgang war nicht schön, weil es im Mittelfeld eher um die Zweikämpfe ging. Erst in der 44. Minute kam Warendorf zu seinem ersten Schuss. Anstatt aber den Spann zu nehmen, fehlte es Julian Gösling mit der Sohle an Effet. "In der ersten Halbzeit war nicht viel los. Sie war eher zweikampfbetont. Ein wirklicher Krampf. Aber das ist das einzige Derby, das wir in der Kabine so richtig leben. Wir haben die Dinge dann angesprochen und sind stark aus der Pause gekommen", sagte Lukas Krumpietz, Übungsleiter der Warendorfer.

Vogelsang bekommt die Dose nicht auf

Erst mussten die Gastgeber aber noch eine Schlüsselszene überstehen. Auch Sassenberg kam mit Power aus der Kabine und Stefan Wortmann spielte seinen Stoßstürmer Johannes Vogelsang deshalb traumhaft in Szene. Frederic Leve im Tor reagierte aber brillant und kam mit seinem Fuß noch verrückt an den Ball. Dann hatte aber der Gast auf der anderen Seite Fortuna, weil Alexander Brandes als letzter Mann gegen Gösling nicht Rot sah. Den Freistoß setzte Warendorf noch in die Mauer, kam aber schon bald zum Erfolg.

Stark aufgebaut servierte Tom Kruse diagonal für Philipp Hövener, der das Leder wiederum sauber verarbeitete und Gösling nun zum Knipsen einlud. Doch ihn erreichte sein Pass nicht, stattdessen stand Maik Lauhoff aber parat. Am zweiten Pfosten markierte der eingesprungene Co-Trainer den Führungstreffer und löste den Knoten für die Warendorfer (58.). "Gegen die Mannschaft der Stunde haben wir uns auf uns konzentriert und können zufrieden mit der Leistung sein. Wir haben nur zu wenig Druck aufgebaut und uns das Glück dadurch nicht verdient, um für etwas in Frage zu kommen", sagte Nick Ostlinning, der Coach Patrick van der Sanden an der Seitenlinie vertreten hatte.

Zwei tragende Figuren

Lauhoff hatte nun einen Run und spielte den Ball nach seiner Pirouette in den freien Raum. Darin legte Hövener für Gösling ab, der nun artistisch mit der Hacke zu seinem langersehnten Treffer kam (67.). "Maik und Julian waren der Schlüssel zum Erfolg. Für Julian freut es mich, weil er seine Durstrecke bezüglich Treffern aus dem Spiel beendet hat und zurück in der Spur ist", sagte Krumpietz danach.

Zumindest einmal wurde es für die WSU aber noch knapp, denn Loris Theres foulte Stefan Wortmann an der Naht zum Sechzehner. Referee Leon Piochowiak gab hierfür nur einen Freistoß. Anschließend rundete Gösling die Sache ab (86.), mit der Warendorf die Tabellenführung vorläufig übernahm. "Hinten raus hatten wir mehr Körner. Aber in der Halbzeit hätte ich nicht gedacht, dass wir nachher 3:0 gewinnen. Samstag werde ich mich dann nach Mauritz verirren. Auf lange Sicht halte ich sie für unsere schärfsten Konkurrenten", hielt Krumpietz fest.

Warendorfer SU – VfL Sassenberg     3:0 (0:0)
1:0 Lauhoff (58.), 2:0 Gösling (67.),
3:0 Gösling (86.)



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