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Mecklenbecks Johannes Kämmerling (rechts) schirmt gegen Davensbers Ercan Erkan den Ball ab. Bei so einer schönen Szene bleibt den restlichen Akteuren vor lauter Staunen glatt der Mund offen.

Verrücktes Spiel in Mecklenbeck


von Pascal Bonnekoh

(14.10.19) In einem "verrückten Spiel" (Wacker-Coach Costa Fetsch) gab der SV Davaria Davensberg kurz vor Schluss den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Mit drei Toren lag Wacker Mecklenbeck zwischenzeitlich im Hintertreffen, doch dank eines Last-Minute Treffers sicherte sich der Gastgeber beim 4:4 (1:2) noch einen Punkt.

Davensberg findet immer besser in diese Spielzeit. Dies bewies auch die Anfangsphase dieser Partie. Nach 17 Minuten führte der Gast bereits mit 2:0. Nach zwei individuellen Fehlern Mecklenbecks brachten Masen Mahmoud und Dennis Kreuzberg die Davaren in Führung. Mecklenbeck blieb unbeeindruckt und schlug umgehend zurück. Karl Grosfeld besorgte nach einer Kopfballverlängerung Martin Große Scharmanns den Anschlusstreffer. Nach diesen wilden Anfangsminuten atmeten beide Teams erstmal in Ruhe durch, sodass es bis zur Pause bei der Davensberger 2:1-Führung blieb.

Vorne hui, hinten pfui

"Wir wollten es nach der Halbzeit besser machen, aber es ging nicht", so Fetsch. Hauptsächlich schuld daran war erneut der Gast. Abermals kam Davensberg im Stile eines 100-Meter-Sprinters aus der Halbzeit - mit Vollgas. Jahja Raed und Jerome Willocks erhöhten innerhalb von fünfzehn Minuten auf 4:1. Daraufhin stellte Wacker auf ein 4-4-2 System um und riss damit so langsam die Partie an sich. Nach einem Schuss von Sander Frehse staubte Große Scharmann in der 69. Minute zum 2:4-Anschlusstreffer ab.

In die Schlussviertelstunde stellte Mecklenbeck erneut um. Mit einer Dreierkette ging Wacker auf volles Risiko. "Ich hatte das Gefühl, dass Davensberg konditionelle Probleme bekam", berichtete Fetsch. Zehn Minuten vor Ende der Partie traf Michael Averweg dann zum 3:4. Spätestens jetzt war das Spiel völlig offen. Wacker griff immer wieder wütend an, während Davensberg die eigenen Kontermöglichkeiten nicht ordentlich ausspielte. Kurz vor Schluss belohnte sich der Gastgeber für die aufopferungsvolle Schlussphase. Frehse war nach einem Pass Averwegs erfolgreich.

Mecklenbeck blieb ihrer offensiven Spielweise treu und hatte in der Nachspielzeit sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Eine Vier-gegen-Eins Situation spielten sie aber mangelhaft aus. In der 93. Minute holte sich Johannes Kämmerling auf Grund eines Handspiels dann noch die Gelb-Rote Karte ab. Zum Glück für Wacker blieb das jedoch unbestraft. Nach den 90 Minuten schwankte Fetsch in der Analyse ein wenig vor sich her. Einerseits war er erneut von der "Wahnsinnsmoral" seiner Mannschaft begeistert, aber andererseits kritisierte er auch die schwache Abwehrleistung.

Wacker Mecklenbeck - SV Davaria Davensberg     4:4 (1:2)
0:1 Mahmoud (10.), 0:2 Kreuzberg (17.)
1.2 Grosfeld (19.), 1:3 Raed (49.)
1:4 Willocks (59.), 2:4 Große Scharmann (69.)
3:4 Averweg (79.), 4:4 Frehse (89.)

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Mecklenbecks Johannes Kämmerling (90.+3/Handspiel)

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