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Kreisliga A2 MS

Nach einem Vierteljahrhunder beim SV Drensteinfurt wagt Marcel Bonnekoh was Neues und übernimmt den TuS Ascheberg als Cheftrainer. Foto: Teipel

"Dorfverein - find' ich cool!"


Von Christian Lehmann

(04.05.21) Im vergangenen Jahr wurde Marcel Bonnekoh bei der Jahreshauptversammlung des SV Drensteinfurt für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ob er die nächsten 25 beim TuS Ascheberg verbringen wird, wissen wir nicht. Nichtsdestotrotz beginnt für den 32-jährigen B-Lizenzinhaber nun ein neuer Abschnitt seiner Trainer-Laufbahn. Nach sieben Jahren als U17- und U19-Coach sowie vier Spielzeiten als Co-Trainer an der Seite von Oliver Logermann tritt er seine erste Cheftrainerstelle im Seniorenbereich an. Im Interview erzählt er uns unter anderem, wie er über den Abschied aus dem Erlfeld denkt und was er mit seiner künftigen Truppe vorhat.

 

Marcel, wie nutzt Du die Fußballpause aktuell? Was steht an?

Bonnekoh: Um ehrlich zu sein, nicht ganz so viel (lacht). Ich habe bereits grob die Vorbereitung für die neue Saison geplant, die meisten Testspiele für Juli und August stehen bereits. Ob daraus dann auch wirklich was wird, müssen wir abwarten...

 

Nach einer famosen Aufstiegs-Saison schließt ihr die aktuelle Landesliga-Spielzeit mit dem SV Drensteinfurt auf dem letzten Tabellenplatz ab. War es schwer, das zu verdauen?

Bonnekoh: Von den nackten Ergebnissen her ist das alles sicherlich nicht ganz optimal gelaufen. Wir hatten aber auf keinen Fall eine schlechte Mannschaft, die Motivation und der Teamgeist waren immer gut. Dass es sportlich nicht so lief, wie wir uns das vorgestellt hatten, war erklärbar. Uns haben zum Beispiel immer wieder Leistungsträger gefehlt oder während der Saison verlassen (Anm.: Der SVD hatte zu Saisonbeginn auch mit den Nachwirkungen einer Corona-Quarantäne zu kämpfen).

 

Die Mannschaft, die beim SVD in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebaut wurde, fällt nun auseinander. Viele Leistungsträger verlassen den Verein, auch Olli Logermann und Du sind in der nächsten Saison nicht mehr da. Tut dir das nach so langer Zeit im Verein weh?

Bonnekoh: Natürlich ist es schade, wie das gelaufen sind. Die Mannschaft war ein eingeschworener Haufen, da hat Olli in den vergangenen Jahren alles zusammen gehalten. Ich bin mir auch sicher, dass es nicht so gekommen wäre, wenn er geblieben wäre. Ich mache ihm aber überhaupt keinen Vorwurf, denn es war ja irgendwie auch abzusehen. Ich habe selber in Münster gewohnt und weiß, wie sehr der Fahrtaufwand nerven kann. Dann ist es so, dass er in Roxel einen etwas besseren Kader und mehr Möglichkeiten vorfindet. Das ist alles schon verständlich. Mit der Mannschaft hätte ich mir natürlich einen schöneren Abschluss gewünscht. Wenn es wieder möglich ist, auf dem Platz zu stehen, werden wir vielleicht nochmal trainieren und die Verabschiedung nachholen.

 

Was reizt dich an deiner neuen Aufgabe beim TuS Ascheberg besonders?

Bonnekoh: In erster Linie die Tatsache, dass es ein echter Dorfverein ist. Das find' ich cool! Es sind viele Ascheberger in der ersten Mannschaft mit dabei, die jung und entwicklungsfähig sind. Das war in Drensteinfurt auch ähnlich. Dort etwas zu entwickeln, wird sicherlich interessant.

 

Man sagt ja, der letzte Eindruck bleibt. Der TuS hat sich nach einer 0:12-Klatsche bei der Warendorfer SU als Vorletzter in die Corona-Pause verabschiedet. Wie willst Du es schaffen, die Stimmung umzukehren?

Bonnekoh: Ich hoffe, dass die Pause inzwischen lange genug war und die Erinnerung ein bisschen verblasst ist. Mit einem neuen Gesicht kommt dann ein ganz neuer Schwung und Elan rein. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft den Abstieg noch hätte vermeiden können, wenn die Saison fortgesetzt worden wäre. Jetzt können wir aber bei Null starten und das, was war, vergessen machen. 

 

Gibt es noch personelle Veränderungen beim TuS? Hast Du die Mannschaft schon kennengelernt?

Bonnekoh: Schahab Hajizadah wechselt nach Albachten. Es gibt noch ein, zwei Fragezeichen, abgesehen davon bleibt der Kader aber komplett zusammen. Mit externen Spielern gab es ein paar lockere Gespräche, aber noch nix Offizielles. Oliver Glanemann hat mir vor ein paar Wochen die Anlage gezeigt. Ich glaube, da habe ich einen sehr guten, engagierten Co-Trainer dabei. Es war ja auch der Wunsch des Vereins, dass jemand dabei bleibt, der die Mannschaft kennt. Das passt ganz gut, glaube ich. Wenn Lockerungen absehbar sind, werden wir auch in die persönlichen Gespräche gehen.

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