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Mit noch keinen 28 Jahren auf dem Buckel macht Sebastian Schnetgöke (links) früh den nächsten Schritt.

Schnetgökes fließender Übergang


Von Pascal Bonnekoh

(11.03.21) Zur kommenden Saison löst Sebastian Schnetgöke Matthias Gerigk als Spielertrainer von BW Ottmarsbocholt ab. Verletzungsbedingt hat es den jungen Kicker, der zur Zeit noch für den VfL Senden unterwegs ist, frühzeitig ins Traineramt gespült. Neben seiner Aktiven-Laufbahn machte er die B-Lizenz und engagierte sich beim Nachwuchs Sendens. Der Schritt nach Ottmarsbocholt kam zwar nicht unbedingt aus heiterem Himmel, aber in der Funktion als spielender Trainer dann irgendwie doch. Der genau richtige Zeitpunkt scheint es für den Sendener glücklicherweise dennoch zu sein.

Im Gespräch mit uns berichtet Schnetgöke, wie der Kontakt überhaupt zustande kam, wie sehr er sich auf seine neue Aufgabe freut, wie dankbar er den Blau-Weißen ist und was er auch jetzt schon alles für seinen kommenden Verein tut. 

Moin Sebastian! Du machst im Sommer den Schritt vom aktiven Spieler in Senden hin zum Spielertrainer bei BW Ottmarsbocholt. Wie kam es dazu?
Schnetgöke: Es hat letztes Jahr schon Kontakt gegeben. Ottmarsbocholt wollte mich als Spieler haben. Und über Dennis Hölscher und Jan Reickert hab ich sowieso schon Kontakt dahin und meine Freundin kommt gebürtig aus Ottmarsbocholt. Schmaucki (Christian Schmauck, Seniorenobmann Fußball bei BWO, d. Red.) wollte jemanden haben, der Bezug nach Ottmarsbocholt hat und das hatte ich damit. Als sie mich als Spieler haben wollten, habe ich mich erst noch dagegen entschieden, da ich im Schichtdienst gearbeitet hat. Das Gespräch fand ich aber gut und wenn sich was ändert, sollte ich mich melden.

...und dann hat sich etwas geändert?
Schnetgöke: Richtig, ich habe wieder abends Zeit fürs Training. Dadurch haben wir wieder Kontakt aufgenommen und zwei lockere Gespräche geführt. Dann habe ich noch mit Patrick Döhla gesprochen, ob das zwischen uns auch funktioniert. Auch von Dennis Hölscher habe ich mir Infos über die Mannschaft geholt. Das klang alles sehr gut. Da herrscht ein familiäres Miteinander, wo sich jeder reinhängt und alle gut über den Kampf kommen. Unter Matze (Noch-Trainer Matthias Gerigk, d. Red.) haben sie dann fußballerisch auch noch ordentlich was draufgepackt. Das fand ich spannend.

Das hört man ja auch oft, dass Ottmarsbocholt auch viel vom Zusammenhalt und einer guten Stimmung lebt. War das also für dich ein ausschlaggebendes Argument für die Herausforderung?
Schnetgöke: Das war mit ein Hauptpunkt für mich. Ich bin schon ein Typ, der ein familiäres Umfeld und einen guten Zusammenhalt braucht. Deswegen bin ich auch damals zurück nach Senden gewechselt. Ich habe in der Jugend mal bei Gievenbeck gespielt, bin dann aber zurück nach Senden, weil da meine Freunde waren. Da fühlte ich mich am wohlsten und über so ist man meistens auch am erfolgreichsten. Die Trainingsbeteiligung in Ottmarsbocholt ist auch gut. Da sind immer so 15 Leute beim Training. Das finde ich auch wichtig als Trainer. Wenn da immer nur vier, fünf Leute sind, ist das nicht wirklich zielführend.

Klingt so, als würdest du dich jetzt schon sehr mit der neuen Mannschaft beschäftigen.
Schnetgöke: Nachdem mein Wechsel bekannt war, gab es erst eine Zoom-Konferenz mit dem Mannschaftsrat und dann auch mit dem Kader, der für die neue Saison schon zugesagt hat, und einigen A-Jugendlichen. Gemeinsam mit Patrick Döhla bin ich im ständigen Austausch mit den Spielern, sodass die uns auch kennenlernen. Dann gucken wir rechts und links, ob sich noch etwas Weiteres ergibt. Wenn es da zu Gesprächen kommt, wird dann auch Schmaucki mit ins Boot geholt. 

Was sind deine persönlichen Ziele als Spielertrainer: Setzt du dir irgendwelche Maßstäbe, die du erreichen willst?
Schnetgöke: Ich hatte schon drei Kreuzbandrisse. Dadurch bin ich überhaupt in die Trainer-Schiene hereingeraten. Aber wenn ich fit bin, will ich schon gerne spielen. Ich glaube auch, dass ich dann das Zeug dafür habe, der Mannschaft zu helfen. Wenn jemand fitter ist, würde ich mich aber auch nicht aufstellen. Als Trainer will ich mich mit Ottmarsbocholt in der Kreisliga A etablieren und in den nächsten Jahren immer mehr in die Trainer-Schiene gehen.

Der Zeitpunkt scheint also ziemlich passend für dich zu sein.
Schnetgöke: Ich werde im April 28. Ich merke, wenn ich drei Mal die Woche Fußball spiele. Das werde ich die nächsten fünf Jahre nicht schaffen. Außerdem bin ich Ottibotti sehr dankbar. Ich habe keine Erfahrung im Seniorenbereich. Ich versuche in den nächsten Jahren viel wiederzugeben. Das soll nichts nur für ein, zwei Jahre sein. Ich würde mich freuen, wenn es langfristig klappt.

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