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Kreisliga A2 - Anschwitzen

Jugendliche Unbekümmertheit trifft auf A2


Von Pascal Bonnekoh

(17.09.20) Die zweite Mannschaft Hiltrups hat einen kleinen Wandel hinter sich. Während früher noch der ein oder andere Alteingesessene in der Zwoten mit kickte, geben inzwischen die jungen Burschen den Ton an. Beispiel gefällig? Thomas Kleinert kann innerhalb des Kaders mit seinen jungen 28 Jahren auf die längste Lebensspanne zurückblicken. Das war auch schon mal anders.

"Früher war immer jemand dabei, der älter als ich und auch teilweise schon weit über 30 war", so Kleinert. Als Kapitän sieht sich Kleinert in der Aufgabe die junge Truppe zusammen, sowie die Stimmung hoch zu halten. Bei den jüngsten Ergebnissen wohl nicht die allerschwerste Aufgabe. Die Hiltruper hinterließen mit ihren Siegen gegen Selm und Ascheberg ein ordentliches Ausrufezeichen. Doch auch das sah vor einiger Zeit noch ganz anders aus. 

"Spielerisch beste Truppe"

Vor ungefähr einem Jahre ging die Zwote Hiltrups den Gang in die Kreisliga B an. Der Aufenthalt war aber nur von kurzer Dauer. Der direkte Wiederaufstieg folgte. Und jetzt mischt die Zwote ohne jedwede Anlaufzeit die A-Liga auf. Mit den zwei souveränen Auftakterfolgen steht der TuS an der Tabellenspitze. Damit hatte auch Kleinert nicht wirklich gerechnet. Ein bisschen geahnt scheint er es aber trotzdem gehabt zu haben: "Ich bin seit zehn Jahren in den Senioren und dieses Jahr haben wir die jüngste und spielerisch beste Truppe. Dazu haben wir eine gute Vorbereitung gespielt, wo alle mitgezogen haben."

Am Wochenende soll die Erfolgswelle mit einem Sieg gegen BW Ottmarsbocholt weiter geritten werden. Sollte es tatsächlich so weitergehen, dürfte das Thema Abstieg beim Aufsteiger gar nicht erst aufkommen. Kleinert denkt an so etwas aber auch gar nicht erst: "Abstiegsangst haben wir ehrlich gesagt nicht. Wir sind zwar aufgestiegen, aber ich gehe davon aus, dass wir oben mitspielen können." Die Qualität des eigenen Kaders ist hier für Kleinert ausschlaggebend. Unter anderem können Niklas Mersmann und Sebastian Hübener laut dem Kapitän ein Spiel auch mal alleine entscheiden.

 

Anschwitzen, der 3. Spieltag:

Wacker Mecklenbeck - BW Aasee II (Do., 19:30 Uhr)
Unter der Woche eröffnen Wacker Mecklenbeck und BW Aasee II den dritten Spieltag. Für Aasee gab es bisher zwei äußerst bittere und knappe 1:2-Niederlagen. Da bietet sich Meisterschaftsfavorit Wacker Mecklenbeck nicht unbedingt als Aufbaugegner an. Obwohl die Männer von Costa Fetsch in ihrem bisher einzigen Ligaspiel ungewohnte Schwächen offenbarten. In der Partie gegen Wolbeck II dominierten sie das Spielgeschehen. Mit einigen Unkonzentriertheiten hielten sie den Konkurrenten jedoch lange am Leben. Vielleicht ergattern sich die Gäste also doch ihre ersten Punkte.
Kleinert: 3:1
Heimspiel-Tipp: 4:1. Nichts zu holen für Aasee.

TuS Hiltrup II - BW Ottmarsbocholt (So., 13:00 Uhr)
Die beiden Aufsteiger mischen prompt die Liga durcheinander. Während Ottibotti bei einem Sieg und einer Niederlage steht, freut sich Hiltrup mit zwei Siegen über den äußerst gelungenen Saisonstart. Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber momentan blicken die Hiltruper von ganz oben auf den Rest der Liga hinab. Dabei hatten sie mit Ascheberg und Selm zwei vermeintliche Geheimfavoriten vor der Brust. Es wird interessant zu beobachten sein, ob der TuS die neu gewonnene Euphorie nutzen kann oder ob ihnen der Erfolg zu Kopf steigt. 
Kleinert: 3:1
Heimspiel-Tipp
: 2:2. Ein gemütliche Punkteteilung unter den beiden Aufsteigern.

SV Herbern II - TuS Ascheberg (So., 13:00 Uhr)
Manch einer wagt es noch nicht ganz glauben, aber der Amateurfußball scheint tatsächlich zurück zu sein. Insbesondere auf Grund der zahlreichen lokalen Rivalitäten ist die Hoffnung groß, dass das auch noch lange so bleiben wird. Eins dieser Derbys findet an diesem Wochenende zwischen dem SV Herbern II und TuS Ascheberg statt. Vor der Saison hätten die Wettquoten noch deutlich für Ascheberg gesprochen. Nach zwei gespielten Spieltagen sieht die Situation aber schon ganz anders aus. Der TuS muss weiterhin auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Dementsprechend holprig lief der Saisonstart. Herbern hingegen startete mit einem Erfolgserlebnis. Vielversprechend gewannen sie bei BW Aasee II. Gegen ein Unentschieden hätten wohl beide Seiten nicht großartig etwas einzuwenden. Aber immerhin liegen die Orte nur 8,3 Kilometer auseinander. Da verbietet es sich solch einen Gedanken überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Kleinert: Unentschieden. 2:2.
Heimspiel-Tipp: 2:1. Herbern schlägt die ersatzgeschwächten Ascheberger.

SG Selm - Davaria Davensberg (So., 15:00 Uhr)
Zwei Geheimfavoriten unter sich. Beide können sich von diesem Status momentan aber noch nicht wirklich etwas kaufen. Selm zeigte zwar am ersten Spieltag, sowie im Pokal eine eindrucksvolle Leistung, Erfolge blieben aber aus. Und dann kam noch eine für Coach Deniz Sahin erschreckend schwache Leistung gegen Hiltrup dazu. Davensberg hat immerhin schon drei Punkte auf dem Konto. Gegen das Schwergewicht aus Warendorf sahen aber auch die Davaren nicht sonderlich gut aus. Summa Summarum ist für beide Mannschaften ein Sieg eigentlich Pflicht.
Kleinert: Davensberg kenne ich noch nicht. Selm macht das mit 2:1.
Heimspiel-Tipp: 1:1. Die zweikampfstarken Selmer halten die spielfreudigen Davaren im Zaum.

Warendorfer SU - FC Mecklenbeck (So., 15:00 Uhr)
Aufsteiger FC Mecklenbeck startete am vergangenen Wochenende äußerst bitter in die neue Spielzeit. Zuhause fingen sie sich acht Buden von der jungen Rinkeroder Truppe. Das muss man erstmal verdauen können. Die selbstbewussten Warendorfer werden versuchen in genau diese Kerbe zu schlagen. Definitiv keine einfache Aufgabe für den neuen A-Ligisten. So wirklich Hoffnung machen die bisherigen Auftritte der WSU ebenfalls nicht. Die kommen bis dato pflichtbewusst ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll nach.
Kleinert: Warendorf gewinnt 4:0.
Heimspiel-Tipp: 4:0. Da gibt es erneut nichts zu holen für den FCM.

SV Rinkerode - VfL Wolbeck II (So., 15:30 Uhr)
Mit breiter Brust wird der SVR die Zwote Wolbecks empfangen. Vor der Saison stand die Frage im Raum, wie schnell sich die neu aufgestellte Truppe Rinkerodes unter dem ebenfalls neuen Coach Sven Kuschel einfinden wird. Die knappe Niederlage gegen Favorit Davensberg, sowie der 8:0-Erfolg über den FCM bilden zumindest nicht den schlechtesten Start. Wolbeck durfte bisher erst ein Mal ran. Am ersten Spieltag kämpften sie gegen Wacker Mecklenbeck lange um Punkte. Da Wacker jetzt nicht unbedingt der angenehmste Auftaktgegner ist, sollte auch beim VfL die Laune nicht die schlechteste sein.
Kleinert: 1:2
Heimspiel-Tipp: 1:2. Einen Auswärtssieg muss es ja auch geben.



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 19    65:11 55  
2    TGK Tecklenburg 20    81:24 51  
3    SV Bösensell 19    49:10 49  
4    Neuenkirchen II 20    71:25 46  
5    Arm. Ibbenbüren 19    63:31 45  

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