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Kreisliga A2 - Anschwitzen

Obwohl der Ball in der Nähe ist, hat Simon Kleeberg hier eher ein bisschen was von Katara aus der neuen Netflix-Serie 'Avatar - Der Herr der Elemente', wenn sie das Wasserbändigen trainiert. Alternativ könnte er gerade auch die Startpose beim Eisschnelllaufen einnehmen.

Saxitypisches Saisonfinale


Von Pascal Bonnekoh

(18.04.24) Saxonia Münster ist auf dem alljährlich wiederkehrenden aufsteigenden Ast unterwegs. Wenn es in der Saisonschlussphase heiß wird, blühen die Saxonen üblicherweise erst so richtig auf. Am 21. Spieltag stand man noch mit nur elf Zählern auf dem Konto auf dem geteilten letzten Tabellenplatz. Inzwischen ist man überm Strich angekommen und hat über die Hälfte der Punkte oben draufgepackt. "Wenn man die vergangenen Wochen in Betracht zieht, sind wir ganz positiv gestimmt. Wir sind selbstbewusst, dass wir es packen können", freut sich auch Saxonias Spieler Simon Kleeberg über die inzwischen deutlich bessere Ausgangslage.

Zwei der letzten vier Partien entschieden die Münsteraner für sich und dazu erspielte man sich am vergangenen Wochenende noch einen Punkt gegen Fortuna Schapdetten, nachdem man zur Halbzeit noch mit 0:2 im Rückstand lag. Umso bitterer war da wohl die Niederlage gegen Konkurrent GW Albersloh. "Das tut extrem weh. Da haben wir nicht so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben. Mit dem Gesamtpaket von sieben Punkten muss man trotzdem zufrieden sein, insbesondere bei einem Blick auf das letzte halbe Jahr. Wir blicken den anstehenden entscheidenden Wochen positiv entgegen", so Kleeberg.

"Dann können wir uns auf unsere Qualität verlassen"

Die Saxonen haben sich nur das Allerbeste für den Schluss aufbewahrt. An diesem Sonntag geht's zum Tabellennachbarn TuS Ascheberg, ehe eine Woche darauf der SV Herbern II zu Gast sein wird. "Das wird wahrscheinlich kein fußballerischer Leckerbissen. Das wird ein körperliches Spiel und da wissen wir, dass wir manchmal über uns hinauswachsen müssen. Wir fahren mit dem Selbstbewusstsein dahin, dass wir das gewinnen können. Wir wissen, dass kein Spiel in der Liga einfach ist, aber wir haben die richtige Einstellung und in dieser Woche auch gut trainiert", weiß Kleeberg, was in Ascheberg auf ihn und seine Mannschaftskameraden zukommen wird.

Die Partie gegen den SVH dürfte wiederum etwas anders ablaufen. "Wir haben auch gesehen, dass deren Formkurve in den letzten Wochen nach oben gegangen ist. Wir wissen auch warum. Das ist eine andere Mannschaft als in der Hinrunde. Auch da werden wir aber wieder mit Zweikämpfen und gegenseitigem Pushen das Spiel auf unsere Seite ziehen müssen. Dann können wir uns auf unsere Qualität verlassen." Bei den Saxonen hat sich im Vergleich zur Hinserie ebenfalls etwas getan. In der Winterpause kam es zu einem doch recht überraschenden Trainerwechsel.

Etwas früher als geplant übergab Daniel Thihatmar das Zepter an Christoph Haberland, der zuvor dreieinhalb Jahre an seiner Seite als Co-Trainer gedient hatte. Und als neuer Co-Trainer ist vorerst Fußballobmann Florian Pickhinke in die Bresche gesprungen. So wirklich viel hat sich dadurch laut Kleeberg aber nicht geändert: "Saxonia ist ein Verein, der sehr über das familiäre Umfeld kommt. Beide sind schon lange im Verein. Dementsprechend läuft es weiter sehr harmonisch. Wir Spieler wissen aber auch, dass wir auf dem Platz die Verantwortung tragen. Da ist egal, wer an der Seitenlinie steht."

 

Anschwitzen, der 25. Spieltag

SV Herbern II - TuS Altenberge (Sonntag, 13:00 Uhr)
Der SV Herbern II hat sich in eine hervorragende Ausgangslage für den Saisonendspurt manövriert. Das Heimspiel gegen den TuS Altenberge kann man daher eigentlich ganz entspannt angehen. Der TuS hat allerdings scheinbar Gefallen daran gefunden, Teams aus dem unteren Tabellensegment einen ordentlichen Hieb zu verpassen. Am vergangenen Freitag kam der TuS Ascheberg mit 1:7 unter die Räder und auch Saxonia Münster musste bereits eine 0:5-Pleite über sich ergehen lassen. Einzig der SV Rinkerode wusste sich zu währen und erkämpfte sich einen Punkt. Vielleicht fragt man da einfach mal nach, was das Geheimrezept war. Der Weg nach Rinkerode ist ja nicht allzu weit.
Kleeberg: 2:2
Heimspiel-Tipp: Ich komme rum und mache Fotos. Wenn das kein ansehnliches Spiel wird, könnt ihr euch was anhören! 3:4

GW Amelsbüren - GW Albersloh (Sonntag, 15:00 Uhr)
Immer wieder schön, wenn es zum Grün-Weißen Aufeinandertreffen kommt. Wie in der Kreisliga so üblich, wird wohl Amelsbüren mal wieder das Auswärtstrikot herauskramen müssen. Das dürfte es an Unannehmlichkeiten für die Hausherren aber auch schon gewesen sein. Amels präsentiert sich aktuell in einer hervorragenden Verfassung und krönte das zuletzt mit einem Sieg beim SV Bösensell. Für die Albersloher steht nach den Niederlagen gegen den TuS Ascheberg und den SV Herbern II hingegen erstmal wieder bitterer Abstiegskampf an. Ein Punktgewinn der Gäste wäre daher definitiv überraschend.
Kleeberg: 3:1
Heimspiel-Tipp: 3:0

SC Nienberge - SV Bösensell (Sonntag, 15:00 Uhr)
Dem SC Nienberge gehen aktuell die Spieler aus. Das macht sich zwar nicht unbedingt in den Ergebnissen bemerkbar, aber Coach Johannes Frieling hätte wohl dennoch gerne mal wieder etwas mehr Ruhe vor einem Spiel. Und auch wenn man zuletzt GS Hohenholte und die SG Selm schlug sowie bei BW Ottmarsbocholt Unentschieden spielte, dürfte es mit einem erneut engen Kader nicht ganz so einfach werden gegen Bösensell. Dafür sprechen die Heim- sowie Auswärtsstatistiken für den SCN. In der Heimtabelle stehen die Nienberger auf Platz drei, nur drei Zähler hinter der SG Sendenhorst und der SVB belegt in der Auswärtstabelle gerade einmal den siebten Platz. Dazu trennen die beiden Mannschaften im Gesamttableau nur fünf Zähler. Das könnte spannender werden, als der erste Blick vielleicht vermuten lässt.
Kleeberg: 1:2
Heimspiel-Tipp: 2:2

GS Hohenholte - BW Ottmarsbocholt (Sonntag, 15:00 Uhr)
Obwohl GS Hohenholte seit inzwischen vier Partien auf einen Sieg warten muss, ließen die jüngsten Ergebnisse durchaus aufhorchen, zumindest wenn man die Niederlage gegen Nienberge mal kurz beiseite lässt. Denn ansonsten luchste man der SG Sendenhorst, dem TuS Altenberge und der SG Selm jeweils einen Punkt ab. Das ist schon nicht so schlecht. Ein Sieg darf aber sicherlich trotzdem so langsam wieder her. Da hat man mit den zuletzt doch ein wenig schwächelnden Blau-Weißen aus Ottmarsbocholt womöglich sogar einen passenden Gegner zu Gast. Vielleicht haben die Blau-Weißen nach ihrer ersten Partie ohne Gegentor aber auch so viel Gefallen am Verteidigen gefunden, dass es für die Gelb-Schwarzen da erst gar kein Durchkommen geben wird.
Kleeberg: 3:1
Heimspiel-Tipp: 2:1

BW Aasee - SG Selm (Sonntag, 15:00 Uhr)
BW Aasee dürfte irgendwo zwischen eigentlich schon gesichert, aber womöglich rutscht man ja doch nochmal unten rein stehen. Die deftige Niederlage gegen die SG Sendenhorst tat jedenfalls ordentlich weh. Die SG Selm hat hingegen seit drei Spielen nicht gewonnen und rutschte daher in der Tabelle ein wenig ab. Den Abstiegskampf hat man aber nach einem holprigen Saisonstart ja glücklicherweise inzwischen weit hinter sich gelassen. Dementsprechend sind auch hier die Karten klar verteilt.
Kleeberg: 0:2
Heimspiel-Tipp: 0:2

SV Rinkerode - SG Sendenhorst (Sonntag, 15:00 Uhr)
Weiterhin muss sich die SG Sendenhorst noch ein wenig gedulden. Selbst bei einer Niederlage des TuS Altenberge sowie eines eigenen Erfolgs beim SV Rinkerode wäre die Meisterschaft noch nicht in trockenen Tüchern. Erst ab nächster Woche könnte es theoretisch soweit sein, wenn mich meine 3+ aus dem Mathe-Leistungskurs nicht gerade im Stich lässt. Der SVR wird hingegen deutlich wahrscheinlicher bis zum letzten Spieltag zittern müssen. Inzwischen sind es sogar zwei erfolgreiche Spieltage, die man benötigt, um auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen.
Kleeberg: 0:2
Heimspiel-Tipp: 1:5

Fortuna Schapdetten - VfL Senden II (Sonntag, 15:00 Uhr)
Ab Fortuna Schapdetten muss man sich aber wohl tatsächlich keine Sorgen mehr um einen möglichen Abstieg machen. Das hat man zuletzt auch erfreulicherweise beim VfL Senden II festgestellt. Denn obwohl in der Rückrunde bisher nicht allzu viel zusammen lief, ist der Abstand nach unten mehr als groß genug. Und außerdem konnte man am vergangenen Wochenende ja auch endlich die punktlose Phase offiziell für beendet erklären. Fun Fact am Rande: Obwohl die Teams neun Punkte trennen, haben beide das gleiche Torverhältnis von 0. Und die Fortunen haben sogar deutlich mehr Tore geschossen, aber dementsprechend eben auch mehr kassiert.
Kleeberg: 1:1
Heimspiel-Tipp: Das Torverhältnis bleibt gleich. 2:2

TuS Ascheberg - Saxonia Münster (Sonntag, 15:00 Uhr)
Der Spielplan beschenkt uns glücklicherweise konstant mit Abstiegsduellen. Erneut dürfte es auf dem Ascheberger Rasen heiß hergehen. Das so wichtige Duell gegen Albersloh hat der TuS zuletzt noch für sich entschieden. Das Aufeinandertreffen mit den Saxonen hat jetzt allerdings nochmal etwas mehr Bedeutung. Denn sollten die Ascheberger verlieren, würde man ebenfalls mehr als drei Punkte und somit eben auch mehr als ein Spiel benötigen, um über den Strich zu gelangen. Bei dann noch fünf ausstehenden Partie könnte man womöglich bereits von einer minimalen Vorentscheidung sprechen. Insbesondere die Rinkeroder werden wohl gebangt nach Ascheberg blicken.
Kleeberg: 1:2
Heimspiel-Tipp: 2:3



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SV Mauritz 06 29    124:24 80  
2    FC Nordwalde 29    88:24 74  
3    SG Sendenhorst 30    86:27 74  
4    Germ. Hauenhorst 29    84:28 73  
5    VfL Billerbeck 29    86:25 71  

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