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Kreisliga B1

Sie wollen doch nur spielen


Von Fritz Rungenhagen

(27.08.19) "Ich ärgere mich jetzt noch und am Dienstag beim Training ist alles wieder gut." Das 2:2 (0:0) zwischen den Zweitvertretungen von Wacker Mecklenbeck und dem SV Mauritz sorgte nur für vorübergehenden Unmut bei Wacker-Trainer Alexander Hülsmann. Zu gut hatte ihm der spielerische Auftritt seiner Mannschaft gefallen, auf zu viel Zuspruch stieß die Vorstellung der Mecklenbecker auch bei den Zuschauern. "Ich hatte nachher mit den Zuschauern gesprochen, die hatten Bock auf das Spiel." Wenn du in der Kreisliga bist, willst du Spaß haben, Fußball spielen. Da will keiner sehen, dass du die Kugel hinten laufen lässt", erklärt Hülsmann den forschen Auftritt seiner Truppe.

Getreu diesem Motto spielte seine Mannschaft nach vorne und kreierte einige Angriffe, die die Mauritzer Hintermannschaft besonders in Halbzeit Eins einige male ordentlich in Verlegenheit brachten. Ihren Coach allerdings auch, der Schwierigkeiten hatte zu erklären, wieso es trotz spielerischer Überlegenheit mit 0:0 in die Halbzeit ging. "In der ersten Halbzeit können da locker fünf Tore fallen. Wenn wir mit 3:1, 4:1 in die Pause gehen, wird das dem Spiel gerechter", hadert Hülsman mit der fehlenden Treffsicherheit seiner Offensivkräfte.

Houida mit Sahnetag

Unter ihnen Felix Schiwy, der die Führung in den ersten 45 Minuten gleich drei mal auf dem Schlappen hatte, jedoch an Keeper Tarek Houida scheiterte. So konnte sich Mauritz-Coach Florian Diening gleich doppelt bei seinem Torhüter bedanken. Zum einen für seine Paraden, zum anderen für seine bloße Anwesenheit. Denn ohne Houida, der normalerweise zum Kader der ersten Mannschaft gehört, hätten die Mauritzer ein echtes Problem auf der Torhüter-Position gehabt. Sowohl Daniel Rösch als auch Jannis Rieger, die sich zur zeit um den Stammplatz zwischen den Mauritzer Torpfosten balgen, fielen verletzungsbedingt aus. Ersterer mit Fußverletzung, Zweiterer Mit Cuter-Messer-Schnitt in der Hand. Kurz- bis mittelfristig stehen beide jedoch wieder zur Verfügung.

Eine Spielweise mit Hand und Fuß konnte Trainer Diening jedoch auch abseits von der Torhüterposition kaum bei seinen Jungs ausmachen, die sich im ersten Abschnitt gegen taktisch disziplinierte Mecklenbecker schwer mit einer flachen Spieleröffnung taten."Mecklenbeck hat uns die ersten 10-15 Minuten gut angelaufen", so Diening. Dennoch gelang es durchaus die ein oder andere Torchance zu kreieren. Denn anstatt es spielerisch über die Sechser zu lösen, suchten Dienings Jungs ihr Heil im langen Ball in die Spitze. Dort wartete der schnelle Patrick Thelen, dessen Versuche zunächst jedoch noch von Ludger Oelck im Mecklenbecker Tor entschärft wurden-zunächst wohlgemerkt. Denn bereits eine Minute nach Wiederanpfiff war es erneut Stürmer Thelen, der zum 1:0 einschob. So schnell ging das, dass es nicht einmal alle mitbekommen hatten. "Ich war noch gar nicht auf dem Platz, da hat der Ball schon im Netz gezappelt", überliefert Wackers Trainer Hülsmann seine Sicht auf das frühe Gegentor und die Erklärung für seine Abwesenheit gleich mit: "Ich habe noch die Wasserflaschen aufgefüllt."

Wacker setzt weiter auf risikoreiches Spiel 

Die Antwort seiner Mannen sah Hülsmann allerdings wieder mit eigenen Augen. Nur fünf Minuten später stellte Mecklenbecks Jan Meyer Brenken die alte Kräfteordnung wieder her (51.). In einer ausgeglicheneren Zweiten Halbzeit probierte es Mauritz nun häufiger über die Außen. So auch in Minute 58 in der Hardy Berry, der bereits in Halbzeit eins auffällig agierte, nach Flanke des eingewechselten Bandiou Oulare zur erneuten Führung versenkte.

Da Mecklenbeck durch Clemens Postberg erneut eine Antwort auf den Rückstand fand (68.), folgte eine stürmische Schlussphase in der Wacker auf den Siegtreffer spielte, wie schon  in Halbzeit Eins allerdings an der Chancenverwertung scheiterte. "Wir können uns bei der Unfähigkeit der Mecklenbecker Stürmer bedanken", äußert sich Diening erleichtert über ein Unentschieden, das für ihn mehr Punktgewinn als Punktverlust war. Das sieht auch Heimtrainer Hülsman so."Ich denke, dass Mauritz sich mehr über den Punkt freut." Die offensive und risikoreiche Spielweise will er nicht ändern: "Wir wollen offensiven Fußball zeigen. Wenn du in der Kreisliga bist, willst du Spaß haben, Fußball spielen. Das ist dann halt ab und zu so, dass du dir ne Kirsche fängst." Die Zuschauer wird es freuen, in Mecklenbeck als auch bei deren Gegnern.

Wacker Mecklenbeck II - Mauritz II (0:0) 2:2
0:1 Thelen (46.), 1:1 Brenken (51.),
1:2 Barry (58.), 2:2 Postberg (68.)



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