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Kreisliga B3

"War nicht so gemeint, sorry!" Das flüstert hier Biratis Saadun Al Sino seinem Drensteinfurter Gegenspieler ins Ohr. Schiri Peter Gräler beobachtet die Szenerie.
Biratis Kapitän Haj Baha behauptet die Kugel gegenüber Hendrik Krukow vom SVD.

Umkämpftes Scheibenschießen beim Birati Club


Von Fritz Rungenhagen

(03.09.19) "Da war mehr für uns drin", gab Zana Hagu leicht zerknirscht zu Protokoll. Der Trainer des Birati Club verlor mit seiner Mannschaft gegen Drensteinfurts Reserve deutlich mit 2:5 (1:3). Doch so deutlich war die Angelegenheit offenbar gar nicht. Diese 90 Minuten waren umkämpfter als es das Ergebnis vermuten lässt.

Auch wenn die Gäste aus Drensteinfurt beide Halbzeiten für sich entschieden (3:1 und 2:1), hatte Drensteinfurts Coach mehr als nur den üblichen höflich-sportlichen Gruß für den BC übrig: "Ich fands stark von den Jungs!", lobte Volker Rüsing mit Nachdruck. "Das war eine läuferisch starke Truppe, die sehr kompakt stand. Ich hab zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder einen Libero gesehen", merkte Rüsing an und wirkte dabei mehr bewundernd als klagend über die aus der Zeit gefallene Abwehrmethode des Gegners. Diese war möglicherweise einem Umstand geschuldet, der nicht ganz zu Rüsings Kompliment zu passen scheint. Denn Birati-Trainer Zana Hagu machte im Gegensatz zu Rüsing durchaus physische Defizite  bei seiner Truppe aus: "Viele meiner Spieler mussten arbeiten und kamen nicht zum Training. Wir haben Konditionsmängel", so Hagu nüchtern. 

Wiebuschs Wende

Dafür machten es seine Jungs jedoch gut. Auf Niklas Hürskens Führungstreffer per Direktabnahme (14.) fand der Birati Club nicht nur postwendend eine  Antwort - Mohamad Haj Baha traf in der 16. Minute zum 1:1 -, sondern auch gleich auch wieder die richtige Bindung zum Spiel. Drensteinfurt hätte sich nicht beschweren dürfen, in Rückstand zu geraten, wie auch Coach Rüsing bereitwillig zugab. Doch wurden zwei Treffer der Gäste wegen Abseits aberkannt und so kam es wie es kommen musste: Drensteinfurt traf per Doppelschlag durch Sven Grönewäller (45.) und Stefan Dieninghoff (45+2./FE) und ging als glücklicher Halbzeitgewinner in die Pause. 

In einer umkämpften zweiten Halbzeit steigerte sich Drensteinfurt nun auch spielerisch. Trainer Rüsing hatte mit Jan Wiebusch als zusätzlichen Sechser ein gutes Händchen bewiesen. Der kampfstarke und körperlich präsente Mittelfeldakteur war zunächst wegen Trainingsrückstands auf der Bank geblieben, konnte dem Spiel jedoch seinen Stempel aufdrücken. Zwar war der Birati Club durch Daxaz Maho noch ein mal auf 2:3 herangekommen (67.), doch erneut Dieninghoff per zweitem Elfmeter (73.) und  der starke Wiebusch (84.) beseitigten letzte Zweifel am zweiten Drensteinfurter Saisonsieg. Zum Zeitpunkt des Wiebuschnen Overtüren-Treffers zum 5:2 stand Biratis Nasim Khalaf bereits nicht mehr auf dem Platz. Der Außenspieler wurde in einer hitzigen und wortreichen Schlussphase wegen Beleidigung vom Platz gestellt (81.). 

Birati Club - SV Drensteinfurt II    2:5 (1:3)
1:0 Hörsken (14.), 1:1 Haj Baha (16.)
1:2 Grönewäller (45.), 1:3 Dieninghoff (FE/45+2)
2:3 Maho (67.), 2:4 Dieninghoff (FE/73.)
2:5 Wiebusch (84.)

Bes. Vorkommnis: 
Rote Karte für Nasim Khalaf wg. Beleidung 



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