Kreisliga B3
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TuS Ascheberg angelt sich eine Ikone
von Christian Lehmann
(15.01.25) Seitdem feststand, dass sich Oliver Logermann und sein spielender "Co" Flo Quabeck im Sommer gen Lüdinghausen verabschieden, war der TuS Ascheberg eifrig auf Nachfolgersuche. Die ist nun beendet - und der B-Ligist präsentiert eine spannende wie überraschende Lösung: Mit Daniel Hirschfeld (44) übernimmt eine Ikone des Fußballkreises im Sommer die erste Mannschaft.
"Es war ja bekannt, dass wir jemanden suchen. Wir haben dann einen Tipp bekommen und uns mit Daniel beim Davertcup ausgetauscht. Das passte ganz gut", verrät Aschebergs Abteilungsleiter Oliver Gellenbeck. "Er hat Lust, wieder ein bisschen mehr in den ländlichen Bereich zu gehen. Hier sind die Strukturen etwas anders als in Münster." Zusammen mit Hirschfeld kommt auch dessen langjähriger Co-Trainer Andre Erdmann (42) mit zum TuS, zudem schließt sich das Patenkind des Cheftrainers den Aschebergern an. Maximilian Finke ist 21 Jahre jung und auf der rechten Seite flexibel einsetzbar. In der Jugend wurde der Youngster unter anderem bei Borussia Münster ausgebildet. Weitere Personalentscheidungen will der Klub in Kürze bekanntgeben.
C-Liga-Tabellenführer mit dem ESV Münster
Aktuell ist Hirschfeld wieder beim ESV Münster tätig und führt mit seinem Team das Klassement in der Kreisliga C2 an. Weitere Trainerstationen des früheren Stürmers waren in den vergangenen Jahren der TuS Saxonia Münster und Blau-Weiß Ottmarsbocholt. Als aktiver Kicker schoss der Offensivmann, der in der Jugend auch beim SC Preußen ausgebildet wurde, unter anderem für Telekom Post SV Münster, Emsdetten 05, Borussia Münster und besonders den ESV seine Tore, ehe ihn eine schwere Knieverletzung stoppte.
In Sachen Infrastruktur und Zukunftsaussichten hat der TuS Ascheberg durchaus gute Argumente. Ein neuer Kunstrasenplatz und ein guter Unterbau sind nur zwei Argumente, die Hirschfeld überzeugt haben dürften. "Wir sind aktuell in unserer JSG mit dem SV Herbern in der U19 sehr erfolgreich. Da wird in den vergangenen Jahren etwas nachkommen. Unser Ziel ist es natürlich, langfristig in die Kreisliga A hochzugehen", betont Gellenbeck. "Und wir freuen uns natürlich, wenn sich ein Trainer bei uns wohlfühlt und langfristig bleibt."






































