Kreisliga B3
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Rinkerodes Rückrunden-Rückkehrer
von Christian Lehmann
(03.12.25) "Ich hatte ja angekündigt, dass wir personell noch nachlegen werden", sagt Elvir Osmoni. Der Trainer des SV Rinkerode ist happy, dass er wenige Tage nach der bitteren 2:3-Pleite gegen den SV Drensteinfurt II zum Jahresabschluss außerordentlich positive Nachrichten verkünden kann. Mit Jan Hoenhorst (31) und Robin Günther (22) kehren in der Winterpause zwei ehemalige Leistungsträger zurück, die inzwischen höherklassige Erfahrung gesammelt haben.
Routinier Hoenhorst genießt im Breul Legendenstatus, hat den Klub mit zahlreichen Toren zu großen Erfolgen geschossen. Der Stürmer und der SV Rinkerode pflegten in den letzten Jahren eine Art "On-Off-Beziehung" mit weiterhin starken Gefühlen. Gleich zweimal - 2019 und 2024 - zog es den Knipser zum SV Herbern, für den er in der Landes- und Bezirksliga stets seine Tore schoss, wenn er auf dem Platz stand. In der aktuellen Spielzeit traf er in insgesamt elf überwiegend kürzeren Einsätzen zweimal. Nun gibt's die erneute Rückkehr.
Osmoni freut sich auf "richtige Maschine"
"Jan ist nie so wirklich weg gegangen, war oft bei uns am Sportplatz und hat unsere Spiele verfolgt, wenn es eben ging. Seine Freundin und seine Schwester spielen bei uns in der Damenmannschaft. Die Verbundenheit ist immer noch da, man kann von einer Heimkehr sprechen", sagt Osmoni und ergänzt: "Jan ist wahrscheinlich einer der besten Stürmer im Kreis, er hat in der Vorsaison 17 Tore in der Bezirksliga erzielt. Das wäre wahrscheinlich in dieser Saison ähnlich gewesen, wenn er verletzungsfrei gewesen wäre. Er hat richtig Bock, in der Rückrunde anzugreifen und kann sich absolut mit unseren Zielen identifizieren. Durch seine Erfahrung werden wir nochmal einen richtigen Sprung machen. Ich freue mich auf eine richtige Maschine da vorne drin!"
Und auch für hinten gibt's einen Neuzugang mit richtig Qualität und Rinkeroder DNA. Robin Günther stand zuletzt bei Borussia Münster II im Kader, der Defensivspezialist war allerdings auch schon für den SV Herbern am Ball. "Robin kann sowohl auf der Sechserposition als auch in der Innenverteidigung hervorragend spielen. Das gibt uns ganz neue Möglichkeiten", freut sich Osmoni. So könne etwa Jannik Jakobtorweihe künftig wieder im Mittelfeldzentrum spielen, "wo er deutlich mehr Qualitäten hat." Der 1,90 Meter große Abräumer Günther ist zweikampf- und kopfballstark, kennt den Verein und die Mannschaft.
Noch alles drin im Aufstiegskampf
"Mit den beiden haben wir extrem viel Qualität hinzugewonnen und ein Ausrufezeichen gesetzt", findet Rinkerodes Coach. Sein Team rechnet sich als Tabellendritter mit sechs Punkten Rückstand auf Ligaprimus SV Drensteinfurt noch Titelchancen aus - mit dem Tabellenzweiten TuS Ascheberg ist Rinkerode punktgleich. Hoenhorst und Günther sollen dabei helfen, das "Aufstiegs-Wunder" noch möglich zu machen.
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