Torfestival in Nienberge
Von Hannes Süper
(05.04.16) Trotz zweier durchwachsener Leistungen fiel beim Duell des SC Nienberge II gegen den TuS Hiltrup III im Schnitt alle zehn Minuten ein Tor. Die bis zuletzt spannende Partie endete mit dem besseren Ende für Nienberge: Mit 5:4 (3:2) siegte der SC.
Von Beginn an war ordentlich Dampf in der Partie. Die Hausherren aus Nienberge verschliefen den Start, sodass Hiltrup durch Kai Beisenbusch früh in Führung ging (7.). Dann übernahm der SCN jedoch die Spielführung, glich durch Michael Kortenbrede aus und legte später durch Adam Quedraogo (35.) und ein Eigentor von Dennis Potthoff (39.) nach. In dieser Phase waren die Gastgeber die klar bessere Mannschaft, ließen hinten nichts mehr zu und spielten ihre Chancen ruhig zu Ende. Kurz vor der Pause kam der TuS durch Patrick Möllers nochmal ran (42.).
Nach dem 3:2-Halbzeitstand erhöhte Nienberge durch Kortenbrede auf 4:2, ließ danach jedoch das Fußballspielen über weite Strecken sein, sodass SCN-Coach Marco Krane von einem "lauen Sommerkick" sprach. Folgerichtig gehörte das Spiel ab sofort dem TuS, der Gastgeber war sich des Sieges schon zu sicher und nahm die Zweikämpfe nicht mehr richtig an. So schaffte Hiltrup durch Dominik Kuhnt und Patrick Möller sogar den 4:4-Ausgleich. Krane gab zu: "Das war von uns viel zu wenig, Hiltrup war sicherer am Ball und giftiger im Zweikampf." Mit einem Unentschieden hätte sich der Coach jedoch nicht anfreunden können. "Das wäre mir zu wenig gewesen", kommentierte er.
Oskamp entscheidet die Partie
Matthias Oskamp bereitete dem Leid ein Ende, indem er nach astreiner Vorarbeit von Kortenbrede zum 5:4-Endstand abzog (81.). Krane empfand den Sieg trotz des kleinen Leistungsknicks für gerecht: "Aufgrund der Gesamtleistung ist der Sieg verdient. Wir müssen jetzt langsam reinkriegen, über 90 Minuten konstant Leistung zu bringen." Sollte der SCN dieses Problem noch in dieser Saison in den Griff bekommen, sei der fünfte Platz angepeiltes Saisonziel: "Wir haben die Ambition, das vernünftig zum Abschluss zu bringen. Platz Fünf ist da definitiv realistisch", so Krane.
Sein Gegenüber Henning Bahr bedauerte den Ausgang des Spiels: "Es hätte auch andersrum ausgehen können, aber zur Zeit ist das Pech einfach auf unserer Seite." Aufgrund der Niederlage versuchte er konkrete Fehler seines Teams ausfindig zu machen: "Es fehlt uns in der Schlussphase an Cleverness und individueller Klasse." Dennoch sei die Pleite kein Beinbruch für den Coach: "Es ist kein Notstand ausgerufen, wir müssen jetzt damit leben." Die Mannschaft, für die es eh nur noch "um die goldene Ananas" gehe, wolle die Saison jetzt gescheit zu Ende bringen.
SC Nienberge II - TuS Hiltrup III:
0:1 Beisenbusch (7.), 1:1 Kortenbrede (10.),
2:1 Quedraogo (35.), 3:1 Potthoff (39./ET),
3:2 Möllers (42.), 4:2 Kortenbrede (52.),
4:3 Kuhnt (67.), 4:4 Möllers (74.),
5:4 Oskamp (81.)
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