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Nullfünf kassiert die nächste Klatsche
Von Mario Witthake
(26.04.16) Es sind nicht die Wochen des FC Münster 05 II. Nach der 0:8-Abreibung gegen den TuS Altenberge III hagelte es gegen Saxonia II die nächste Klatsche. So eine klare Kiste war das 0:5 (0:1) aber gar nicht.
Bis zur 69. Minute hielten die Nullfünfer den Schaden in Grenzen und hätten nach einem verlängerten Freistoß sogar den Ausgleich schaffen können. Im letzten Drittel gingen dem einen oder anderen aber die Kraft und Kondition flöten, sodass Saxonia sein Spiel aufziehen konnte. "Wir sind motiviert reingegangen, das hat auch erst gut geklappt. In der zweiten Halbzeit war Saxonia uns spielerisch aber überlegen", sagte der spielende Co-Trainer Martin Reckermann.
"Nennen ihn nur noch Horst Hrubesch"
Einer, der mit dem Platz was anfangen konnte und richtig Spaß hatte, war Moritz Müller. Der hatte schon gegen Gievenbeck trotz seiner nicht überwältigenden Statur zweimal per Kopf getroffen. Und nach zwei Treffern mit dem Fuß nickte er auch aus spitzem Winkel zum 5:0-Endstand ein (90.+1). "Wir nennen ihn nur noch Horst Hrubesch", fügte Saxonen-Coach Jörg Chudziak belustigt an.
Chudziak, früher selbst Nullfünfer, hielt nach Abpfiff noch einen gemütlichen Plausch mit dem Gegner. Schnell war man sich einig: "Die Schiedsrichterin hat das richtig gut gemacht und Ruhe reingebracht." Gemeint war Johanna von Raesfeld, die - ähnlich wie Moritz Müller - allein von der Körpergröße nicht als Riese daherkommt, sich aber auf dem Fußballplatz Respekt verschaffen kann.
FC Münster 05 - TuS Saxonia II 0:5 (0:1)
0:1 Verstegen (8.), 0:2 Müller (69.),
0:3 Düfel (74.), 0:4 Müller (85.),
0:5 Müller (90.+1)
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