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Spielerpass

Gian-Luc Klemckow (r.) wechselte vor einem Jahr zum VfL Sassenberg. In den wenigen Spielen der Vorsaison erzielte er zwei Tore.

Ein Torwart als Idol


Von Alexander Eckrodt

(24.05.21) Anfang Juni beginnt der VfL Sassenberg wieder mit dem Training. "Ich freue mich wahnsinnig darauf", erklärt Angreifer Gian-Luc Klemckow und ergänzt: "Ich war vorher auch oft verletzt und freue mich jetzt richtig, wieder gegen den Ball zu treten." Klemckow wechselte erst zur kommenden Saison von der Warendorfer SU nach Sassenberg und fühlte sich bei der Truppe direkt wohl. Wegen Corona fühlt es sich jetzt allerdings nicht so an, als würde er bereits in sein zweites Jahr mit dem VfL gehen. "Ich war bisher ja nur vier Monate richtig da." 

Spaß hatte er beim VfL Sassenberg aber auf alle Fälle. "Ich bin sehr gut aufgenommen worden und persönlich sind in Sassenberg wirklich alle super drauf", schwärmt Klemckow. Bei der Integration in die Mannschaft half auch, dass er mit Björn Unland bereits einen Spieler aus dem Kader sehr gut kannte - beide machten zusammen ihre Ausbildung. 

Zwischenzeitlich in Niedersachsen unterwegs

Die spielerische Laufbahn vom Offensivspieler begann beim SC Füchtorf. Nach der D-Jugend entschied er sich dann aber für einen Wechsel: "Ich wollte immer höher spielen." Über Freunde aus der Schule führte ihn sein Weg zu einem Probetraining bei der Warendorfer SU - und er überzeugte. "Auch dort habe ich dann regelmäßig Tore geschossen, weshalb dann Osnabrück auf mich aufmerksam wurde", sagt der VfB Stuttgart-Fan. Sein erstes B-Jugendjahr verbrachte er deshalb bei den Niedersachsen. Die Saison verlief aufgrund vieler Verletzung aber sehr unglücklich für ihn. Er kehrte deshalb schnell wieder nach Warendorf zurück Dort kickte er dann, bis er sich im Vorjahr für den Wechsel nach Sassenberg entschied. "Mein Vater Andreas Klemckow war früher Trainer in Sassenberg und ich wollte mal etwas Neues ausprobieren", beschreibt er die Entscheidung.

Sein Vater hat auch einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass Klemckow nun offensiv für Gefahr sorgt. Als Gianne nämlich mit dem Kicken anfing, stand er mit Handschuhen zwischen den Pfosten. Der Grund: sein großes Vorbild Timo Hildebrand. Vater Andreas war währenddessen sein Coach und stellte ihn dann irgendwann auf dem Feld als Angreifer auf - keine schlechte Entscheidung wie sich herausstellte. "Aber auch als Stürmer war Hildebrand noch mein Idol", sagt der Offensivspieler. 

Spielerpass von Gian-Luc Klemckow:

Geboren am: 31.07.1998

Spitzname: Gianne

Verein: VfL Sassenberg

Beruf: Industriekaufmann, aber ich beginne jetzt bald ein Studium bei der Polizei.

Frühere Vereine: SC Füchtorf, Warendorfer SU, VfL Osnabrück

Höchstes Spielklasse: Niedersachsenliga mit Osnabrück in der B-Jugend

Größte Erfolge: Kreispokalsieg mit der Warendorfer B-Jugend und der Freeway Cup mit Osnabrück. Das ist eine inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft. Da habe ich vor 1.500 Leuten gespielt.

Position: Mittelstürmer. früher war ich auch mal Torwart oder Mittelfeldspieler

Lieblingsverein: VfB Stuttgart

Lieblingsspieler/in: früher Timo Hildebrand und als Stürmer Mario Gomez, aktuell Robert Lewandowski und Harry Kane. Kane hat ein komplettes Spiel. Er ist Vorbereiter, hat aber auch einen sehr guten Abschluss. Er ist ja erst 27 und ich glaube, wenn er jetzt wechselt, kann er noch sehr erfolgreich werden.

Lieblingsessen: Reis, egal ob mit Hähnchen oder Thunfisch

Mein erster Stadionbesuch: Das ist schon ein bisschen her. Das war in Osnabrück gegen Stuttgart mit meinem Vater.

Ich würde gerne einmal abgrätschen: Björn Unland, wir können uns beide ganz gut anstacheln 

Ich würde gerne eine Nacht durchmachen mit: Meiner Mannschaft, das ist bisher leider wegen Corona noch nicht so oft zustande gekommen. Sonst noch gerne mit LeBron James. Ich schätze ihn sehr als Sportler und halte ihn für sehr intelligent. Er setzt sich viel für seine Gemeinschaft ein und es wäre bestimmt interessant, mal mit ihm zu sprechen. 

Das kann ich besser als Fußball: Nicht viel, ich spiele noch sehr gerne Basketball - habe auch einen Korb bei mir stehen - aber ich würde nicht sagen, dass ich das besser kann. Fußball ist schon mein ganzes Leben lang die Nummer eins. 

Damit vertreibe ich mir im Moment die Zeit: Arbeiten. Ich bin seit April im Homeoffice, also habe ich aktuell nicht so viel Abwechslung im Alltag. Sonst gehe ich noch laufen und mache Kraftübungen. Abends gehe ich gerne spazieren.

Das sagt Trainer Patrick van der Sanden über ihn: Als Typ ist er ein ganz feiner Junge, der sehr wissbegierig und sehr ehrgeizig ist. Gian-Luc ist wahnsinnig lernfähig. Er ist ein Instinktfußballer, der viel direkt umsetzt, was man ihm sagt. Er spielt sehr mannschaftsdienlich und macht viele tiefe Wege. Zusätzlich ist er sehr schnell und robust, also ein typischer Stürmer, der sich gerne weiterentwickelt. Es gibt Spieler, die den Kopf in den Sand stecken, wenn es mal nicht läuft, aber ihm ist genau das Gegenteil der Fall. Auch in der Phase, in der jetzt kein Fußball war, hat er sich fit gehalten und ist viel für sich gelaufen.

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