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Schlering-SVD-Cup

Dank zwei später Treffer von Luis Bartmann (l.) zieht GW Albersloh ins Finale des diesjährigen Schlering-SVD-Cups ein.

Albersloh folgt Walstedde ins Finale


Von Pascal Bonnekoh

(03.08.22) Dank eines herausragenden 3:1 (0:1)-Erfolgs über Gastgeber SV Drensteinfurt zieht Fortuna Walstedde als Sieger der Gruppe A ins Finale ein. Mit viel Leidenschaft und Kampf überrumpelte man die Hausherren. In Gruppe B war es wiederum spannend bis zur aller letzten Sekunde. GW Albersloh rettete sich nicht nur in der Nachspielzeit ins Elfmeterschießen, sondern behielt dann auch noch gegen den TuS Ascheberg die Nerven. Die beiden Verlierer dieser Aufeinandertreffen streiten sich wiederum am heutigen Mittwoch um den dritten Platz.

Der Derbysonntag wurde vom Sendenhorster Stadtduell eröffnet. GW Albersloh durfte auch endlich mal im Turnier mitmischen und traf in Gruppe B auf die SG Sendenhorst. Die Sendenhorster hatten nach der enttäuschenden Auftaktniederlage gegen den TuS Ascheberg, noch etwas gut zu machen. Erstmal musste die SG jedoch einem Rückstand hinterherlaufen. Ein eigener Eckball wurde zu einem Albersloher Konter, den schlussendlich Emre Gülenc über die Linie drückte (33.). Kurz darauf scheiterte dann auch noch Maik Krause bei einem Strafstoß an Alberslohs Keeper Yannick Happe. Eric Kommorowski machte es glücklicherweise kurze Zeit später besser und besorgte den verdienten Ausgleich (37.). Und kurz nach dem Seitenwechsel nahm Sven Kortwinkel einen hohen Ball stark mit der Brust mit und überwand Happe (57.).

"Wir haben einen verdienten Sieg eingefahren. Wir haben eine gute Reaktion gezeigt und das Spiel gedreht. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass wir noch ein, zwei Tore mehr gemacht hätten, aber wir haben uns durchgekämpft und den Sieg eingefahren", so Sendenhorsts Coach Florian Kraus. Denn in der Schlussphase kam GW Albersloh zwar nochmal auf, aber für den Ausgleichstreffer reichte es nicht mehr. "In der ersten Halbzeit fand ich uns zu statisch. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und unser Passspiel war ausbaufähig. Sendenhorst hat es wiederum gut gemacht. In der zweiten Halbzeit fand ich uns gar nicht schlecht, aber wir haben immer wieder den falschen Pass gewählt und wir waren nicht so unterwegs, wie ich mir das vorgestellt habe", führte wiederum der Grün-Weiße Übungsleiter Julian Spangenberg aus.

Stewwert mit gleich zwei Gastgebergeschenken

Im Anschluss an den Sendenhorster Sieg kam es direkt zum nächsten Stadtderby. Ausrichter SV Drensteinfurt empfang Fortuna Walstedde. In einer hektischen Partie mit vielen Fouls auf beiden Seiten musste die Fortuna erstmal einen Rückschlag hinnehmen. Nach einem Foulspiel an Dario Seljmesi brachte Dennis Popil die Hausherren vom Punkt in Front (14.). Mit viel Einsatz und Leidensfähigkeit kämpften sich die Walstedder jedoch zurück ins Spiel. Es benötigte dennoch erstmal ein Geschenk der Gastgeber, um das auch in etwas Verwertbares ummünzen zu können. Eine relativ harmlose Flanke Till Starkmanns wollte Stewwerts Kapitän Leon van Elten ganz entspannt zu seinem Keeper zurück köpfen. Er gab dem Ball jedoch deutlich zu viel Tempo mit, sodass die Kugel über Torwart Olaf Woltering hinweg im eigenen Tor einschlug (59.).

Beim 2:1 der Walstedder gab wiederum Woltering eine etwas unglückliche Figur ab. Fabrizio Nieddus' Schuss aus der zweiten Reihe rutschte ihm durch die Hände (65.). Da Drensteinfurts Tag wohl noch nicht übel genug lief, erhöhte kurz vor Ende der Partie erneut Nieddus nach Querpass von Julien Winkler sogar noch auf 3:1 (77.). "Das war nicht gut. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, obwohl wir geführt haben. Am Ende war Walstedde einfach galliger und heißer als wir. Dementsprechend haben die auch am Ende gewonnen. Das war ein stückweit ein Einstellungsproblem", ärgerte sich Stewwerts Coach Thorsten Heinze über die Niederlage. Im Spiel um Platz drei möchte er es trotz zahlreicher Ausfälle wieder besser machen. "Wir müssen uns aus der zweiten und dritten Mannschaft verstärken, aber ich hoffe trotzdem, dass wir ein ordentliches Spiel abliefern und gewinnen werden."

Alles nach vorne

Da der TuS Ascheberg am Montag noch auf der eigenen Kirmes unterwegs war, wurde erst am Dienstag der Finalgegner Walsteddes ausgespielt. In der Gruppe B hatte sich wiederum eine interessante Konstellation ergeben. Für GW Albersloh und den TuS war noch jede Platzierung möglich. Die SG Sendenhorst musste wiederum auf einen hohen Sieg einer der beiden Teams oder ein Unentschieden hoffen, um zumindest als Zweiter in die Endrunde einzuziehen. Grün-Weiß tat viel dafür, um die Niederlage gegen die SG vergessen zu machen und übernahm das Spielgeschehen. In Führung ging jedoch der TuS. Nach einem langen Ball nahm Mirco Frenking Tempo auf und schoss das 1:0 (12.). "Ascheberg hat viel mit langen Bällen agiert und immer wieder versucht, Frenking in Szene zu setzen. Es ging darum, ihn irgendwie zu stoppen. In der einen Szene haben wir es dann nicht hinbekommen. Insgesamt war es aber von beiden Teams kein gutes Spiel in der ersten Halbzeit", so Spangenberg. 

Spätestens nach dem Seitenwechsel war Albersloh dann aber am Drücker. In der gegnerischen Hälfte fehlten jedoch häufig die zündenden Ideen. In der 65. Spielminute schnappte sich wiederum Niklas Hövelmann nach einem Fehlpass von Aschebergs Hintermannschaft die Kugel und setzte Oumar Diallo in Szene, der zum Ausgleich traf (65.). Kurz vor Ende der Partie kam es nach einer Ecke zum Gewusel in Aschebergs Sechzehner. Luis Bartmann nutzte die allgemeine Verwirrung aus und schoss die Grün-Weißen in Front (87.). Mit diesem Ergebnis wäre der TuS trotzdem ins Finale eingezogen und für Albersloh wäre es ins Spiel um Platz drei gegangen. Das war wiederum für Spangenberg die bescheidenste Option: "Wir haben alles nach vorne geworfen, weil ich wollte nicht direkt wieder am Mittwoch spielen."

Zu seinem Glück hatte Bartmann tatsächlich noch einen Pfeil im Köcher. Hövelmann schickte in der dritten Minute der Nachspielzeit Tim Neufert auf die Reise, der wiederum nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß schnappte sich Bartmann und verwandelte gekonnt. Da jetzt aber beide Teams jeweils drei Punkte und ein Torverhältnis von 4:3 zu hatten, ging es ins Elfmeterschießen. Und während bei Grün-Weiß Hövelmann, Thale, Neufert, Bonse und Bartmann allesamt trafen, scheiterte auf Ascheberger Seite Florian Zahlten an Keeper Simon Spangenberg. Die Grün-Weißen erhalten also ihre Pause und treffen am Donnerstag im Finale auf Walstedde, während der TuS bereits heute gegen Gastgeber Drensteinfurt ran muss. "Das war das erwartete Spiel nach der Kirmes. Das war nicht viel von uns. Wir haben versucht zu verteidigen, aber alle drei Gegentore waren Geschenke. Das darf in dieser Form nicht passieren. So müssen wir direkt nach der Kirmes zwei Mal ran. Das ist nicht optimal, aber es hat sich gestern niemand verletzt und ich drücke die Daumen, dass das heute auch so bleibt. Etwas Belastung heute ist vielleicht auch nicht so schlecht", resümierte Aschebergs Trainer Marcel Bonnekoh.

 

Gruppe A

SV Rinkerode - Fortuna Walstedde 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Starkmann (34./Elf.)

SV Drensteinfurt - SV Rinkerode 3:2 (2:0)
Tore:
1:0 Hülsmann (3.), 2:0 Seljmesi (23.), 3:0 Popil (57.), 1:3 Hoenhorst (70.), 2:3 Chelvanathan (80.)

SV Drensteinfurt - Fortuna Walstedde 1:3 (1:0)
Tore:
1:0 Popil (14./Elf.), 1:1 van Elten (59./ET), 1:2 Nieddu (65.), 1:3 Nieddu (77.)

Gruppe B

TuS Ascheberg - SG Sendenhorst 3:0 (2:0)
Tore:
1:0 Lakenbrink (25.), 2:0 Frenking (38.), 3:0 Schütte (81.)

GW Albersloh - SG Sendenhorst 1:2 (1:1)
Tore:
1:0 Gülenc (33.), 1:1 Kommorowski (37.), 1:2 Kortwinkel (57.)

GW Albersloh - TuS Ascheberg 3:1 (0:1)
Tore:
0:1 Frenking (12.), 1:1 Diallo (65.), 2:1 Bartmann (90.+1), 3:1 Bartmann (90.+3)
Tore im Elfmeterschießen: Hövelmann, Thale, Neufert, Bonse, Bartmann - Sandhowe, Witthoff, Markhoff 

Die Finalspiele:

Mittwoch, 3. August
19.00 Uhr: SV Drensteinfurt - TuS Ascheberg (Spiel um Platz drei)

Donnerstag, 4. August
19.00 Uhr: Fortuna Walstedde - GW Albersloh (Finale)



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