Frauen-HKM 2025
![]() |
Wacker holt sich den HKM-Sieg
Von Hannah Opitz
(13.01.25) Der Favorit und Regionalligist Wacker Mecklenbeck holt sich den HKM Sieg: So einfach war es für die Kickerinnen von der Egelshove aber ganz und gar nicht. Mit einer konstanten Leistungssteigerung reichte es für Wacker am Ende aber doch im Finale gegen GW Amelsbüren.
In der Vorrunde tun sich die Favoritinnen dann doch immer relativ schwer: "Da kommen wir irgendwie nicht auf unser gewohntes Level und da waren die Mädels ein bisschen enttäuscht von ihrer Leistung. Gar nicht von den Ergebnissen an sich, die sahen ja alle vielversprechend aus, aber wir hätten es ein bisschen schöner und sauberer spielen können", sagte Melchers. "Dann hat man als Trainer immer die Sorge, dass wir vielleicht in den richtigen Momenten nicht auf dem Punkt da sind. aber da überzeugt diese Mannschaft immer wieder und die legen den Schalter einfach um." In der Vorrunde hagelte es drei Siege: 3:1 gegen RW Alverskirchen, 12:1 gegen Borussia Münster II und 6:0 gegen Concordia Albachten. In der Zwischenrunde bekamen die Mädels dann direkt zum Anfang ein richtig schweres Los in der Gruppenphase: Borussia Münster stand auf dem Plan. Die absolute Top Mannschaft des Vorrunden-Tages am Samstag.
Halbfinalaufgabe BW Aasee
"Die Aufgabe haben wir aber souverän gelöst und damit hatte man ein echt gutes Gefühl in dieser Zwischenrunde. Ab dem Spiel gegen Borussia haben die Mädels ein richtig gutes Niveau erreicht und haben mehr von dem gezeigt, was wir uns wünschen", sagte Melchers. Torhüterin Lena Kloock zeigte sich währenddessen eher unzufrieden mit der Anzahl der Gegentore: Aber auch hier war es meckern auf hohem Niveau. Im Halbfinale stand mit das beste Team Wacker gegenüber und dieses hieß BW Aasee. Der Landesligist spielte extrem attraktiven Hallenfußball, waren taktisch extrem gut aufgestellt und stellten Wacker vor einige Probleme. Neele Kesse und Kloock mussten einmal auf der Linie retten, danach steigerten sich die Mecklenbeckerinnen und machten in den letzten Minuten des Halbfinales beim 4:0-Sieg alles klar. "Da hat sich der Knoten gelöst, aber Aasee kommt beim Ergebnis viel zu schlecht weg. Im Finale haben wir dann endlich gegen Amelsbüren gespielt. Wir sind uns ja letztes Jahr schon ständig im Spielplan aus dem Weg gegangen und beim Bever-Cup sind wir auch nicht aufeinander getroffen", sagte Melchers weiter.
Schneider, Jabbes, Rüter und Meck sahnen Preise ab
In einem extrem spannenden Finale behielt über die gesamte Spielzeit aber Mecklenbeck die Oberhand. Amelsbüren wusste aber auf der anderen Seite mit seinen wenigen Chancen effektiv umzugehen, sodass es am Ende beim 3:2-Sieg für Wacker doch noch richtig eng wurde. "Wir haben unsere Tore finde ich sehr ansehnlich rausgespielt und wir haben das Duell wirklich gut gemeistert. Wir sind mit jedem Gegner nochmal stärker geworden, jeder Gegner, hat dir mehr abverlangt hat und dann haben wir nochmal einen drauf gesetzt", fügte Melchers hinzu. Jasmin Jabbes von Mecklenbeck teilte sich dann am Ende mit Amelsbürens Franzi Rüter die Torschützenkanone. Saxonias Torhüterin Charlotte Schneider wurde zur besten Torhüterin gekürt und Aasees Nina Meck war die beste Spielerin des Turniers.
In zwei Wochen starten dann die Stadtmeisterschaften, so richtig happy mit der Terminierung ist Melchers aber nicht: "An dem Samstag sind die Futsal Hallenmasters. Also eigentlich kann der HKM Sieger nicht teilnehmen an den Stadtis. Und das liegt natürlich mitten in der Vorbereitung, wir haben an dem Sonntag ein Test gegen Borussia Dortmund. Ich finde, dass der Termin da nicht so richtig glücklich gewählt wurde, aber ich weiß auch nicht, wie das mit den Hallenkapazitäten aussieht", sagte Melchers abschließend.


































