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Steffen Molitor switcht im Sommer um: Von GW Rheine zu Borussia Emsdettens Reserve.

Molitor stürzt sich in die Arbeit


von Fabian Renger

(22.01.20) Steffen Molitor in diesen Tagen telefonisch zu erwischen, ist gar nicht so leicht. Der ist busy. Abends Trainingseinheiten mit GW Rheine, tagsüber ist er arbeiten und in der restlichen Zeit auch nicht verfügbar. Denn der 32-Jährige hat sich einen neuen Trainerjob angelacht: Er tritt in das Erbe von André Wöstemeyer bei Borussia Emsdetten. Und am Anfang steht bekanntlich das Wort.

Bis Ende nächster Woche will er mit der aktuellen Borussen-Truppe gesprochen haben.  Ein, zwei oder gar drei Gespräche täglich - ein Brett. Aber Molitor will das schnell hinter sich bringen. Um in der Rückrunde einen freien Kopf für seine aktuelle Kombo zu haben. "Wir wollen und werden das vernünftig durchziehen", stellt er hier klar.

Wolff: "Fachlich gut und gut vernetzt"

Bleiben wir bei den Gesprächen. Mit den Verantwortlichen von Borussia hat Molitor natürlich auch gesprochen. Und das waren scheinbar richtig gute Unterhaltungen. "Selten habe ich mit jemanden so gut über Fußball gesprochen wie mit Helge", sagt Molitor. Gemeint ist Borussias Sportleiter Helge Wolff. Der charakterisiert den Wöste-Nachfolger wie folgt:"Fachlich gut und gut vernetzt. Ich glaube, die Chemie passt. Er bringt Alexander Rimke als Co-Trainer mit." Jens Niethmann, derzeit Assistent beim Borussen-Unterbau, hört auf. Rimke und Molitor bilden gerade schon im Rheine ein Gespann.

Dass bei Molitors baldigen Aufgabe das Wörtchen Reserve dahinter steht, juckt ihn nicht. "Das ist nicht irgendeine zweite Mannschaft. Überall woanders wäre sie in jedem Fall eine gute Erste", sagt der Coach. Der erste Eindruck beim Training am Montag sei sehr positiv gewesen. Da ist Zug drin und Qualität vorhanden, berichtet er. "Die Truppe ist entwicklungsfähig, das Niveau sehr homogen."

Molitor:"Es wird definitiv nicht langweilig"

Was auffällt: Das Borussen-Team scheint nicht viel von Spektakel zu halten. Die Tordifferenz von 22:24 sagt alles. Weniger Tore hat keine andere Mannschaft erzielt, allerdings ist die Defensive auch die zweitbeste der Liga. "Es wird definitiv nicht langweilig, an diesen Werten können wir arbeiten", beschwichtigt Molitor. Spektakel ist ihm eh wumpe. "Wenn wir alle Spiele 1:0 gewinnen, wäre mir das auch recht."

Die Qualität des Teams hebt der Übungsleiter indes mit Dominik Tiekötter, den er von GW mitbringen wird im Sommer. Aus freien Stücken, wie Molitor mehrfach betont. Der 21-Jährige kann im Mittelfeld oder auch in der Innenverteidigung spielen. Ein Allrounder wie er im Buche steht.  In den kommenden Wochen wird sich Molitor ein ausführliches Bild seiner neuen Truppe machen. Er kündigt Trainingsbesuche an, den Besuch von Testspielen. Es dürfte künftig nicht einfacher werden, ihn zu erreichen.

 

 

 

Dominik Tiekötter verlässt GW Rheine gemeinsam mit Molitor und folgt ihm an den Teekotten.

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