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Kreisliga A

Die vierte Saison bei den Sportfreunden Gellendorf ist für Stephan Sloot die letzte - zumindest als Cheftrainer. Foto: Lehmann

"Slooti" hört bei den Sportfreunden auf - aber nicht so ganz


Von Christian Lehmann

(23.11.21) Seit seinem Amtsantritt bei den Sportfreunden Gellendorf im Sommer 2018 hat Stephan Sloot viel bewegt. Unter seiner Regie feierte der Verein vom Goldhügel - wenn auch im Corona-Jahr 2020 - die lang ersehnte Rückkehr in die Kreisliga A, wo sich das Team inzwischen absolut etabliert hat und nach zuletzt vier Siegen in Serie auf Rang sechs geführt wird. Auch bei der Kaderplanung hat Sloot mit seinen vielen Kontakten dabei geholfen, die Truppe so aufzustellen, dass langfristig womöglich sogar mehr als ein Mittelfeldplatz drin sein könnte. Die Perspektive stimmt, die Wertschätzung, die Sloot bei den Sportfreunden entgegengebracht wird, ist groß - und doch hat er nun entschieden, sein Traineramt zum Saisonende niederzulegen.

"Die Entscheidung ist mir echt nicht leicht gefallen. Es hat mir immer mega viel Spaß gemacht mit dieser Mannschaft, ich bin in Gellendorf total heimisch geworden und habe das Gefühl, dass die Truppe inzwischen auch eine klare Handschrift trägt. Ich hätte sehr, sehr gerne weitergemacht", führt der frühere Regional- und Oberligaspieler (u.a. Preußen Münster, SF Lotte, FCE Rheine, 1. FC Gievenbeck, Emsdetten 05) aus.

"Ich kriege es nicht mehr gebacken"

Wo genau klemmt's dann? "Private und berufliche Gründe stehen einer weiteren Zusammenarbeit im Weg", erklärt Sloot. Der 39-Jährige ist als Vertriebsleiter eines Rheiner Technologie-Unternehmens häufig im Außendienst tätig. Aufgrund mehrerer Dienstreisen musste er auch in dieser Saison schon das eine oder andere Training seinem "Co" Jorge Macedo überlassen. Außerdem soll in Zukunft die Familie mit seinen zwei Kindern wieder mehr im Vordergrund stehen. "Für mich war es immer Erholung, auf dem Sportplatz zu stehen. Ich kriege es aber nicht mehr gebacken, das in der Form zu betreiben, wie ich es möchte. Ich habe den Anspruch an mich selbst, das vernünftig und nicht halbherzig zu machen."

So richtig kann er sich dann aber doch nicht trennen, daher hat er sich nun mit dem Sportlichen Leiter Markus Hermann darauf verständigt, sich ab der nächsten Saison als Teammanager um das "Drumherum" zu kümmern, ohne regelmäßig beim Training sein zu müssen. Ein Vereinswechsel kam für ihn trotz mehrerer Anfragen in den vergangenen Jahren nicht in Frage. "Ich möchte den Jungs gerne erhalten bleiben und direkt dabei helfen, das Trainerteam für die neue Saison zu finden", erklärt er. Auch Hermann findet die Idee klasse: "Das ist auch für mich eine wichtige Hilfe. Irgendwann wird Stephan seinen eigenen Weg gehen, aber wir schieben jetzt die Gespräche mit möglichen Nachfolge-Kandidaten und natürlich den Spielern gemeinsam an. Das ist eine gute Sache."

Ein Ziel hat sich Slooti für seine verbleibende Zeit als SFG-Coach noch gesetzt: "Ich möchte mit der Mannschaft die beste Kreisliga A-Platzierung der letzten 25 Jahre erreichen." Dafür müsste das Team am Ende Sechster werden - das sollte zu schaffen sein.



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