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Kassierte fünf Stück, aber holte dennoch drei Zähler mit Altenrheines Vierter: Fabio Vieth

ACHT ZU FÜNF!


von Fabian Renger

(20.10.20) Fabio Vieth ist Torwart des SC Altenrheine IV. Und das nicht erst seit vorgestern. Da hat er schon einiges erlebt in der jüngeren Senioren-Vergangenheit. Mal ein 6:6 oder ein 9:5. Da war dieser 8:5 (4:1)-Erfolg über den TuS St. Arnold ja schon fast Alltag für ihn. Die Torfolge: 1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1. Nach der Pause: 4:2, 5:2, 6:2, 7:2, 7:3, 7:4, 7:5, 8:5. Was war da denn los?

"Vorne hui, hinten pfui", begab sich Vieth mit uns auf Spurensuche. Achso. Heißt also: Du hast schlecht gehalten? Er lachte. "Ein bis zwei Bälle konnte ich schon halten", flachste er. Fünf Tore, wie fühlen die sich für den Torwart an? Eben nicht wie Alltag. "Geil ist das nicht", so Vieth. Und:"Nach dem 7:5 habe ich gedacht, scheiße, das gibt noch das 7:7. Ich kenne uns..."

"Mir fehlen jetzt noch die Worte"

Von 7:2 auf 7:5 kamen die Gäste zwischen Minute 75 und Minute 83 ran. Zeit wäre gewesen. "Da habe ich auch noch mit dem Wunder gerechnet", erzählte ein verstörter TuS-Trainer Lars Albers. Wie das alles zustande kommen konnte? "Mir fehlen jetzt noch die Worte..." Es begann beim Treffen vor dem Spiel, als die meisten St. Arnolder so ankamen, wie sie lustig waren. Missverständnisse, die sich im Spiel weiter wie ein roter Faden durchzogen. "Die ersten vier Tore entstanden alle durch eigene Fehler", so Albers. Nur zu gerne spielten seine Jungs den Hausherren den Ball aus der Abwehr heraus völlig unbedrängt in den Fuß. Das war also das, was Vieth mit 'hinten pfui' gemeint hatte...

"Das darf so nie passieren", ärgerte sich Albers, der vor allem die Einstellung seiner Mannen scharf kritisierte. Sie hatten das ganze Match wohl auf die (zu) leichte Schulter genommen. Wenigstens auf Goalgetter Patrick Schulte war Verlass, der gleich dreimal zuschlug. Wer den Namen Dennis Filinberg derweil erstmals in der St. Arnolder Torschützenliste sah, dem können wir für so viel Fachwissen beglückwünschen: Dennis Filinberg und dessen Bruder Eric sind neu im Team und spielten zuletzt u.a. in der Jugend des FCE. Auch Robin Wilke stößt bald zur Albers-Gang dazu. 

Abschließend zurück zum Kollegen Vieth und zur Frage aller Fragen: Kann man nach so einem Spiel eigentlich noch ruhig schlafen als Keeper? Scheinbar schon. "Ich gewinne lieber 10:9 als 1:1 zu spielen...", sagte Vieth. Ähm, okay...


SC Altenrheine IV - TuS St. Arnold 8:5 (4:1)
1:0 Engelsmeyer (12.), 1:1 Schulte (20.)
2:1 Viefhues (30.), 3:1 Int Veld (34.),
4:1 Engelsmeyer (43.), 4:2 Schulte (59.)
5:2 Weckenbrock (63.), 6:2 Hohdorf (68.),
7:2 Int Veld (70.), 7:3 D. Filinberg (75.)
7:4 Schulte (81.), 7:5 Hovekamp (83.)
8:5 Int Veld (86.)



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