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"Das war ein komisches Spiel"


von Fabian Renger

(27.10.20) Elvedin Murtcehaic hätten wir zerknirschter erwartet. Die Reserve der SF Gellendorf wird von ihm trainiert, am Wochenende wurde den Gellendorfern mal so richtig der Hintern versohlt. 1:6 (0:4) verlor die SFG-Truppe daheim gegen GWA Rheine II. Doch Murtcehaic grantelte gar nicht. "Wir können den Jungs nicht so viel vorwerfen. Das war ein komisches Spiel", rätselte er über die Gründe der Pleite. Den großen Unterschied fand er dann doch noch.

Ziemlich schludrig gingen die Gellendorfer mit ihren Gelegenheiten um. "Die waren einfach abgezockter als wir und haben jede Chance genutzt", lobte Murtcehaic. Mit mehreren Spielern der Ersten hatte er seine Truppe aufgehübscht, dafür fehlten ihm mit Jens Blanke oder Alex Sandmann jedoch auch zwei erfahrene Anführer. Mark Henschel kam erst zur Pause, plagt sich derzeit allerdings auch mit diversen gesundheitlichen Problemchen rum. Ziemlich jung war die erste Elf so. An und für sich nicht muss das kein Nachteil sein, aber Murtcehaic stellte fest:"Wir wollen das vorm Tor zu oft ausspielen und legen nochmal quer und nochmal quer.... Vielleicht müssen wir es mal mehr mit Gewalt oder der Brechstange probieren. Vielleicht sind wir manchmal zu lieb..."

Mutisi:"Taktisch alles eingehalten"

Seine Mannen hatten im ersten Durchgang den Ball. So richtig zum mordsgefährlichen Abschluss kamen sie jedoch eher selten. Bei GWA klappte dagegen das meiste. Der taktische Plan von Coach Tahir Mutisi war auf Konter ausgelegt. Ab der Mittellinie sollten seine Jungs die Bälle erobern und dann ihr Heil in der schnellen Flucht nach vorne suchen. "Wir haben das taktische wie immer eingehalten", lobte Mutisi. Hinten kompakt und vorne treffsicher. Eine gute Mischung. Richard Diring nickte zweimal nach einem Eckstoß zum 1:0 und 2:0 (23./26.) ein, jeweils war er am ersten Pfosten postiert. Sinan Celik erhöhte ebenfalls per Doppelpack vor der Pause auf 4:0 (31./45.).

Gellendorf blieb zwar immer dran, belohnte sich jedoch erst nach einer guten Stunde. Arne Pöttker langte nach einem Eckball zu (61.). "Wir haben noch dran geglaubt", berichtete Murtcehaic. Doch spätestens mit Alkan Geldecs Bude zum 5:1 (68.) waren alle Lampen aus. Später markierte abermals Celik den 6:1-Endstand (77.).

SF Gellendorf II - GWA Rheine II 1:6 (0:4)
0:1 Diring (23.), 0:2 Diring (26.)
0:3 Celik (31.), 0:4 Celik (45.)
1:4 Pöttker (61.), 1:5 Geldec (68.)
1:6 Celik (77.)



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