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24.11.2020

Kreisliga B2

Alex Witthake ist im zweiten Jahr Trainer bei SW Weiner. Ihm gefällt's dort sehr.

Weiner hat dazu gelernt


von Fabian Renger

(24.11.20) Im zweiten Jahr ist Alexander Witthake derzeit Trainer von SW Weiner. Nach dem dritten Rang in der Vorsaison sind die Schwarz-Weißen aktuell Tabellenführer. Die wuchtige Bilanz liest sich eigentlich so wie die eines Aufsteigers: Noch keine der acht Partien Weiners ging verloren, einzig gegen den Tabellendritten SV Burgsteinfurt II gab's beim 0:0 damals eine Punkteteilung, sonst ausschließlich sieben Dreier. Nur zwei Gegentreffer (!) fing sich die Truppe, 37-mal netzte Weiners Gang selbst ein. Ja, das sind wahrlich Werte eines Tabellenführers. Wir haben uns den Trainer zum Interview geschnappt.

Alex, hast du deine Jungs während der Corona-Pause zum Laufen verdonnert und kontrollierst im Stundentakt, ob sie das auch tun? 
Alexander Witthake: Ne, gar nicht. Wenn sie das Bedürfnis haben, Joggen zu gehen, machen sie das sowieso. Ich habe sie mit keinen Trainingsplänen behaftet, da sind wir entspannt.

Welches Adjektiv würdest du spontan dazu verwenden, um eure ersten acht Spiele zu beschreiben?
Witthake: Souverän.

Warum?
Witthake: Weil ich glaube, dass wir in jedem Spiel gezeigt haben, dass wir eine große Qualität und auch im Vergleich zur letzten Saison dazu gelernt haben. Wir haben teilweise sehr geduldig gespielt und uns auf unsere Stärken besinnt. Das hat mir gut gefallen. Den ersten Härtetest hatten wir gegen Burgsteinfurt II, wo wir gemerkt haben, dass wir in jedem Spiel mindestens an die 100 Prozent gehen müssen. Vom Grundsatz her haben wir uns keine großen Ausrutscher erlaubt und es lief eigentlich alles so, wie ich mir das auch vorgestellt habe.

Abgesehen von der Geduld: Was habt ihr noch besser gemacht als im vergangenen Jahr?
Witthake: Wir waren vor dem Tor einfach kaltschnäuziger. Nach einem 2:1 haben wir auch mal auf 5:1, 6:1 erhöht - das hatten wir im letzten Jahr teilweise nicht so. Wir haben immer weiter nach vorne gespielt und haben zurecht relativ viele Tore gemacht. 

So schlecht lief es ja im Vorjahr aber auch nicht. Was ist jetzt noch anders/besser? 
Witthake: Da hatte man in vielen Spielen das Gefühl: Aha, wenn das jetzt in die falsche Richtung kippt, haben wir das Nachsehen. Und in dieser Saison hatten man in keinem Spiel - ohne den Gegnern jetzt was Böses zu wollen - das Gefühl, dass etwas anbrennt. Die Jungs sind sich der Aufgabe und Verantwortung bewusst, dass sie in diesem Jahr die große Möglichkeit haben, hochzugehen. Wir wissen, dass wir eine gute Qualität haben und damit jeden Gegner dominieren und auch schlagen können.

Von großartigen Verletzungsausfällen seid ihr ja größtenteils verschont geblieben. Was könnte euch sonst noch passieren und schief laufen im Rest der Saison?
Witthake: Wir könnten über unsere eigene Qualität stolpern oder sie gerade in den Spielen gegen Ochtrup und Galaxy nicht zeigen. Das glaube ich aber nicht, ich bin davon überzeugt, dass wir uns auch in diesen Spielen beweisen. Letztes Jahr haben wir gegen Metelen oder Gellendorf relativ deutlich verloren, daraus haben wir unsere Lehren gezogen.

Allgemein gefragt: Wie sieht's mit dem Aufstieg aus? Müsst ihr hoch?
Witthake: Ich glaube nicht, dass wir zwingend aufsteigen müssen. Aber ich glaube, dass die Chance extrem gut und auch da ist. Von daher ist es kein Muss, aber wir würden uns alle riesig freuen. Die Jungs sind gut drauf, es macht Spaß. Aber: Das ist alles kein Selbstläufer! Es ist nicht so, dass wir in ein Spiel reingehen und sagen, wir gewinnen sowieso. Daher ein Riesen-Kompliment an die Jungs, dass sie das jeden Sonntag abrufen.

Wie sieht's denn mit deiner eigenen Zukunft aus?
Witthake: Ende November soll das Gespräch anstehen. Ich habe keine Aktien, irgendwo anders hinzugehen. Ich fühl mich richtig wohl, der Verein ist cool, die Jungs sind super. Das ist ein richtig cooles, schönes, entspanntes Arbeiten. Nach zwei Jahren ist die Aufgabe hier auch noch nicht beendet. Corona hat ja gefühlt auch eine ganze Saison geklaut.

Gutes Stichwort. Wie sieht's aktuell bei euch in der WhatsApp-Gruppe aus? Tote Hose in der spielfreien Zeit?
Witthake: Erstaunlicherweise ist es sehr ruhig in der WhatsApp-Gruppe. Ich wollte mir noch eine kleine Challenge überlegen. Aber ja, es ist wirklich ruhig. Ich warte noch auf die versauten Bilder und was alles dazugehört...(lacht)



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